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Kawah Ijen: Inmitten der Schwefelhölle27 Min.
Verfügbar bis zum 30/03/2026
In der Dokureihe erkundet der Geologe Arnaud Guérin aktive Vulkane rund um den Globus. In dieser Folge erkundet Arnaud den indonesischen Vulkan Ijen, in dessen Krater sich einer der säurehaltigsten Seen der Welt befindet. Weder Tiere noch Mikroorganismen können in diesem sauren Milieu leben.
Inmitten des Vulkans befindet sich der jadegrün leuchtende Kratersee Kawah Ijen, einer der säurehaltigsten Seen der Welt. Weder Tiere noch Mikroorganismen können in diesem sauren Milieu leben. Der Vulkan stößt ständig Gaswolken aus, die bei Arnaud zu einem Brennen im Rachen und einem Hustenreiz führen. Das stört die Bergarbeiter schon längst nicht mehr: Täglich steigen die „starken Männer Javas“ in den Krater, um dort Schwefel abzubauen – ohne Schutzkleidung.
Sarno, den Arnaud bei seiner strapaziösen Arbeit inmitten der dampfenden Hölle begleitet, macht diesem Namen seit mehr als 25 Jahren alle Ehre. Mit einer Art Brecheisen haut er das Schwefelerz aus dem Gestein und schleppt das gelbe Gold die steilen Kraterwände hoch – pro Tag bis zu 150 Kilogramm. Die Arbeit ist nicht nur hart, sondern auch riskant: Auf dem Grund des Kratersees können sich riesige hochgiftige Gasblasen bilden, die aufsteigen und an der Oberfläche explodieren – eine tödliche Gefahr. Auch die umliegende Bevölkerung ist von diesem „Säurefass“ bedroht: Das saure Seewasser gelangt in die Flüsse und stellt eine große Gefahr für die Bevölkerung, die landwirtschaftlichen Kulturen und die Böden dar. Rund 10.000 Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und kämpfen mit gravierenden Gesundheitsproblemen.
Als die Sonne untergeht, bietet sich Arnaud ein besonderer Anblick: Aus dem Krater des Ijen züngeln meterhohe blaue Flammen in die Lüfte. Das spektakuläre Naturschauspiel verbildlicht die Aktivität dieses Vulkans, die für die Menschen Lebensgrundlage und Gesundheitsrisiko zugleich bedeutet.
Regie
David Perrier
Land
Frankreich
Jahr
2018
Herkunft
ARTE F
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