Bilder (m)einer Mutter
79 Min.
Verfügbar bis zum 18/07/2026
Der Dokumentarfilm ist ein einzigartiges Zeitdokument bundesdeutscher Geschichte und zugleich eine filmische Suche der Filmemacherin Melanie Lischker nach der eigenen Mutter. Die filmische Dokumentation eines Familienlebens seit den 70er Jahren basiert auf über hundert Stunden Super 8- und Videomaterial.
Mit ihrem Debüt ʺBilder (m)einer Mutterʺ geht die Filmemacherin Melanie Lischker auf die Suche nach ihrer verlorenen Mutter und fordert ihre Familie heraus, ihr jahrelanges Schweigen zu brechen. In mehr als hundert Stunden Super-8- und Video- Material, die der Vater über die Jahre akribisch filmte, findet sie neben der Chronik ihrer doch nicht so heilen Kindheit auch die Geschichte einer Frau, die immer mehr zum Schatten ihrer selbst wird und schließlich ganz aus den Videos verschwindet. Übrig bleiben Vater, Bruder und Tochter, die nur über den Gebrauch der Kamera miteinander in Kontakt treten. Über die Mutter spricht keiner mehr.
Der Film spannt einen Bogen durch die Jahrzehnte, die immer gleichen Urlaube und Rituale auf den Videokassetten wirken als steifes Setting einer Familie, die sich mit exzessivem Dokumentieren gegen das Erinnern wehrt.
Auf ihrer Suche nach dem Ursprung der gescheiterten Familie, reist die Regisseurin mit den ersten Filmen ihres Vaters zurück in die frühen 1970er Jahre, in die Jugend ihrer Eltern und in ein Klima vielversprechender Möglichkeiten.
Mit ihrem Debüt taucht Lischker in die Strukturen einer Familie ein, die in einer einzigartigen Chronik ihren eigenen Zerfall und ihren Umgang mit dem Tod eines Menschen dokumentiert hat. Die eigenwillige Tochter der Familie nutzt ihr Schicksal, um daran zu wachsen, und setzt sich als Regisseurin mit dem Konstrukt ʺMutterschaft" und den weiblichen Rollenbildern der Frauen ihrer Familie auseinander.
Der Film spannt einen Bogen durch die Jahrzehnte, die immer gleichen Urlaube und Rituale auf den Videokassetten wirken als steifes Setting einer Familie, die sich mit exzessivem Dokumentieren gegen das Erinnern wehrt.
Auf ihrer Suche nach dem Ursprung der gescheiterten Familie, reist die Regisseurin mit den ersten Filmen ihres Vaters zurück in die frühen 1970er Jahre, in die Jugend ihrer Eltern und in ein Klima vielversprechender Möglichkeiten.
Mit ihrem Debüt taucht Lischker in die Strukturen einer Familie ein, die in einer einzigartigen Chronik ihren eigenen Zerfall und ihren Umgang mit dem Tod eines Menschen dokumentiert hat. Die eigenwillige Tochter der Familie nutzt ihr Schicksal, um daran zu wachsen, und setzt sich als Regisseurin mit dem Konstrukt ʺMutterschaft" und den weiblichen Rollenbildern der Frauen ihrer Familie auseinander.
Regie
Melanie Lischker
Land
Deutschland
Jahr
2020
Herkunft
WDR
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