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St. Bernhard: Von Menschen und Hunden53 Min.
Verfügbar ab dem 28/03/2026
TV-Ausstrahlung am Samstag, 4. April um 08:25
Sendung vom 24/12/2016
Der große Sankt Bernhard ist berühmt und berüchtigt. Berühmt für das Hospiz, das seit fast tausend Jahren jedem Schutzsuchenden auf dem Weg über den Pass Gastfreundschaft bietet. Und berüchtigt für die Lawinen, die bereits etliche Menschen das Leben kosteten. "GEO Reportage" hat das Hospiz und seine Bewohner ein Jahr begleitet.
Der Große Sankt Bernhard ist die Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Bis Anfang Juni ist die Passstraße zugeschneit und das legendäre Hospiz an der höchsten Stelle des Passes nur zu Fuß erreichbar. Fünf Geistliche des Augustinerordens kümmern sich jeden Winter um rund 6.000 Gäste. Denen geht es nicht nur um das leibliche Wohl – es geht um die Ruhe, die der Ort ausstrahlt, um das Selbstvertrauen, es bis hierher geschafft zu haben, und um die menschliche Zuneigung, die jedem Bedürftigen durch die Seelsorger zuteilwird.
Doch längst ist die Betreuung der Gäste auch eine logistische Herausforderung. Bernhardiner züchten die Chorherren des Hospizes am höchsten Punkt des Passes nicht mehr. Dies hat eine Stiftung übernommen, denn die Hunderasse ist aufgrund ihrer bewegten Vergangenheit Schweizer Nationalgut. Die Bernhardiner wurden vermutlich lange vor dem 19. Jahrhundert als Rettungshunde bei der Suche nach Lawinenopfern eingesetzt – der berühmteste Bernhardiner namens Barry soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Heute sind die Hunde charaktervolle und liebenswerte Begleittiere. Das Hospiz jedoch gibt es noch immer.
Fünf Geistliche und ein Dutzend Angestellte betreuen rund ums Jahr die Gäste: Es sind Wanderer, Pilger, Skisportler, Einzelpersonen oder Familien, die hier eine warme Suppe, ein Bett, fast immer aber auch die meditative Ruhe oder geistlichen Beistand suchen. Trotz der unterschiedlichen Beweggründe der Gäste, hierherzukommen, eint alle eines: die spirituelle Anziehungskraft des Ortes und seiner Menschen. Acht Monate dauert der Winter hier oben – und das Weihnachtsfest ist für alle ein Höhepunkt.
Doch längst ist die Betreuung der Gäste auch eine logistische Herausforderung. Bernhardiner züchten die Chorherren des Hospizes am höchsten Punkt des Passes nicht mehr. Dies hat eine Stiftung übernommen, denn die Hunderasse ist aufgrund ihrer bewegten Vergangenheit Schweizer Nationalgut. Die Bernhardiner wurden vermutlich lange vor dem 19. Jahrhundert als Rettungshunde bei der Suche nach Lawinenopfern eingesetzt – der berühmteste Bernhardiner namens Barry soll über 40 Menschen das Leben gerettet haben. Heute sind die Hunde charaktervolle und liebenswerte Begleittiere. Das Hospiz jedoch gibt es noch immer.
Fünf Geistliche und ein Dutzend Angestellte betreuen rund ums Jahr die Gäste: Es sind Wanderer, Pilger, Skisportler, Einzelpersonen oder Familien, die hier eine warme Suppe, ein Bett, fast immer aber auch die meditative Ruhe oder geistlichen Beistand suchen. Trotz der unterschiedlichen Beweggründe der Gäste, hierherzukommen, eint alle eines: die spirituelle Anziehungskraft des Ortes und seiner Menschen. Acht Monate dauert der Winter hier oben – und das Weihnachtsfest ist für alle ein Höhepunkt.
Regie
Holger Riedel
Land
Deutschland
Jahr
2015
Herkunft
ARTE
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