Nächstes Video:
GEO Reportage - Tibetische Medizin, Heilkraft für die Seele360° Reportage
Ein Palast aus Sand: Nepals magische Mandalas33 Min.
Verfügbar ab dem 28/03/2026
TV-Ausstrahlung am Samstag, 4. April um 19:40
Nepal ist die Wiege des Buddhismus. Hier soll vor rund 2.500 Jahren der Erleuchtete, "Buddha", geboren worden sein. In der Hauptstadt Kathmandu leben heute überwiegend Hinduisten. Doch aus den Bergdörfern des Himalayas zieht es mehr und mehr junge Menschen zu den Heiligen Stätten Buddhas - darunter auch immer mehr Mädchen.
Im Westen der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu steht die Thrangu Tara Abbey, ein Kloster, in dem rund 230 Nonnen arbeiten und studieren. Sie gehören einem der vier großen tibetischen Orden an – dem Karma-Kagyu-Orden. Seit 2016 erleben tibetisch-buddhistische Nonnen so etwas wie eine Revolution: Sie gelten als gleichgestellt gegenüber den Mönchen – den Männern des Ordens – und dürfen Buddhas Lehre an klostereigenen Universitäten studieren. Wenn das männliche und das weibliche Prinzip miteinander in völliger Harmonie sind – so der buddhistische Glaube – kann daraus Frieden erwachsen.
Viele Nonnen sind Waisen oder stammen aus ärmlichen Regionen. Im Kloster erhalten sie kostenlos Essen und Bildung – wie Ani Jamyang. Das Kloster ist ihre Heimat geworden. Alle Hingabe der Nonnen gilt aktuell dem Wohl ihres jüngst verstorbenen Meisters Thrangu Rinpoche. In allen Klöstern des Karma-Kagye-Ordens finden intensive Gebetszeremonien statt. Sie sollen die Wiedergeburt des Meisters begleiten – die nach Vorstellung der Gläubigen demnächst bevorsteht.
Die Nonnen der Thrangu Tara Abbey wollen ihren Teil dazu beitragen und im Tempel ein Schutz-Mandala aus farbigem Sand errichten. Mit der Fertigstellung residiert Göttin Vajrayogini – so die Vorstellung der Gläubigen – in ihrem Sandmandala-Palast. Nach einer Woche, so sind die Gläubigen überzeugt, wird sie wieder ausziehen. Danach wird das Mandala rituell zerstört. Diese Sichtweise fasst einen der Kerngedanken des Buddhismus zusammen: Nichts währt ewig. Deshalb sollte man früh lernen, alles, woran das Herz hängt, auch wieder loszulassen.
Viele Nonnen sind Waisen oder stammen aus ärmlichen Regionen. Im Kloster erhalten sie kostenlos Essen und Bildung – wie Ani Jamyang. Das Kloster ist ihre Heimat geworden. Alle Hingabe der Nonnen gilt aktuell dem Wohl ihres jüngst verstorbenen Meisters Thrangu Rinpoche. In allen Klöstern des Karma-Kagye-Ordens finden intensive Gebetszeremonien statt. Sie sollen die Wiedergeburt des Meisters begleiten – die nach Vorstellung der Gläubigen demnächst bevorsteht.
Die Nonnen der Thrangu Tara Abbey wollen ihren Teil dazu beitragen und im Tempel ein Schutz-Mandala aus farbigem Sand errichten. Mit der Fertigstellung residiert Göttin Vajrayogini – so die Vorstellung der Gläubigen – in ihrem Sandmandala-Palast. Nach einer Woche, so sind die Gläubigen überzeugt, wird sie wieder ausziehen. Danach wird das Mandala rituell zerstört. Diese Sichtweise fasst einen der Kerngedanken des Buddhismus zusammen: Nichts währt ewig. Deshalb sollte man früh lernen, alles, woran das Herz hängt, auch wieder loszulassen.
Regie
Andrea Oster
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ARTE
Auch interessant für Sie
GEO Reportage
Tibetische Medizin, Heilkraft für die Seele
Bhutan: Gefahr im grünen Königreich
Das Leben der Amish
Rasta Gracie und Jamaikas Heiler
360° Reportage
Mexico-City, im Rhythmus des Danzon
360° Reportage
Kintoa, ein Schwein wie kein anderes
360° Reportage
Türkei: Die Kühe von Tahpur
360° Reportage
Georgien: Die Schäferhunde der Mönche
360° Reportage
Japan: Das Erbe der Samurai
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?
Die Farben der Antike
Iran: Die ersten Tage dieses Krieges
ARTE Reportage
Wie der Krieg im Mittleren Osten die Weltordnung verändert
ARTE Journal Sondersendung
Indien-China: Revanche für Mädchen
ARTE Reportage
ARTE Journal - 09/03/2026
Libanon: ein neuer Krieg / Prozess gegen Ekrem İmamoğlu
Karambolage
Das Schamhaar / Die Kleintransporter / Die Sendung
Die Femme fatale in der Kunst
Ein Mythos und seine Demontage
Wie geht es weiter? Drei Szenarien für Iran
Mit offenen Karten - Im Fokus
Atomare Abschreckung: Schutzschirm für Europa?
NotInitialized