Manifesta 16 Ruhr

Gürsoy Doğtaş und Asimina Paradissa im Interview

9 Min.

Verfügbar bis zum 09/07/2036

Die Manifesta ist die einzige nomadische Biennale der Welt. Diese große Ausstellung für zeitgenössische Kunst findet alle zwei Jahre an einem anderen Ort in Europa statt. Dieses Jahr im Ruhrgebiet, dort sind leerstehende Kirchen die Ausstellungsorte. Der Kurator Gürsoy Doğtaş stellt Arbeiten der Fotografin Asimina Paradissa aus. 
Die Thomaskirche in Gelsenkirchen, einer der vielen Ausstellungsorte der 16. Manifesta. Der Kurator Gürsoy Doğtaş führt in das kuratorische Konzept der Ausstellung ein, zusammen mit der Künstlerin Asimina Paradissa, deren Werke Teil der Ausstellung sind. Die Ausstellung zeigt die künstlerische Praxis von Frauen mit migrantischem Hintergrund von den 1970er-Jahren bis heute.Asimina Paradissa wurde 1945 als eines von sieben Kindern, auf der nordgriechischen Halbinsel Chalkidiki geboren. 1966 ging sie zum Arbeiten nach Deutschland. In Wilhelmshaven arbeitete Asimina Paradissa über fünf Jahre bei dem Schreibmaschinenhersteller Olympia. Ihre ersten Fotografien entstanden dort. Später ging sie nach Wuppertal, wo sie seitdem lebt. Gedichte hat sie seit ihrem 11. Lebensjahr geschrieben. Die Thomaskirche zählt mit ihrem innovativen Raumkonzept und ihrer kühnen modernistischen Formensprache zu den bedeutendsten Beispielen protestantischer Kirchenarchitektur in Nordrhein-Westfalen in den 1960er-Jahren.

Land

Deutschland

Jahr

2026

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