Hybrider Angriff - Wie Putin Europas Osten destabilisiert

3 Min.

Verfügbar ab dem 03/02/2026

TV-Ausstrahlung am Dienstag, 3. Februar um 22:55

Seit Russland 2014 die Krim annektiert hat, häufen sich in den östlichen EU-Ländern ungewöhnliche Ereignisse. Bestochene Kellner zeichnen heimlich Gespräche auf. Depots mit Waffen für die Ukraine fliegen in die Luft. Menschen, die gegen die EU-Politik protestieren, rufen überall die gleichen Parolen. Hat in diesen Ländern Putins hybrider Krieg seine Wirkung längst getan?
Seit Russland im Jahr 2014 die Krim annektiert hat, häufen sich auch in den östlichen EU-Ländern ungewöhnliche Ereignisse. In Polen zeichnen versteckte Rekorder Politikergespräche auf. In Tschechien und Bulgarien explodieren Waffenlager. In Lettland wächst bei der russischen Minderheit die Wut. Ein bulgarischer Waffenhändler wird mit Nowitschok vergiftet, eine Partei in Tschechien hetzt gegen ukrainische Flüchtlinge, in Bulgarien werden die Ermittlungen nach Anschlägen verschleppt, für die offenbar der russische Geheimdienst verantwortlich ist. Und wo immer empörte Menschen gegen die Politik der Europäischen Union protestieren, rufen sie die gleichen Parolen. Die polnischen Filmemacher Konrad Szołajski und Małgorzata Prociak glauben nicht an Zufall. Ihre Spurensuche führt durch eine Region im Aufruhr. Denn Putins hybrider Krieg, den inzwischen auch der Westen fürchtet, hat im Osten der Europäischen Union seine Wirkung längst getan.
Der Dokumentarfilm „Hybrider Angriff – Wie Putin Europas Osten destabilisiert“ zeigt die Länder Mittel- und Osteuropas als strategisches Einsatzgebiet von Geheimdiensten, Propagandisten und sogenannten Einflussagenten. Russlands hybrides Waffenarsenal ist breit. Anschläge behindern die Ukraine-Unterstützung, Verleumdungskampagnen gegen Politiker stacheln Menschen gegen ihre Regierungen auf. Geschichtsklitterung und prorussische Narrative zerstören das Vertrauen in europäische Werte. Die Bedrohung durch ein imperialistisches Russland, die der Westen so lange nicht wahrhaben wollte, zeigt sich mit beklemmender Intensität.

Regie

Konrad Szolajski

Land

  • Polen

  • Deutschland

  • Norwegen

Jahr

2025

Herkunft

NDR

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