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Arabien: Auf den Spuren antiker Karawanen

53 Min.

Verfügbar bis zum 12/06/2026

TV-Ausstrahlung am Montag, 16. März um 00:25

Die Archäologin Laïla Nehmé ist seit über 20 Jahren in der arabischen Welt tätig. Beinahe ebenso lange plant sie eine außergewöhnliche Forschungsexpedition: Mit einer echten Dromedar-Karawane will sie gemeinsam mit Forscher*innen nach Spuren der vorislamischen Zivilisation der Nabatäer suchen. Rund 2.000 Jahre kontrollierte das Nomadenvolk weite Teile des Handels in Südarabien.

Die Nabatäer waren ein mächtiger Verbund von Nomadenstämmen. Als Karawanenhändler kontrollierten sie vom 3. Jahrhundert vor Christus bis ins 2. Jahrhundert nach Christus die Handelswege Südarabiens. An der sogenannten Weihrauchstraße zeugt noch heute vieles vom Einfluss der Nabatäer.
Ihre berühmteste Hinterlassenschaft ist Petra, die Hauptstadt ihres einstigen Königreichs im heutigen Jordanien. Diese antike Zivilisation ist noch weitgehend unerforscht, selbst über ihre elegante Schrift, aus der sich später das arabische Alphabet entwickelte, ist nicht alles bekannt.
Gemeinsam mit anderen Archäologen, Epigraphikern und Historikern will Laïla Nehmé die 160 Kilometer lange Handelsroute zwischen den beiden großen nabatäischen Städten Hegra und Tayma erkunden.
Die Forscherinnen und Forscher hoffen, entlang dieser Straße die von Einheimischen und Reisenden erwähnten Reliefwände wiederzufinden, um mehr über die Kultur der Nabatäer zu erfahren. Für Laïla Nehmé und ihr Team wird diese Expedition auf den Rücken der Dromedare zu einem wissenschaftlichen und menschlichen Abenteuer.

Regie

Jean-Luc Guidoin

Land

Frankreich

Jahr

2023

Herkunft

ARTE F

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