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Alfred Nobel und Bertha von Suttner - Ein Preis für den Frieden
92 Min.
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Es war ein schicksalhafter Tag im Jahr 1875, als die junge Bertha von Suttner in Paris Alfred Nobel kennenlernte: Er ein wohlhabender schwedischer Waffenhändler und Erfinder des Dynamits, sie eine Adelige und überzeugte Pazifistin. Das Treffen markierte den Beginn einer überraschenden und langjährigen Brieffreundschaft, an deren Ende die Stiftung des Friedensnobelpreises stand.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71, war die Lage in Europa höchst angespannt. Frankreich hatte das Elsass und Teile Lothringens an Deutschland verloren – eine bittere Niederlage. Zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland spitzte sich die wirtschaftliche Rivalität zu und das russische Reich fürchtete eine industrielle Vormachtstellung Deutschlands. Die Kolonialpolitik der europäischen Großmächte war ein erbitterter Wettlauf um die Ressourcen Afrikas. Trotz oder gerade wegen dieser beängstigenden Gemengelage bildeten sich Friedensbewegungen, um die Öffentlichkeit vor der dramatischen Gefahr eines europäischen Krieges zu warnen.
Wer war Alfred Nobel, dieser ehrgeizige Mann, der den Entschluss traf, sein Vermögen in den Dienst der Menschheit zu stellen? War er wegen seiner Erfindung des Dynamits, der ultimativen Waffe der damaligen Zeit – von Schuldgefühlen geplagt? Welchen Einfluss hatte Bertha von Suttner als Galionsfigur des Pazifismus auf seine Entscheidung, den Großteil seines Vermögens in die Stiftung des Friedensnobelpreises fließen zu lassen?
Recherchen der schwedischen Autorin Ingrid Carlberg, die in den letzten Jahren Archive in ganz Europa durchforstete, förderten die Korrespondenz zwischen Nobel und von Suttner zutage. Das gesammelte Material liefert Einblicke in eine einzigartige Freundschaft, in der sich die Entstehung der Friedensbewegung Ende des 19. Jahrhunderts widerspiegelt.
Regie
Daniel Skogström
David Walter Bruckner
Land
Frankreich
Schweden
Österreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE
SVT
ORF
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