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Vietnam - Schwimmen um zu überleben
44 Min.
Verfügbar bis zum 27/02/2026
TV-Ausstrahlung am Sonntag, 22. Februar um 07:45
Vietnam ist von Wasser umgeben. Hier leben die Menschen seit jeher mit dem Wasser. Doch mittlerweile ist auch in Vietnam der Fortschritt angekommen und die meisten Menschen leben nicht mehr in Booten, sondern in Häusern. Und seither lernen sie das Schwimmen nicht mehr im Alltag. In Vietnam ertrinken 16 Menschen am Tag, auch viele Kinder. Doch das soll sich jetzt ändern.
Vietnam ist nicht nur von der über 3.000 Kilometer langen Meeresküste, sondern auch von einer Wasserwelt aus Lagunen, Flüssen, Sümpfen und von Reisfeldern geprägt. Diese tropische Wasserlandschaft führte seit Generationen dazu, dass die Menschen zum größten Teil auf dem Wasser leben, wohnen und arbeiten. Schwimmen lernten sie automatisch nebenbei.
Seit ein Programm der Regierung die Seenomaden darin unterstützt, sesshaft zu werden und Häuser zur Verfügung gestellt hat, können immer weniger Menschen schwimmen. Und vom Anstieg des Meeresspiegels sind hier alle betroffen. Täglich ertrinken in Vietnam durchschnittlich 16 Menschen pro Tag, die Hälfte davon Kinder.
Das Gesundheitsministerium in Hanoi hat das Problem mittlerweile erkannt und es gibt verschiedene Initiativen, die kostenfreien Schwimmunterricht organisieren. Ehrenamtliche Lehrer leiten die Kurse.
Im sozialistischen Vietnam spielt Religion offiziell keine Rolle, dennoch stößt man auf eine bunte Mischung von buddhistischen, taoistischen und konfuzianistischen Tempeln und Schreinen. In der Mythologie spielt der Wassergott namens Hà Bá eine besondere Rolle. Ein Aspekt, den die Schwimmlehrer auch kennen müssen, denn es geht nicht nur darum, die richtige Technik zu vermitteln, sondern auch darum, die Einstellung zum Wassergott zu verändern.
Die Dokumentation begleitet den Alltag einer Fischerfamilie an der Tam-Giang-Lagune. Nur der Vater und die älteste Tochter können schwimmen. Die Jüngeren sollen es jetzt lernen, doch der sechsjährigen Anh Thu fällt es schwer.
Seit ein Programm der Regierung die Seenomaden darin unterstützt, sesshaft zu werden und Häuser zur Verfügung gestellt hat, können immer weniger Menschen schwimmen. Und vom Anstieg des Meeresspiegels sind hier alle betroffen. Täglich ertrinken in Vietnam durchschnittlich 16 Menschen pro Tag, die Hälfte davon Kinder.
Das Gesundheitsministerium in Hanoi hat das Problem mittlerweile erkannt und es gibt verschiedene Initiativen, die kostenfreien Schwimmunterricht organisieren. Ehrenamtliche Lehrer leiten die Kurse.
Im sozialistischen Vietnam spielt Religion offiziell keine Rolle, dennoch stößt man auf eine bunte Mischung von buddhistischen, taoistischen und konfuzianistischen Tempeln und Schreinen. In der Mythologie spielt der Wassergott namens Hà Bá eine besondere Rolle. Ein Aspekt, den die Schwimmlehrer auch kennen müssen, denn es geht nicht nur darum, die richtige Technik zu vermitteln, sondern auch darum, die Einstellung zum Wassergott zu verändern.
Die Dokumentation begleitet den Alltag einer Fischerfamilie an der Tam-Giang-Lagune. Nur der Vater und die älteste Tochter können schwimmen. Die Jüngeren sollen es jetzt lernen, doch der sechsjährigen Anh Thu fällt es schwer.
Regie
Mathias Frick
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
ZDF
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