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Italiens unbekannter Norden

Das Ossolatal

2 Min.

Verfügbar ab dem 23/09/2026

TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 23. September um 17:50

Im Norden des Piemont erstreckt sich vom Lago Maggiore bis zur Schweizer Grenze das Ossolatal. Wasser hat hier den Fels geformt und spektakuläre Landschaften entstehen lassen – geprägt von Wasserfällen, Schluchten und Canyons. Die Reichtümer des Landes, wie etwa Marmor, und Gold, nutzen Menschen seit Jahrhunderten. Der wahre Schatz der Region ist aber das Wasser.
In der Region Piemont erstreckt sich das Ossolatal vom westlichen Ufer des Lago Maggiore bis an die Grenze zur Schweiz. Seit jeher bildet es mit dem Simplonpass eine wichtige Verbindung zwischen Norditalien und der Schweiz. Hier hat die Kraft des Wassers das Gestein in besonderer Weise geformt und spektakuläre Landschaften entstehen lassen – von den Schluchten von Uriezzo bis zum 143 Meter hohen Toce-Wasserfall. Schon seit Jahrhunderten hat der Mensch die Reichtümer dieses Landes genutzt: Der rosafarbene Marmor aus den Candoglia-Steinbrüchen diente für den Bau des Mailänder Doms. Im Anzasca-Tal wurde bis zu Beginn der 1960er Jahre nach Gold gegraben. Doch der wahre Reichtum des Ossolatals ist das Wasser: Es kommt von den alpinen Gletschern des Monte Rosa, wird in den mächtigen Staudämmen von Sabbione und Morasco gesammelt und speist von dort den Toce. Sein Wasser stürzt vom imposanten Toce-Wasserfall, durchfließt das ganze Tal und mündet schließlich in die blaue Weite des Lago Maggiore. Entlang des Toce und seiner Zuflüsse ist eine bemerkenswerte Vielfalt an Landschaften, Schauplätzen und Geschichten zu entdecken. Eine Reise, die die tiefe Verbundenheit von Mensch und Gebirge erlebbar macht.

Regie

Filippo Corbetta

Land

Italien

Jahr

2025

Herkunft

ZDF

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