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Europa: Aufrüsten für den Frieden?

75 Min.

Verfügbar ab dem 12/05/2026

TV-Ausstrahlung am Dienstag, 2. Juni um 20:10

Dank dem Schutz der Nato und der USA, wähnte sich Europa lange Zeit in Sicherheit. Seit dem Zerfall der Sowjetunion vernachlässigte der Kontinent seine Verteidigung, in der Überzeugung, Krieg in Europa gehöre der Vergangenheit an. Die Rückkehr der Bedrohungen führte zu einem brutalen Erwachen. Der Dokumentarfilm analysiert diese strategische Verblendung sowie die aktuellen Risiken.
Jahrzehntelang lebte Europa in einer Illusion der Sicherheit: getragen von einem Modell der liberalen Demokratie, das auf Recht, Handel und Zusammenarbeit fundiert. Der alte Kontinent profitierte vom Schutz der Vereinigten Staaten dank der Nato, einem nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Bündnis zur Eindämmung der sowjetischen Bedrohung. An diesen Hüter der kollektiven Sicherheit delegierten die Europäer ihre Verteidigung. Die Glaubwürdigkeit der Nato beruhte auf dem Solidaritätsprinzip, das nur ein einziges Mal – nämlich nach den Anschlägen vom 11. September 2001 – zum Tragen kam.
Der Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 bestärkte das Gefühl der Sicherheit. Im Glauben, ein Zeitalter dauerhaften Friedens sei angebrochen, fuhr Europa seine Rüstungsinvestitionen zugunsten sozialer Ausgaben herunter und entfernte sich nach und nach von der Idee einer strategischen Selbstbestimmung.
Doch heute wankt dieses Modell: Die Bedrohungen sind zurück und das Atlantische Bündnis erscheint längst nicht mehr so unantastbar wie einst. Europa wird sich jäh seiner Verletzlichkeit in einem instabilen Umfeld bewusst.
Der Dokumentarfilm liefert Einschätzungen der aktuellen Bedrohungen, der strategischen Verblendung der letzten Jahrzehnte und der Gründe für die europäische Abhängigkeit von den USA. Außerdem beleuchtet er, welche Mittel erforderlich wären, damit Europa seine Souveränität und Verteidigungsfähigkeit zurückerlangt.

Regie

Olivier TOSCER

Autor:in

Jean-Marie Magro

Produktion

FLACH FILM PRODUCTION

Produzent/-in

Adam LEIBOVITZ

Land

Frankreich

Jahr

2025

Herkunft

ARTE

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