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Mit dem Zug an der Costa BlancaNeuseeland - Wald der Riesen
44 Min.
Verfügbar bis zum 22/04/2026
TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 8. April um 05:10
Vom Menschen unberührte Gebiete schwinden von Tag zu Tag. In Neuseeland gibt es jedoch noch Primärwälder. Uralte Bäume erhalten diese einzigartigen Ökosysteme seit Jahrtausenden am Leben. Aber so majestätisch und widerstandsfähig diese Riesen auch sind – sie sind heute mit Bedrohungen konfrontiert, die sie schwächen. Wildhüter versuchen, sie zu schützen.
In Neuseeland existieren noch uralte Wälder – letzte Reste der riesigen Waldflächen, die einst den gesamten Archipel bedeckten. In diesen Fragmenten des Primärwaldes stehen Baumriesen, die so alt sind wie die Kathedralen Europas: Totara, Matai, Rimu, Kauri oder Rata – stumme Zeugen unzähliger Veränderungen. Rund 90 Prozent der Baumarten sind endemisch, sie kommen nur hier vor.
Mit der menschlichen Besiedlung vor kaum 700 Jahren begann der Niedergang dieser einzigartigen Lebensräume. Fläche und Stabilität der Wälder wurden drastisch reduziert. Nur wenige, inzwischen geschützte Gebiete sind erhalten geblieben – letzte Rückzugsorte der Artenvielfalt. Die mächtigen Bäume ragen bis zu 50 Meter in den Himmel. Auf ihren Ästen gedeihen Epiphyten, in ihren hohlen Stämmen leben Kolonien von Langnasenfledermäusen.
Doch können diese Bäume auch diesmal überleben? Invasive Arten, Parasiten, Waldfragmentierung – und die Folgen der Klimaerwärmung – setzen ihnen massiv zu. Aus Sorge um "ihre" Bäume kämpfen Wissenschaftlerinnen, Waldhüter und lokale Behörden für den Erhalt der Urwälder. Sie erläutern ihre Strategien zum Schutz und zur Wiederbelebung dieser wertvollen Ökosysteme.
Mit der menschlichen Besiedlung vor kaum 700 Jahren begann der Niedergang dieser einzigartigen Lebensräume. Fläche und Stabilität der Wälder wurden drastisch reduziert. Nur wenige, inzwischen geschützte Gebiete sind erhalten geblieben – letzte Rückzugsorte der Artenvielfalt. Die mächtigen Bäume ragen bis zu 50 Meter in den Himmel. Auf ihren Ästen gedeihen Epiphyten, in ihren hohlen Stämmen leben Kolonien von Langnasenfledermäusen.
Doch können diese Bäume auch diesmal überleben? Invasive Arten, Parasiten, Waldfragmentierung – und die Folgen der Klimaerwärmung – setzen ihnen massiv zu. Aus Sorge um "ihre" Bäume kämpfen Wissenschaftlerinnen, Waldhüter und lokale Behörden für den Erhalt der Urwälder. Sie erläutern ihre Strategien zum Schutz und zur Wiederbelebung dieser wertvollen Ökosysteme.
Regie
Julie Merckling
Land
Frankreich
Jahr
2022
Herkunft
ARTE
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