José van Dam in "Don Quichotte"
Sein Abschied von der Bühne112 Min.
Verfügbar bis zum 22/03/2026
Don Quichotte, der Ritters von der traurigen Gestalt aus Massenets gleichnamiger Oper, war eine seiner Paraderollen. In dieser Rolle war José van Dam 2010 in seinem Stammhaus, dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel, zu erleben. Es war sein Lebewohl an die Opernbühne. Anlässlich des Todes des gefeierten Bassbaritons im Februar 2026 lädt ARTE Sie dazu ein, dieses besondere Programm noch einmal zu erleben.
Seit seinem ersten Auftritt auf der Bühne der Monnaie 1985 in Boris Godunow erschien José van Dam als einer der besten Bässe seiner Zeit. Er wurde weltweit gefeiert und war seitdem auf allen großen Opernbühnen zu sehen, von Paris über London, New York, Berlin, Mailand und Wien.
Seine außergewöhnlichen musikalischen und szenischen Qualitäten ermöglichten es ihm, alle großen Titelrollen zu übernehmen, Falstaff und Simon Boccanegra (Verdi), Don Giovanni (Mozart), Boris Godunow (Mussorgski), Der fliegende Holländer (Wagner), La Damnation de Faust (Berlioz), Guillaume Tell (Rossini), Wozzeck (Berg), Gianni Schicchi (Puccini) - um nur einige zu nennen.
Er trug zum Erfolg zahlreicher Opernproduktionen der Monnaie bei – einige davon sind längst legendär geworden, etwa Don Carlo, Die Meistersinger von Nürnberg oder Boris Godunow. Seine lange Karriere zeichnete sich sowohl im Kino - er war der Musikmeister in Gérard Corbiaus gleichnamigem Film und ein brillanter Leporello in Joseph Loseys Don Giovanni - als auch in Konzerten und Recitals aus.
Im Laufe seines Lebens erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrendoktorwürde der Universität Montreal, den Titel "Kammersänger" der Stadt Berlin und den Titel "Commandeur des Arts et Lettres" in Frankreich. Dieser von König Albert II. geadelte "lebende Nationalschatz" ist der Münzstätte in unverbrüchlicher Treue verbunden. Für das Theater war es eine große Ehre, José van Dam zu seinem Abschied von der Bühne im Jahr 2010 in einer seiner Lieblingsrollen, Don Quichotte von Jules Massenet, zu erleben.
Don Quichotte, der "Ritter von der traurigen Gestalt", lebt in einer Traumwelt, in der Ritterlichkeit und Gerechtigkeit die Weltordnung bestimmen. In Begleitung seines treuen Schildknappen Sancho Pansa durchquert er Spanien auf der Suche nach heroischen Siegen, die seiner selbstverliehenen Bedeutung würdig sind. So im Kampf gegen die Windmühlen, jener tragikomischen Episode, die zu den von Massenet aus Cervantes’ Roman übernommenen zählt. Der französische Komponist verarbeitete die melancholische Vorlage zu einem Werk von verblüffender stilistischer Vielfalt mit typisch spanischen und französischen Klängen, volksliedhaften Partien und Elementen der romantischen Oper. Massenet verband Elemente der Alten Musik mit den reichen Harmonien und Arrangements des "fin de siècle".
Aufzeichnung vom 8. Mai 2010 aus dem Théâtre de la Monnaie, Brüssel.
Seine außergewöhnlichen musikalischen und szenischen Qualitäten ermöglichten es ihm, alle großen Titelrollen zu übernehmen, Falstaff und Simon Boccanegra (Verdi), Don Giovanni (Mozart), Boris Godunow (Mussorgski), Der fliegende Holländer (Wagner), La Damnation de Faust (Berlioz), Guillaume Tell (Rossini), Wozzeck (Berg), Gianni Schicchi (Puccini) - um nur einige zu nennen.
Er trug zum Erfolg zahlreicher Opernproduktionen der Monnaie bei – einige davon sind längst legendär geworden, etwa Don Carlo, Die Meistersinger von Nürnberg oder Boris Godunow. Seine lange Karriere zeichnete sich sowohl im Kino - er war der Musikmeister in Gérard Corbiaus gleichnamigem Film und ein brillanter Leporello in Joseph Loseys Don Giovanni - als auch in Konzerten und Recitals aus.
Im Laufe seines Lebens erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Ehrendoktorwürde der Universität Montreal, den Titel "Kammersänger" der Stadt Berlin und den Titel "Commandeur des Arts et Lettres" in Frankreich. Dieser von König Albert II. geadelte "lebende Nationalschatz" ist der Münzstätte in unverbrüchlicher Treue verbunden. Für das Theater war es eine große Ehre, José van Dam zu seinem Abschied von der Bühne im Jahr 2010 in einer seiner Lieblingsrollen, Don Quichotte von Jules Massenet, zu erleben.
Don Quichotte, der "Ritter von der traurigen Gestalt", lebt in einer Traumwelt, in der Ritterlichkeit und Gerechtigkeit die Weltordnung bestimmen. In Begleitung seines treuen Schildknappen Sancho Pansa durchquert er Spanien auf der Suche nach heroischen Siegen, die seiner selbstverliehenen Bedeutung würdig sind. So im Kampf gegen die Windmühlen, jener tragikomischen Episode, die zu den von Massenet aus Cervantes’ Roman übernommenen zählt. Der französische Komponist verarbeitete die melancholische Vorlage zu einem Werk von verblüffender stilistischer Vielfalt mit typisch spanischen und französischen Klängen, volksliedhaften Partien und Elementen der romantischen Oper. Massenet verband Elemente der Alten Musik mit den reichen Harmonien und Arrangements des "fin de siècle".
Aufzeichnung vom 8. Mai 2010 aus dem Théâtre de la Monnaie, Brüssel.
Mit
Silvia Tro Santafé
José van Dam
Werner van Mechelen
Inszenierung
Laurent Pelly
Dirigent/-in
Mark Minkowski
Orchester
Orchestre symphonique de la Monnaie
Land
Frankreich
Jahr
2010
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