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Georg Friedrich Händel: Agrippina

Janáček-Theater, Tschechien

192 Min.

Verfügbar bis zum 23/09/2027

Georg Friedrich Händels 1709 in Venedig uraufgeführte Oper "Agrippina" verbindet politische Satire mit Liebesdramen und Machtkämpfen. Kaiserin Agrippina will ihren Sohn Nero auf den Thron bringen, doch die ehrgeizige Poppea stellt sich ihr in den Weg. In der erstmals im tschechischen Brünn gezeigten Inszenierung spielt das Orchester "Collegium 1704" unter Václav Luks.

Agrippina hat ihre Ziele immer erreicht und dafür nie vor Manipulation, Verrat oder sogar Mord zurückgeschreckt. Als Kaiserin will sie die Nachfolge ihres Sohns Nero auf dem Thron sicherstellen, auch wenn sie dafür andere opfern muss. Doch sie hat nicht mit ihrer gefährlichen Rivalin, der jungen, ehrgeizigen Poppea gerechnet. Sie ist eine ebenso ruchlose Intrigantin wie Agrippina selbst.

Mit der 1709 in Venedig uraufgeführten Oper Agrippina feierte Georg Friedrich Händel seinen ersten großen Triumph. Die Mischung aus politischer Satire, Drama, Humor und Leidenschaft machte das Werk quasi über Nacht zum Erfolg. Vincenzo Grimanis Libretto ist voller erstaunlich modern wirkender Intrigen und Machtspiele, während Händels Musik jeder Figur eine unverwechselbare Persönlichkeit verleiht – der unerbittlichen Agrippina ebenso wie dem jungen, noch unerfahrenen Nero, dem alternden Kaiser Claudio, der verführerischen Poppea und dem loyalen Ottone. Virtuos und ausdrucksstark zeichnet jede Arie ein präzises psychologisches Porträt.

Die erstmals im tschechischen Brünn gezeigte Aufführung vereint das renommierte Barock-Orchester Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks, der im Janáček-Theater bereits Alcina und Die Hochzeit des Figaro dirigierte. Die Titelrolle der Agrippina interpretiert Pavla Vykopalová, an der Seite der Countertenöre Constantin Zimmermann und Vojtěch Pelka. Die Inszenierung verleiht den politischen Intrigen und zwischenmenschlichen Beziehungen der Händel-Oper eine bemerkenswerte Aktualität.

Aufzeichnung von April 2026 in der Philharmonie de Paris.

Mit

  • Pavla Vykopalová (soprano) (Agrippina)

  • Wojtek Gierlach (basse) (Claudio)

  • Vanessa Waldhart (soprano) (Poppea)

  • Constantin Zimmermann (contre-ténor) (Ottone)

  • Vojtech Pelka (contre-ténor) (Nerone)

  • Monika Jägerová (alto) (Narciso)

  • David Nykl (basse) (Lesbo)

  • Tadeáš Hoza (basse) (Pallante)

Komponist/-in

Georg Friedrich Händel

Inszenierung

Martin Glaser

Dirigent/-in

Václav Luks

Orchester

Collegium 1704

Bühnenbild / Ausstattung / Bauten

Petr Vitek

Land

  • Tschechische Republik

  • Frankreich

Jahr

2026

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