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Delon, Melville - Zwei Seelenverwandte
52 Min.
Verfügbar ab dem 06/04/2026
TV-Ausstrahlung am Montag, 13. April um 23:43
Der Film beleuchtet die symbiotische Beziehung zwischen dem französischen Regisseur Jean-Pierre Melville und dem Schauspieler Alain Delon, aus der drei Kultfilme hervorgingen: "Der eiskalte Engel" (1967), "Vier im roten Kreis" (1970) und "Der Chef" (1972).
Am Abend des 1. August 1973 wird Alain Delon in einem Restaurant an der Côte d'Azur darüber informiert, dass Jean-Pierre Melville in Paris einen Herzinfarkt erlitten hat. Delon setzt sich unverzüglich ins Auto und rast durch die Nacht zu dem Mann, der ihm Lieblingsregisseur, Freund, Mentor und Ziehvater zugleich war. Melville und Delon bildeten nicht nur ein erfolgreiches Filmgespann, sondern pflegten auch eine außergewöhnliche zwischenmenschliche Beziehung. Neben gegenseitiger Bewunderung und einer bestimmten Vorstellung vom Filmemachen hatten die beiden auch gemeinsame Leidenschaften: die Armee und Gangster, der amerikanische Mythos und de Gaulle, Jazz und Kriminalgeschichten. Vor allem aber verband sie eine sehr persönliche Auffassung von Freundschaft. Der Film zeichnet diese Freundschaft nach, spult für die Dauer einer nächtlichen Autofahrt die Zeit bis zur Stunde der bitteren Wahrheit zurück, als Delon in Paris ankommt: Jean-Pierre ist tot – und Alain eine Waise.
Schauspieler-Regisseur-Erfolgsgespanne gibt es einige in der Filmgeschichte: Federico Fellini – Marcello Mastroianni, Claude Sautet –Romy Schneider, Martin Scorsese – Robert De Niro. Alain Delon – Jean-Pierre Melville auf den Punkt gebracht, das sind drei Kultfilme – "Der eiskalte Engel", "Vier im roten Kreis" und "Der Chef" – Millionen Kinobesucher und unvergessliche Minuten beredten Schweigens. Die künstlerische Zusammenarbeit dieses Duos prägte die französische Kultur nachhaltig.
Regie
Laurent Galinon
Land
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE F
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