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Umwelt-DNA / Wahlmanipulationen in Europa (05.05.2025)

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Landarzt / Gaza, die humanitäre Katastrophe (29.04.2025)

28 MinutenDer Club (04.04.2025)

46 Min.

Verfügbar bis zum 08/07/2025

Sendung vom 04/04/2025

  • Untertitel
In der Gesprächsrunde über aktuelle Themen der Woche empfängt Jean-Mathieu Pernin heute Abend den Historiker Pascal Blanchard, die Redaktionsleiterin des Institut Montaigne Blanche Leridon, die Chefredakteurin der Rubrik Opinions der Zeitung JDD Aziliz Le Corre und den Karikaturisten Thibaut Soulcié.

Ein Rückblick auf zwei wichtige Ereignisse der Woche:

Ist die Verankerung der Zustimmung in der gesetzlichen Definition von Vergewaltigung ein großer Fortschritt?
Am 1. April haben die französischen Abgeordneten den Begriff der Zustimmung in die gesetzliche Definition von Vergewaltigung aufgenommen. Der durch die MeToo-Bewegung populär gewordene Begriff ist durch das Verfahren um die Vergewaltigungen von Mazan wieder in den Mittelpunkt der Debatte gerückt. Früher wurde Vergewaltigung definiert als ‟jede sexuelle Penetration (...) durch Gewalt, Zwang, Drohung oder Überraschung”, nun betrachtet das Gesetz jede ‟nicht einvernehmliche” Handlung als Vergewaltigung. Die Zustimmung muss daher ‟frei, informiert, spezifisch, vorhergehend und widerrufbar” sein und ‟kann nicht allein aus dem Schweigen oder der fehlenden Reaktion des Opfers abgeleitet werden”. Diese neue Definition soll Fälle von Vergewaltigung unter dem Einfluss chemischer Substanzen oder Schockzuständen abdecken. Doch sie wirft selbst in feministischen Kreisen Fragen auf: Wird sie die Beweislast stärker auf das Opfer verlagern? Wird sie von den sexistischen Vorurteilen und den fehlenden Mitteln der Justiz zur Bekämpfung des Problems ablenken, wie es ein Kollektiv aus feministischen Vereinigungen und Abgeordneten in einer Kritik formulierte?

Le Pen-Prozess: Soll die sofortige Nichtwählbarkeit abgeschafft werden?
Die Verurteilung von Marine Le Pen zu fünf Jahren Nichtwählbarkeit wegen Veruntreuung von vier Millionen Euro sorgt weiterhin für Diskussionen. Premierminister François Bayrou erklärte, er sei ‟verstört” und bereit, ‟Überlegungen” einzuleiten, wobei er klarstellte, dies sei Aufgabe des Parlaments. Dies bot dem mit dem rechtspopulistischen RN verbündeten Konservativen Éric Ciotti eine unverhoffte Gelegenheit, da er ohnehin beabsichtigte, am 26. Juni einen Gesetzesvorschlag zur Aufhebung der vorläufigen Vollstreckung einzubringen. Ob das Gesetz angenommen wird, ist jedoch alles andere als sicher: Während die Zustimmung der RN-Abgeordneten offensichtlich ist, sind die anderen Abgeordneten durchaus anderer Meinung. Einige Macronisten, darunter die Abgeordnete Maud Bregeon, lehnen den Gesetzesvorschlag ab und kritisieren das Vorgehen scharf, das es ihrer Ansicht nach einzig dazu dient, Marine Le Pen zu helfen. Der republikanische Abgeordnete Vincent Jeanbrun sagte, er wolle nicht den Eindruck erwecken, dass Gesetze einfach geändert würden, wenn sie Politikern nicht passen. Der gleichen Ansicht ist auch die öffentliche Meinung: Knapp zwei Drittel der Franzosen halten die Strafe für Marine Le Pen für gerechtfertigt.

Die Autorin und Illustratorin Constance Lagrange veröffentlicht im Dargaud-Verlag On peut rire de tout (sauf de sa mère). Das Buch widmet sie ihren jüdischen Wurzeln, indem sie humorvolle Geschichten mit Kindern, alten Paaren, Rabbinern, Schwiegermüttern usw. erzählt. Das zentrale Thema des Buches ist der typisch jüdische Humor, denn ‟Juden lachen gerne, vor allem über sich selbst”, schreibt der Historiker Ivan Jablonka im Vorwort.

Welche Reaktion wäre angesichts der von Donald Trump verhängten Zölle angemessen? Nach der Ankündigung des US-Präsidenten von Rekordzöllen zwischen 10 und 49 Prozent für nahezu alle Länder der Welt herrscht Uneinigkeit über das weitere Vorgehen. Die Angelsachsen sind gespalten: Die Briten versuchen, ein Abkommen zur Abmilderung der Zölle zu schließen, während die Australier keinen Hehl aus ihrem Ärger über den Verbündeten machen: ‟So verhält sich kein Freund”, schimpfte der australische Premierminister Anthony Albanese. Im Duell der Woche lässt Frédéric Says die beiden Premierminister gegeneinander antreten.

Die sozialen Netzwerke werden seit einigen Tagen von einer Welle des ‟French Bashing” überschwemmt. Auf TikTok wurde das Lied von Lady Gaga "I don't want to be friends" in "I don't want to be French" verwandelt, mehr brauchte es nicht, damit Amerikaner, Belgier und Italiener die Gelegenheit zum Frankreich-Bashing ergriffen. Doch die Franzosen haben umgehend reagiert. Marjorie Adelson berichtet.

‟Ihr könnt Grok alles fragen, was ihr wollt”, prahlte Elon Musk noch vor wenigen Tagen. Doch der auf einem generativen Large Language Model basierende KI-Chatbot des sozialen Netzwerks X scheint vor heftiger Kritik an seinem Eigentümer nicht zurückzuschrecken. Davon erzählt Claude Askolovitch in seiner Geschichte der Woche.

Und schließlich zeigen wir Ihnen die internationale Schlagzeile über die chinesischen Militärmanöver in unmittelbarer Nähe Taiwans, die von unseren Gästen ausgewählten Fotos der Woche und den humorvollen Beitrag ‟Kontinentaldrift” von Benoît Forgeard

Land

Frankreich

Jahr

2024

Herkunft

ARTE F

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