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Angola & Namibia43 Min.
Verfügbar ab dem 09/09/2026
TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 10. September um 16:33
Das grenzüberschreitende Schutzgebiet vereinigt den Skelettküsten-Nationalpark in Namibia und den Iona-Nationalpark in Angola. Die Landschaft ist auf beiden Seiten von der Namib-Wüste geprägt. Nur wenige Tierarten können hier überleben. Viele Jahrzehnte trieben zudem Wilderer ihr Unwesen. Wie können beide Länder den Wildtierbestand schützen?
Das grenzüberschreitende Schutzgebiet vereinigt seit kurzem auf über 30.000 Quadratkilometern zwei bereits existierende Nationalparks: den Skelettküsten-Nationalpark in Namibia und den Iona-Nationalpark in Angola. Die Landschaft ist auf beiden Seiten gleichermaßen von der Namib-Wüste geprägt.
"Leerer Platz" oder "Ort, wo nichts ist" – das bedeutet "Namib" übersetzt. Die Wüste ist einer der trockensten Orte der Erde. Nur wenige Tierarten können hier überleben. Viele Jahrzehnte trieben zudem Wilderer ihr Unwesen. In entlegenen Winkeln der Nationalparks finden sich heute noch Giraffen. Löwen und Wüstenelefanten aber sind nahezu ausgerottet. Die dezimierten Wildtierbestände zu schützen, das haben sich die Verantwortlichen in beiden Ländern vorgenommen.
Das grenzüberschreitende Schutzgebiet steht noch ganz am Anfang und besonders auf angolanischer Seite sieht sich der neue Transfrontier-Park mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Nur wenn es gelingt, den hier jeher siedelnden Himba, die überwiegend als Ziegen- und Rinderhirten leben, eine Einkommensalternative zu bieten, kann das Projekt ein nachhaltiger Erfolg werden.
Dass Erfolge in einem stabilen politischen und institutionellen Umfeld möglich sind, hat der Skelettküsten-Nationalpark in Namibia in den letzten 40 Jahren bewiesen. Wildtierpopulationen wachsen wieder an, die Bewohner werden aktiv in den Nationalpark mit eingebunden, im Ökotourismus genauso wie im Naturschutz. Dieses Erfolgsrezept gilt es jetzt auch auf den angolanischen Teil des neuen transnationalen Nationalparks zu übertragen.
"Leerer Platz" oder "Ort, wo nichts ist" – das bedeutet "Namib" übersetzt. Die Wüste ist einer der trockensten Orte der Erde. Nur wenige Tierarten können hier überleben. Viele Jahrzehnte trieben zudem Wilderer ihr Unwesen. In entlegenen Winkeln der Nationalparks finden sich heute noch Giraffen. Löwen und Wüstenelefanten aber sind nahezu ausgerottet. Die dezimierten Wildtierbestände zu schützen, das haben sich die Verantwortlichen in beiden Ländern vorgenommen.
Das grenzüberschreitende Schutzgebiet steht noch ganz am Anfang und besonders auf angolanischer Seite sieht sich der neue Transfrontier-Park mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Nur wenn es gelingt, den hier jeher siedelnden Himba, die überwiegend als Ziegen- und Rinderhirten leben, eine Einkommensalternative zu bieten, kann das Projekt ein nachhaltiger Erfolg werden.
Dass Erfolge in einem stabilen politischen und institutionellen Umfeld möglich sind, hat der Skelettküsten-Nationalpark in Namibia in den letzten 40 Jahren bewiesen. Wildtierpopulationen wachsen wieder an, die Bewohner werden aktiv in den Nationalpark mit eingebunden, im Ökotourismus genauso wie im Naturschutz. Dieses Erfolgsrezept gilt es jetzt auch auf den angolanischen Teil des neuen transnationalen Nationalparks zu übertragen.
Regie
Thomas Radler
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
SR
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