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Nastassja Kinski - Geschichte einer Befreiung
54 Min.
Verfügbar bis zum 30/07/2026
Mit nur wenigen Filmen avanciert Nastassja Kinski seit den 70er Jahren zu einer der vielversprechendsten Schauspielerinnen ihrer Generation. Im Alter von 13 Jahren wird sie von Wim Wenders entdeckt, mit 18 Jahren in Roman Polanskis Film "Tess" international bekannt. Nach nur zehn Jahren gibt Nastassja Kinski ihre Karriere als Schauspielerin erstmals unerwartet auf.
Doch als junge Schauspielerin stolpert sie auch in zweifelhafte Produktionen: Die von ihr verkörperten Figuren sind häufig mit besitzergreifenden und gewalttätigen Männern konfrontiert, die deutlich älter sind als sie. Ob als naive Verführerin oder als in ihren Lehrer verliebte Schülerin – derartige Rollen verleihen ihr das Image der ewigen Kindfrau, das ihr jahrelang anhaftet.
Doch Nastassja Kinski ist talentiert, vielseitig und arbeitet regelmäßig mit namhaften Regisseuren zusammen. Mit Wim Wenders dreht sie mehrere Filme. Dabei wollte die Tochter des berühmten Schauspielers Klaus Kinski eigentlich nie Schauspielerin werden, sondern sich aus diesem familiären Erbe befreien.
Weltweite Bekanntheit sowie einen Golden Globe erlangt Kinski als knapp 18-Jährige mit ihrer Rolle in Roman Polanskis „Tess“ (1979). Ihre markanteste Rolle verkörpert sie in Wenders’ mit der Goldenen Palme ausgezeichnetem Drama „Paris, Texas“ (1984) und wird damit zur Ikone. Mit dieser Filmrolle bricht sie aus dem Rollenkorsett aus, in dem sie lange feststeckte.
Mehrfach und völlig unerwartet zieht sich Nastassja Kinski aus dem Filmgeschäft zurück, um sich ihren Kindern zu widmen, um dann wieder aufzutauchen und wieder vor der Kamera zu stehen. Anhand ihrer Filmrollen und Interviews im Laufe ihrer Karriere zeichnet die Dokumentation den Lebens- und Schaffensweg der bedeutenden Schauspielerin nach.
Regie
Marie-Gabrielle Fabre
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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