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Grönland, Überleben am Rand der WeltDie Pelikan-Insel
Geheimnis in Russlands Steppe2 Min.
Verfügbar ab dem 11/07/2026
TV-Ausstrahlung am Samstag, 11. Juli um 06:10
Im Süden Russlands liegt eine ganz besondere Insel. Jedes Jahr zieht es bis zu 2.000 Brutpaare von Rosapelikanen dorthin. Auf dem kleinen Eiland mitten im Manytsch-Stausee befindet sich eine der größten Kolonien von Rosapelikanen in ganz Europa. Was zieht die Vögel ausgerechnet in diese Gegend? Diesem Rätsel sind die Filmemacherinnen zwei Jahre lang auf der Spur gewesen.
Jedes Jahr zieht es bis zu 2.000 Brutpaare von Rosapelikanen auf ein winziges Eiland. Auf der Pelikan-Insel mitten im Manytsch-Stausee befindet sich ihre einzige Kolonie in Russland und eine der größten in ganz Europa. Doch was zieht die Vögel ausgerechnet in diese Gegend zwischen Kaspischem und Asowschem Meer, um dort zu brüten und ihren Nachwuchs großzuziehen?
Diesem Rätsel sind die Filmemacherinnen zusammen mit dem Ornithologen Roman Anoschin vom Moskauer Zoo über zwei Jahre lang nachgegangen. Es ist vor allem die Abgeschiedenheit der Insel, die sie so anziehend für die Pelikane macht. Und die Sicherheit vor Raubtieren, die nicht bis zur Insel schwimmen können. Auch die vielen Fische im Stausee und seinen Zuflüssen zieht die Zugvögel jedes Jahr aufs Neue an.
Doch die Zukunft der Pelikane auf der Insel ist in Gefahr. Denn durch den Klimawandel, vor allem aber durch die zunehmende Entnahme von Wasser zur Bewässerung in der Landwirtschaft sinkt der Wasserpegel immer wieder bedrohlich ab. So tief, dass Teile des Sees austrocknen und Inseln zu Halbinseln werden – und damit zugänglich für Füchse, die wahre Massaker unter den Pelikanen anrichten.
Selten sind Tierfilmer Pelikanen so nah gekommen. Während der Drehzeit entstanden einzigartige Aufnahmen vom Verhalten der Tiere, von der Brut bis zu den ersten Flugversuchen der Jungvögel, von der perfekt organisierten Jagd auf Fische und dem Kampf der Küken gegen Hitze und Feinde.
Diesem Rätsel sind die Filmemacherinnen zusammen mit dem Ornithologen Roman Anoschin vom Moskauer Zoo über zwei Jahre lang nachgegangen. Es ist vor allem die Abgeschiedenheit der Insel, die sie so anziehend für die Pelikane macht. Und die Sicherheit vor Raubtieren, die nicht bis zur Insel schwimmen können. Auch die vielen Fische im Stausee und seinen Zuflüssen zieht die Zugvögel jedes Jahr aufs Neue an.
Doch die Zukunft der Pelikane auf der Insel ist in Gefahr. Denn durch den Klimawandel, vor allem aber durch die zunehmende Entnahme von Wasser zur Bewässerung in der Landwirtschaft sinkt der Wasserpegel immer wieder bedrohlich ab. So tief, dass Teile des Sees austrocknen und Inseln zu Halbinseln werden – und damit zugänglich für Füchse, die wahre Massaker unter den Pelikanen anrichten.
Selten sind Tierfilmer Pelikanen so nah gekommen. Während der Drehzeit entstanden einzigartige Aufnahmen vom Verhalten der Tiere, von der Brut bis zu den ersten Flugversuchen der Jungvögel, von der perfekt organisierten Jagd auf Fische und dem Kampf der Küken gegen Hitze und Feinde.
Regie
Nadya Dorofeeva
Annette Gourdon
Land
Deutschland
Jahr
2023
Herkunft
ZDF
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