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Die Farben der AntikeVenedigs goldenes Zeitalter
Glanz und Gewalt1 Min.
Verfügbar ab dem 22/05/2026
TV-Ausstrahlung am Samstag, 23. Mai um 20:15
Macht, Glanz, persönliche Tragödie: Venedig lässt die Menschen noch heute staunen. Sein goldenes Zeitalter war das 15. Jahrhundert und sein bedeutendster Doge damals Francesco Foscari – ein Mann zwischen ambitionierter Expansion, politischer Intrige und dem Verlust des einzigen Sohnes. Ein fesselnder Blick auf den Glanz und das Elend eines konstitutionellen Herrschers.
"Venedigs goldenes Zeitalter – Glanz und Gewalt" beleuchtet den Aufstieg und Fall eines der mächtigsten Dogen der Republik. Im 15. Jahrhundert, dem goldenen Zeitalter Venedigs, führte Francesco Foscari die Stadt an die Spitze politischer und wirtschaftlicher Macht – und zugleich an den Rand innerer Zerreißproben.
Während Handel, Flotte und internationale Netzwerke der Serenissima florieren, treibt Foscari die Expansion auf dem Festland voran. Doch dieser Kurs führt zu Rivalitäten mit mächtigen Familien wie den Loredan und verstrickt Venedig in jahrzehntelange Konflikte mit den Stadtstaaten Italiens. Hinter den prächtigen Fassaden des Dogenpalasts kommt es zu Intrigen, persönliche Feindschaften wachsen – und das alles unter der Kontrolle des ausgefeilten Rätesystems der Kaufmannsrepublik.
Die Tragödie kulminiert im Schicksal von Foscaris Sohn Jacopo: Er gerät in die Mühlen des politischen Systems und wird zum Spielball politischer Fehden – Folter im Palast seines Vaters und Verbannung mit dessen Unterschrift eingeschlossen. Foscari muss sich entscheiden – zwischen Vaterrolle und Staatsräson im Sinne des Wohles aller Bürger.
Der Dokumentarfilm zeichnet das eindrucksvolle Porträt einer Epoche, in der Glanz und Gewalt untrennbar verbunden sind. Experten, Archivmaterial, Animationen und reale Schauplätze eröffnen einen tiefen Blick in Politik, Handel, Architektur und Alltagsleben der Serenissima. So wird die Geschichte der Foscaris zum Sinnbild für den Mythos Venedig: schillernd, mächtig und zutiefst menschlich.
Während Handel, Flotte und internationale Netzwerke der Serenissima florieren, treibt Foscari die Expansion auf dem Festland voran. Doch dieser Kurs führt zu Rivalitäten mit mächtigen Familien wie den Loredan und verstrickt Venedig in jahrzehntelange Konflikte mit den Stadtstaaten Italiens. Hinter den prächtigen Fassaden des Dogenpalasts kommt es zu Intrigen, persönliche Feindschaften wachsen – und das alles unter der Kontrolle des ausgefeilten Rätesystems der Kaufmannsrepublik.
Die Tragödie kulminiert im Schicksal von Foscaris Sohn Jacopo: Er gerät in die Mühlen des politischen Systems und wird zum Spielball politischer Fehden – Folter im Palast seines Vaters und Verbannung mit dessen Unterschrift eingeschlossen. Foscari muss sich entscheiden – zwischen Vaterrolle und Staatsräson im Sinne des Wohles aller Bürger.
Der Dokumentarfilm zeichnet das eindrucksvolle Porträt einer Epoche, in der Glanz und Gewalt untrennbar verbunden sind. Experten, Archivmaterial, Animationen und reale Schauplätze eröffnen einen tiefen Blick in Politik, Handel, Architektur und Alltagsleben der Serenissima. So wird die Geschichte der Foscaris zum Sinnbild für den Mythos Venedig: schillernd, mächtig und zutiefst menschlich.
Regie
Maxime Brückner
Judith Voelker
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
ZDF
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