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Aladin und Ali Baba
Geschichten aus 1001 Nacht?52 Min.
Verfügbar bis zum 03/04/2026
"1001 Nacht" zieht die Menschheit seit Jahrhunderten in ihren Bann. Dabei gehören die berühmtesten Erzählungen wie Aladin oder Ali Baba nicht zum ursprünglichen Kanon. 2012 wird in der vatikanischen Bibliothek der wahre Autor entdeckt – der Syrer Hannah Diyab – eine Weltsensation. Die Historie der berühmtesten Geschichtensammlung der Welt hält einiges an Überraschungen bereit.
Kaum ein anderes Werk der Weltliteratur hat die Menschheit so in den Bann gezogen wie die Erzählungen aus „Tausendundeiner Nacht“. Dabei sind die darin enthaltenen Geschichten alles andere als harmlose Märchen. Viele von ihnen stecken voll praller Lebensfreude und Sexualität.
Der Ursprung dieser wirkmächtigen Geschichten liegt im alten Indien. Von hier aus haben sie zuerst Persien und dann die arabische Welt erobert. Der französische Orientalist Antoine Galland übersetzt als Erster die Sammlung in eine europäische Sprache und löst damit einen regelrechten Triumphzug dieser Erzählungen aus, der „Tausendundeine Nacht“ schließlich zum wohl meistgelesenen Buch nach der Bibel macht.
Vor allem Aladin macht eine erstaunliche Karriere und wird als „berühmteste von Menschen erfundene Geschichte“ gepriesen. Was allerdings kaum jemand weiß: Weder „Aladin und die Wunderlampe“ noch „Sindbad der Seefahrer“ oder „Ali Baba und die vierzig Räuber“ gehören zum ursprünglichen Kanon von „Tausendundeine Nacht“. Jahrhundertelang mühte sich die Wissenschaft vergebens, die Herkunft dieser sogenannten Waisengeschichten zu klären.
Nur durch Zufall wird im Vatikan ein arabisches Manuskript mit den Memoiren des Syrers Hanna Diyab entdeckt. Sein Inhalt ist eine Weltsensation: Mit Diyab ist der wahre Autor der Waisengeschichten gefunden. 1709 war er nach Paris gereist und hatte dem französischen Übersetzer Galland die Geschichten erzählt.
Der Ursprung dieser wirkmächtigen Geschichten liegt im alten Indien. Von hier aus haben sie zuerst Persien und dann die arabische Welt erobert. Der französische Orientalist Antoine Galland übersetzt als Erster die Sammlung in eine europäische Sprache und löst damit einen regelrechten Triumphzug dieser Erzählungen aus, der „Tausendundeine Nacht“ schließlich zum wohl meistgelesenen Buch nach der Bibel macht.
Vor allem Aladin macht eine erstaunliche Karriere und wird als „berühmteste von Menschen erfundene Geschichte“ gepriesen. Was allerdings kaum jemand weiß: Weder „Aladin und die Wunderlampe“ noch „Sindbad der Seefahrer“ oder „Ali Baba und die vierzig Räuber“ gehören zum ursprünglichen Kanon von „Tausendundeine Nacht“. Jahrhundertelang mühte sich die Wissenschaft vergebens, die Herkunft dieser sogenannten Waisengeschichten zu klären.
Nur durch Zufall wird im Vatikan ein arabisches Manuskript mit den Memoiren des Syrers Hanna Diyab entdeckt. Sein Inhalt ist eine Weltsensation: Mit Diyab ist der wahre Autor der Waisengeschichten gefunden. 1709 war er nach Paris gereist und hatte dem französischen Übersetzer Galland die Geschichten erzählt.
Regie
Thomas Staehler
Land
Deutschland
Jahr
2021
Herkunft
ZDF
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