Nächstes Video:
Mit dem Zug zwischen Iser- und RiesengebirgeWilde Trauminseln
Mauritius und La Réunion44 Min.
Verfügbar ab dem 31/03/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 31. März um 17:50
Mauritius und La Réunion sind Trauminseln: Vor der Küste liegt die Kinderstube von Pottwalen, in wellenumtosten Grotten kommen Haie zur Ruhe, Rotfeuerfische gehen im Team auf Jagd und an Land stehlen Geckos Bienen den Pollen. Doch die Natur wandelt sich: Flughunde leiden unter eingeführten Affen, die ihnen die heimischen Früchte wegfressen ... mit fatalen Konsequenzen.
Sie sind Trauminseln im Indischen Ozean und voller Überraschungen: Mauritius und La Réunion. Vor der Küste von Mauritius leben Pottwale. Während die Familie in der Tiefe nach Riesenkalmaren jagt, bleiben die Kälber an der Oberfläche und werden dort liebevoll behütet. Kehren die Mütter aus der Tiefsee zurück, ist die Wiedersehensfreude groß. Unweit von Mauritius machten Taucher vor wenigen Jahren eine sensationelle Entdeckung: Eine Senke im Riff, in der sich an manchen Tagen über 50 Graue Riffhaie versammeln, um dort zu ruhen. Doch die Natur der Inseln verändert sich dramatisch. Die ehemaligen Kolonialherren stellten nicht nur einheimischen Tierarten bis zur Ausrottung nach, auch brachten sie fremde Arten auf die Inseln.
Die endemischen Flughunde leiden besonders darunter, denn das Auffinden von Früchten wird für sie immer schwieriger: Nur etwa zwei Prozent der ursprünglichen Waldfläche von Mauritius ist erhalten geblieben. Zu allem Überfluss fressen die eingeführten Makaken einen Großteil der heimischen Früchte bereits unreif, bevor die Flughunde sie überhaupt erreichen können. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als in Mango- und Litschi-Plantagen nach Nahrung zu suchen – zum Ärger der einheimischen Bauern und mit fatalen Folgen für die Flughunde.
Doch es gibt Hoffnung: Die kleine Île aux Aigrettes bietet vielen endemischen Arten Zuflucht. Naturschützer entfernten dort invasive Arten und ersetzten sie durch einheimische. Heute ähneln die Wälder wieder jenen vor der Besiedlung. Die Insel wurde zu einer Art Arche Noah, die zeigt: Artenschutz lohnt sich.
Die endemischen Flughunde leiden besonders darunter, denn das Auffinden von Früchten wird für sie immer schwieriger: Nur etwa zwei Prozent der ursprünglichen Waldfläche von Mauritius ist erhalten geblieben. Zu allem Überfluss fressen die eingeführten Makaken einen Großteil der heimischen Früchte bereits unreif, bevor die Flughunde sie überhaupt erreichen können. Ihnen bleibt keine andere Wahl, als in Mango- und Litschi-Plantagen nach Nahrung zu suchen – zum Ärger der einheimischen Bauern und mit fatalen Folgen für die Flughunde.
Doch es gibt Hoffnung: Die kleine Île aux Aigrettes bietet vielen endemischen Arten Zuflucht. Naturschützer entfernten dort invasive Arten und ersetzten sie durch einheimische. Heute ähneln die Wälder wieder jenen vor der Besiedlung. Die Insel wurde zu einer Art Arche Noah, die zeigt: Artenschutz lohnt sich.
Regie
Thomas Behrend
Martina Andrés
Manuel Spescha
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
NDR
Auch interessant für Sie
Mit dem Zug zwischen Iser- und Riesengebirge
Zauberhaftes Engadin - Ein Jahr in den Schweizer Alpen
Australiens unbekanntes Paradies
Die Inseln der Torres-Straße
Grönland, Überleben am Rand der Welt
Naturwunder Hawaii, zwischen Feuer und Wasser
Kanadas Nationalparks
Pacific Rim
Japans Schneeaffen hautnah
Kanadas Nationalparks
Waterton Lakes
Kanadas Nationalparks
Ivvavik
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Sadakat
von İlker Çatak
"Sturmhöhe" - Liebe, Hass und Rache
Agree to Disagree!
Setzen, Sechs! Braucht Schule Druck?
Re: Not my king - Zweifel an Charles
Claude Chabrol oder die Amour fou
Was kann Trumps "Friedensrat"?
Re: Orca-Shows am Ende?
"Rose" - Interview mit Markus Schleinzer, Sandra Hüller, Caro Braun
Silberner Bär für die Beste Schauspielerische Leistung in einer Hauptrolle : Sandra Hüller
Worum ging's bei Robert Duvall?
Blow up
Twist
Schlaflos - Was raubt uns die Ruhe?
NotInitialized