Nächstes Video:
Giuseppe Verdi: La traviata - Grand Théâtre de GenèvePour des raisons de droits, ce programme n’est pas disponible dans le pays dans lequel vous vous trouvez.
Gustave Charpentier: Louise
Festival d'Aix-en-Provence 2025156 min
Disponible jusqu'au 09/07/2027
Das Arbeitermädchen Louise flüchtet vor ihrer strengen Familie nach Paris um dort mit ihrem Geliebten, dem Bohemien Julien, zu leben. Doch der Traum vom Glück droht zu zerbrechen. Mit der Oper "Louise" spannte Charpentier einen Bogen zwischen sozialen Fragen und lyrischen Höhenflügen. - Eine Neuinterpretation inszeniert von Christof Loy und mit Elsa Dreisig als Sopranistin.
Louise, eine junge Näherin, sehnt sich nach der großen Freiheit der Großstadt. Entschlossen, sich von ihrer sie unterdrückenden Familie zu lösen, zieht sie nach Paris, um dort ihre Liebe zu Julien, einem mittellosen Poeten, auszuleben. Doch so befreiend der Aufbruch auch ist, so sehr überschatten Schuldgefühle gegenüber ihren Eltern und der Druck gesellschaftlicher Erwartungen ihr Glück.
Die Macht eines Vaters
Die Oper „Louise“ in vier Akten und fünf Bildern von Gustave Charpentier (1860-1956) wurde an der Opéra-Comique in Paris 1900 uraufgeführt. Trotz des ursprünglichen Sensationserfolgs stießen die Darstellung weiblicher Lust und die Auflehnung der Heldin gegen ihre Familie auf Kritik. Christof Loy, bekannt für seine detailreiche Dramaturgie, präzise Schauspielregie und klare Ästhetik, entdeckt hinter dem fortschrittlichen Thema der weiblichen Emanzipation eine unausgesprochene Ebene in Charpentiers Libretto: die toxische Familienbeziehung, in der Louise gefangen ist, und den Einfluss ihres besitzergreifenden – ja teils missbräuchlichen – Vaters, der dabei von ihrer Mutter gedeckt wird. Loy strebt eine vorurteilsfreie Inszenierung der Figuren an und lässt dabei das Publikum in Louises Unterbewusstsein eintauchen. Gleichzeitig beleuchtet er die Schattenseiten einer Gesellschaft, die jungen Frauen keine Selbstverwirklichung, sondern nur oberflächliche Romanzen in einem Leben frustrierender Perspektivlosigkeit bietet. Die Sopranistin Elsa Dreisig tritt in dieser Neuinszenierung des Festivals von Aix-en-Provence mit brillanter Besetzung auf.
Aufzeichnung vom 11. Juli 2025 im Théâtre de l'Archevêché in Aix-en-Provence
Regie
Jérémie Cuvillier
Land
Frankreich
Jahr
2025
Auch interessant für Sie
- Regarder
Rameau: Samson
Festival Aix-en-Provence 2024
- Regarder
Clara Olivares: Les Sentinelles
Opéra de Bordeaux
- Regarder
Festtag bei Jacques Offenbach
Mit Patricia Petibon & Cyrille Dubois
- Regarder
Die Musik von Fontainebleau im kaiserlichen Theater
- Regarder
Hannover Klassik Open Air 2025
Opernhighlights von Puccini bis Tschaikowsky
- Regarder
Musikalische Reise nach Venedig mit Vivaldi
La Folle Journée de Nantes 2025
- Regarder
Das Orchestre de Chambre de Lausanne spielt Mozart
Mit Ton Koopman & Julia Lezhneva
- Regarder
Sarah McCoy
ARTE Concert Festival 2017
- Regarder
Giuseppe Verdi: La traviata
Grand Théâtre de Genève
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Regarder
Claude Chabrol oder die Amour fou
- Regarder
Grönland - Der neue Rohstoffrausch
- Regarder
Borga
- Regarder
Tribute to David Bowie
Heroes never die
- Regarder
Transsilvanien - Das Herz Rumäniens
- Regarder
Outsider. Freud.
- Regarder
ARTE Europa Weekly
Trump will Grönland: Was tut die EU?
- Regarder
Karambolage
Mutter-Kind-Kur / Babies / Duralex-Glas
- Regarder
Naturwunder Hawaii, zwischen Feuer und Wasser
- Regarder
Claude Chabrol in 6 Minuten
Blow up