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Die Hunde, unsere Freunde / Geburtenrückgang (17.12.2025)46 Min.
Verfügbar bis zum 22/03/2026
Sendung vom 17/12/2025
Genetisch ist der Hund dem Menschen fern, dennoch gilt er als sein engster tierischer Gefährte. Ohne gemeinsame Sprache entwickelte sich über Jahrtausende eine enge Bindung zwischen beiden Arten. Wie konnte das gelingen? / Am 1. Januar 2025 verzeichnete Kontinentalfrankreich erstmals seit hundert Jahren außerhalb von Kriegszeiten eine negative Geburtenbilanz.
(1): Wie der Hund zum besten Freund des Menschen wurde
Genetisch ist der Hund dem Menschen fern, dennoch gilt er als sein engster tierischer Gefährte. Ohne gemeinsame Sprache entwickelte sich über Jahrtausende eine enge Bindung zwischen beiden Arten. Wie konnte das gelingen? Die Neurowissenschaftlerin Anne-Lise Giraud untersucht diese seit mehr als 35.000 Jahren bestehende Beziehung in Parlons-nous chien ou pensent-ils humains? (Sprechen wir Hund oder denken sie Mensch?, Verlag Hermann.
(2): Geburtenrate im Keller: Muss Frankreich wieder mehr Kinder bekommen?
Am 1. Januar 2025 verzeichnete Kontinentalfrankreich erstmals seit hundert Jahren außerhalb von Kriegszeiten eine negative Geburtenbilanz. Laut dem jüngsten Bericht des Instituts Ined gab es 2024 mehr Todesfälle als Geburten. Dennoch wuchs die Bevölkerung um 169.000 Menschen, getragen von Zuwanderung und höheren Geburtenraten in den Überseegebieten. Die Ursachen für diesen historischen Wendepunkt sind vielfältig: sinkender Kinderwunsch, geprägt von geopolitischen Krisen und Klimasorgen, steigende Lebenshaltungskosten sowie ein Rückgang der Fruchtbarkeit. Emmanuel Macron sprach 2024 von einer notwendigen „demografischen Aufrüstung“. Die Frage bleibt, ob eine aktive Familien- und Geburtenpolitik wiederbelebt werden soll, um die Franzosen und Französinnen dazu zu bewegen, wieder Kinder zu bekommen.
Land
Frankreich
Jahr
2026
Herkunft
ARTE F
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