Im Jahr 2008 wird Alex Drake, eine brillante Profilerin der Londoner Polizei, bei einer Schießerei, bei der ihre Tochter als Geisel genommen wurde, schwer verletzt. Sie fällt ins Koma und erwacht im Jahr 1981, in der Zeit der New-Wave-Musik, der städtischen Unruhen und der Hochzeit von Prinz Charles und Diana. Bei dem Versuch, diesen Zeitsprung zu begreifen, stößt die Polizistin auf den beunruhigenden Arthur Layton, den Mann, der sie fast erschossen hätte – ein Vierteljahrhundert später.
Schwindel der Vergangenheit
Welcher Fluch lastet auf den Gesetzeshütern? In "Life on Mars – Gefangen in den 70ern" (2006) wird Polizist Sam Tyler aus Manchester nach einem Autounfall aus dem Jahr 2006 nach 1973 katapultiert. In der Fortsetzung "Ashes to Ashes – Zurück in die 80er" erlebt seine Londoner Kollegin Alex Drake, (überzeugend dargestellt von Keeley Hawe), die von den Erfahrungen ihres Vorgängers weiß, auch eine Zeitreise in die Vergangenheit – zu Beginn der 1980er Jahre in ein Großbritannien, das in die Thatcher-Ära eingetreten ist, geprägt von wirtschaftlichen Umwälzungen und Immobilienrausch. Eine aufbrausende Epoche, die gekonnt wiedergegeben wird und aus der starke Figuren aus "Life on Mars" hervorgehen, darunter der jähzornige Inspektor Gene Hunt, gespielt von Philip Glenister in Hochform, und seine Kollegen Ray Carling (Dean Andrews) und Chris Skelton (Marshall Lancaster). Der Machismo des Trios sorgt für köstliche Wortgefechte mit der Kollegin aus der Zukunft. Mit dieser Science-Fiction-Krimikomödie, deren Titel erneut einem Song von David Bowie entlehnt ist, kommen Nostalgiker der 1980er Jahre in den Genuss eines maßgeschneiderten Soundtracks, der Hits britischer Bands von Roxy Music bis zu den Stranglers enthält, während der Zusammenprall der Epochen für jede Menge pikante Szenen sorgt. Eine subtile Reflexion über die Entwicklung unserer Gesellschaften.