Die türkische Schwarzmeerküste

Der raue Norden

2 Min.

Verfügbar ab dem 17/02/2026

TV-Ausstrahlung am Dienstag, 17. Februar um 18:35

Der raue Norden – hier zeigt sich die türkische Schwarzmeerküste von ihrer schöpferischen Seite. Von den Wasserbüffeln im Kizilirmak-Delta, aus deren Milch köstliche Produkte hergestellt werden, bis zu den Bootsbauern von Arakli, die seetüchtige Fischkutter bauen, offenbart sich eine Region voller Kontraste.
Der raue Norden der türkischen Schwarzmeerküste. Ein Land der großen Weiten, die Freiheit auch für das Vieh bedeuten. Atemberaubende Landschaften, die sich hier zu einer einzigartigen Kulisse vereinen. Es ist eine Region junger Idealisten, die im Einklang mit Natur und Tier leben. Der Orchideenzüchter Ferdi, der in einem Taldorf der Ilgaz-Berge lebt, und seltene Erdorchideen züchtet, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Auch die Familie Koparan mit ihren Wasserbüffeln prägen das Bild. In der modernen Molkerei von Sohn Mustafa entstehen hochwertige, biologische Büffelmilchprodukte, die weit über die Region hinaus geschätzt werden. Mit ihrer Arbeit trägt die Familie dazu bei, die Tradition der Büffelhaltung lebendig zu halten und gleichzeitig innovative Wege in der Produktion zu gehen.
In Arakli, einem kleinen Küstendorf, bewahrt Hüseyin die Kunst des Holzbootbaus. Seit Jahrhunderten wird hier Kastanienholz zu robusten Kuttern verarbeitet, die der rauen See trotzen. Hüseyin, der älteste und erfahrenste Bootsbauer, arbeitet eng mit dem Hafenkapitän Murat zusammen, um die Boote in die richtige Form zu bringen. Sie sind stolz darauf, gemeinsam diese Tradition der Schwarzmeerküste fortzusetzen. Die Geschichte des Bergbaus in Zonguldak erzählt von den Schätzen, die tief unter der Erde lagern, während die Höhle von Gölköy mit ihren uralten Formationen in eine geheimnisvolle Welt entführt. Auch der Horma-Canyon, mit seinen imposanten Felsen und atemberaubenden Wanderwegen, bietet einen spektakulären Einblick in die raue Schönheit der Region.

Regie

Candan Six-Sasmaz

Land

Deutschland

Jahr

2024

Herkunft

ZDF

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