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Das Rätsel der Riesen-Laufvögel

53 Min.

Verfügbar ab dem 11/04/2026

TV-Ausstrahlung am Samstag, 18. April um 22:40

Strauße, Emus, Nandus und Kasuare: Sie alle sind flugunfähige Vögel, die in Afrika, Südamerika und Ozeanien zu Hause sind. Doch wie kam es dazu, dass so ähnlich aussehenden Vögel heute in so weit entfernten Ländern leben? Neue Knochenfunde legen nahe, dass einige Inseln der südlichen Hemisphäre bereits vor Millionen von Jahren die Heimat ihrer Vorfahren waren ...

In Neukaledonien, auf Neuseeland und auf Madagaskar lebten einst riesige Laufvögel, die bis zu vier Meter groß und 800 Kilogramm schwer wurden. Jüngste Ausgrabungen, darunter Knochen und Eier, geben Aufschluss über die Lebensbedingungen der gefiederten Giganten, die ausschließlich auf Inseln der südlichen Erdhalbkugel zu Hause waren.
Die Datierung der Fossilien zeigt, dass die Riesenvögel im vergangenen Jahrtausend vom Menschen ausgerottet wurden. Da sie aufgrund ihrer Größe nicht fliegen konnten, waren die Tiere eine leichte Beute. Aber wie waren sie eigentlich auf die Inseln gelangt?
Mit Hilfe von DNA-Analysen der Knochenfunde konnten Archäologen die überraschende Evolutionsgeschichte der Laufvögel rekonstruieren. Die Forscher stellten eine nahe Verwandtschaft mit lebenden und flugfähigen Vögeln in Südamerika fest und bargen Eier auf den Kanarischen Inseln, die den Funden auf den Inseln der südlichen Hemisphäre sehr ähnlich sind. Dies sind erste Hinweise auf die unglaubliche Reise der Riesen-Laufvögel seit dem Aussterben der Dinosaurier.

Regie

Bertrand Loyer

Land

Frankreich

Jahr

2023

Herkunft

ARTE F

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