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Die Insel der Giganten
44 Min.
Verfügbar ab dem 01/06/2026
TV-Ausstrahlung am Montag, 8. Juni um 18:35
Vor der Azoreninsel Santa Maria wurden Walhaie gesichtet. Es ist der einzige Ort Europas, an dem man die bis zu 20 Meter langen Riesen beobachten kann. Seit Beginn der 2000er werden sie einzeln in den tieferen Gewässern vor der Insel gesichtet. Inzwischen kehren sie fast jährlich zurück – zahlreicher und begleitet von Thunfischschwärmen. Ist der Klimawandel der Grund für ihre Präsenz?
Die Forschenden formulieren mehrere Hypothesen. Wahrscheinlich nähern sich die Walhaie aufgrund der steigenden Meerestemperaturen den Azoren und finden hier außergewöhnliche Nahrungsquellen. Folglich ist ihr Verhalten nicht natürlich, sondern eine direkte Folge menschlichen Einflusses.
Die Azoren sind ein strategischer Knotenpunkt im Atlantik, an dem die kalten Gewässer des Nordens auf die wärmeren Strömungen des Südens treffen. Das Gebiet weist eine außergewöhnliche Artenvielfalt auf: Meeresbewohner aus kalten, temperierten, tropischen und subtropischen Gewässern kommen auf ihrer Wanderung hier vorbei. Ein Drittel aller Wal- und Delfinarten sowie Schildkröten, Haie und im Sommer auch tropische Arten durchqueren diese Gewässer. Walhaipopulationen wurden bisher allerdings nur an etwa 20 Orten weltweit beobachtet.
Nuno und das Okeanos-Team arbeiten mit Ingenieuren des CEiiA-Forschungsprojekts an der Entwicklung effizienterer Messgeräte. 2019 kehren die Walhaie noch zahlreicher zurück. Dank der ausgereifteren Modelle gelingt es ihnen, einem Walhai ein Geschirr mit drei Kameras anzulegen. So entdecken sie, dass Walhaie und Thunfische nicht nur Reisegefährten sind, sondern aktiv bei der Nahrungsjagd zusammenarbeiten. Sie treiben kleinere Fische zusammen, umzingeln und attackieren sie – eine Taktik, von der beide Arten profitieren. Die Dokumentation zeigt die weltweit ersten Bilder dieser außergewöhnlichen Symbiose.
Regie
Nuno Sá
Land
Portugal
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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