Transsilvanien - Das Herz Rumäniens

2 Min.

Verfügbar ab dem 18/01/2026

TV-Ausstrahlung am Sonntag, 18. Januar um 19:30

Transsilvanien hat viel zu bieten: wunderschöne Städte, endlose Wälder und Menschen, die immer noch ihre Traditionen pflegen. Dumitru etwa arbeitet auf dem "lustigsten Friedhof der Welt". Er schnitzt Holzkreuze für die Verstorbenen. Und schreibt ein Abschiedsgedicht auf jedes Kreuz. Zu viel Alkohol, unter der Knute der Schwiegermutter gestanden – Dumitru beschönigt nichts.
Eingebettet in die Karpaten liegt Transsilvanien. Eine Region, die nicht nur durch ihre endlosen Wälder und fast unberührte Natur beeindruckt. In Städten wie Sighisoara und Biertan erinnern imposante Wehrkirchen daran, dass Transsilvanien – auch Siebenbürgen genannt – vor allem durch die deutsche Kultur geprägt wurde. Der Film porträtiert unter anderem zwei Siebenbürger Sachsen, die mit dem Wissen ihrer Vorfahren und teils uralten Werkzeugen ihr Haus renovieren. Ganz im Norden der Region liegt der sogenannte Fröhliche Friedhof. Einzigartig auf der Welt. Hier können die Besucher wie in einem offenen Buch über das Leben der Verstorbenen des Dorfes lesen. Denn jedes Holzkreuz erzählt auch die Geschichte des Toten, ehrlich und unverblümt. Dumitru Pop ist der Dorfchronist. Er schnitzt und bemalt die Kreuze und bestimmt alleine, welche Anekdote an den Toten erinnert. Seine Mission: die Sicht der Menschen auf den Tod verändern.
Auf dem Pferdemarkt von Gilau trifft sich die größte ethnische Minderheit des Landes: die Roma. Der Pferdehandel gehört seit Jahrhunderten zu den angesehensten Berufen der Roma. Deswegen ist der Markt nicht nur pompöse Verkaufsshow, sondern auch eine Art Familientreffen. Für den Pferdehändler Costell und den Roma-Boss und Veranstalter des Marktes Pufi Moldovan geht es an diesem Tag nicht nur um viel Geld, sondern auch um Ruhm und Ehre.

Regie

Sina Hutt

Land

Deutschland

Jahr

2022

Herkunft

NDR

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