Frauenpower im Konzertsaal

Mit Zofia Kiniorska & Valentine Michaud

74 Min.

Verfügbar ab dem 25/02/2026

Valentine Michaud ist die Solistin dieses außergewöhnlichen Konzertes, das unter dem Motto "Classique et engagé-e-x!“, auf deutsch "Klassisch und engagiert!", ausschließlich Musik von Frauen auf dem Spielplan hat. Die polnische Dirigentin Zofira Kiniorska präsentiert gemeinsam mit dem Orchestre de la Suisse Romande Werke von Komponistinnen des 19., 20. und 21. Jahrhunderts - ein buntes Programm von Mel Bonis bis Sandrine Rudaz.

Unter der Leitung der preisgekrönten polnischen Dirigentin Zofia Kiniorska und an der Seite von Valentine Michaud, einer Saxophonistin mit außerordentlicher Tiefe und Vielseitigkeit, werden Werke von Komponistinnen und Komponisten des 20. Jahrhunderts bis heute vorgestellt.

Der Vorhang öffnet sich für zwei Werke der Filmmusikkomponistin Sandrine Rudaz aus dem Wallis: Musikalische Interpretationen des Lebens, die sowohl die Schwierigkeiten als auch dessen unendliche Möglichkeiten veranschaulichen. Danach folgen Werke von Mel Bonis, Augusta Holmès und Cécile Chaminade, große französische Komponistinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Das Konzert endet glänzend mit der Schweizer Erstaufführung eines Werkes von Anna Clyne, Glasslands, einem Konzert für Saxophon und Orchester. Den Solopart übernimmt Valentine Michaud.

Zofia Kiniorska, die musikalische Leiterin des Abends, begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von sechs Jahren mit dem Hauptfach Klavier. Am Chopin-Konservatorium Warschau studierte dann Orchester- und Opernleitung. Ihre Dirigentenkarriere begann sie als Resident Conductor bei der Sinfonia Varsovia und als Assistentin am Opernhaus Poznań. Sie arbeitete mit dem Polnischen Nationalen Radio-Sinfonieorchester Kattowitz während der ersten Ausgabe eines Meisterkurses mit Marin Alsop im Jahr 2021 und hat an Meisterkursen unter der Leitung u.a. von Mirga Gražinytė-Tyla, Neeme Järvi, und Kristjan Järvi teilgenommen.

Die Saxophonistin Valentine Michaud vereint musikalische Finesse und makellose Technik perfekt mit einer außergewöhnlichen künstlerischen Vision. Ihr Wille, die Grenzen ihres Instruments zu überschreiten und neue Horizonte zu erforschen, hat ihr einen besonderen Platz in der Welt der klassischen Musik verschafft. Sie trat als Solistin unter andern mit den Wiener Philharmonikern, dem Lucerne Festival Orchestra und der Sinfonia Varsovia auf. Geboren wurde sie 1993 in Paris und studierte Saxophon und Klavier in Nantes, bevor sie im Alter von 16 Jahren in die Schweiz zog.

Aufzeichnung vom 13. November 2024 aus der Victoria Hall, Genf.

Mit

Valentine Michaud

Regie

Céline Thurre-Millius

Produktion

RTS

Dirigent/-in

Zofia Kiniorska

Orchester

Orchestre de la Suisse romande

Land

  • Schweiz

  • Frankreich

Jahr

2024

Kapitel

1:07

Sandrine Rudaz - The Golden Phoenix

4:05

Sandrine Rudaz - Aurore boréale

7:36

Mel Bonis - Kleopatras Traum, für Orchester, op. 180

15:33

Mel Bonis - Ophelia, für Orchester op. 165

20:22

Mel Bonis - Salome, für Orchester op. 100/2

25:20

Augusta Holmès - Ludus Pro Patria, Interludium "Die Nacht und die Liebe"

31:08

Cécile Chaminade - Kallirrhoë, Orchestersuite op. 37

50:03

Anna Clyne - Glasslands, Konzert für Sopransaxophon und Orchester

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