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Verfügbar bis zum 12. Juni 2026 um 03:56
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Sendung vom 10/03/2026
Was ist das "spezifisch Menschliche" am Akt, anderen Essen zu geben? Dieser Frage geht die Philosophin Joëlle Zask in einer Welt nach, die "krank an ihrer Ernährung" ist. / Aufgrund des Irankrieges rechnen die Finanzmärkte mit einer Verknappung des weltweiten Energieangebots. Hintergrund sind Kriegsschäden an der Energieinfrastruktur.
(1): "Essen geben": Eine zutiefst politische Alltagsgeste
Was ist das "spezifisch Menschliche" am Akt, anderen Essen zu geben? Dieser Frage geht die Philosophin Joëlle Zask in einer Welt nach, die "krank an ihrer Ernährung" ist. Für sie sind Essen und Essen geben mehr als nur eine Frage der Ernährung – sie sind politische Gesten. Am 12. März erscheint ihr Buch Donner à manger. Politique d'un geste ordinaire (Essen geben. Politik einer alltäglichen Geste, Verlag Premier Parallèle).
(2): Krieg im Iran: Stehen wir vor einer globalen Energiekrise?
In der Nacht vom 8. auf den 9. März stieg der Preis für ein Barrel Öl auf knapp 120 Dollar, bevor er am Morgen wieder auf unter 100 Dollar fiel. Dieser Anstieg ist eine Folge des seit elf Tagen andauernden Krieges im Iran: die Finanzmärkte rechnen mit einer Verknappung des weltweiten Energieangebots. Hintergrund sind Schäden, die die Islamische Republik an der Energieinfrastruktur der Golfstaaten verursacht hat. Zudem blockiert der Iran weitgehend die Straße von Hormus, durch die etwa 20 % des weltweit gehandelten Erdöls und Flüssiggases transportiert werden. In Frankreich erreichte der durchschnittliche Dieselpreis an den Zapfsäulen laut AFP am 9. März die symbolische Marke von 2 Euro pro Liter.
Außerdem: Xavier Mauduit berichtet über die Heilung eines Mannes, der zwanzig Jahre lang unter anhaltendem Schluckauf litt. Marie Bonnisseau geht auf eine Äußerung von Timothée Chalamet ein, die in der Welt von Oper und Ballett für Aufruhr sorgte.
Land
Frankreich
Jahr
2026
Herkunft
ARTE F
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