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Mit dem Cello ans Ende der Welt
Sol Gabetta auf den Spuren von Lise Cristiani53 Min.
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Eine das Violoncello spielende Frau! Beim Gedanken an eine Frau, die ein vor allem männlich konnotiertes, tiefes Instrument spielt, fielen einige Menschen im Publikum fast in Ohnmacht. Lise Cristiani (1827 - 1853) war eine der aufregendsten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts. Die Doku zeigt, wie eine der größten Cellistinnen unserer Tage, Sol Gabetta, in das Leben von Cristiani eintaucht. Am 10.Oktober 2025 wird das neue Album von Sol Gabetta erscheinen, mit dem sie Lise Cristiani würdigt.
Eine Frau, die Violoncello spielt! Beim Gedanken an eine Frau, die ein vor allem männlich konnotiertes, tiefes Instrument spielt, fielen einige Menschen im Publikum fast in Ohnmacht. Kritiker bezweifelten, ob zarte Frauenhände die tiefen Töne überhaupt erzeugen können. Das Publikum aber wollte sie sehen und vor allem spielen hören. Erst wurde „die Cristiani“ begafft wie ein Zirkuspferd, dann wandelte sich der anfängliche Spott in Bewunderung. Der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy widmet ihr nach einem gemeinsamen Konzert in Leipzig ein berühmtes Werk, die „Romance sans paroles“ für Cello und Klavier.
Sol Gabetta, virtuose Violoncellistin der Gegenwart, spürt der Geschichte Lise Cristianis nach, recherchiert nach dem Repertoire ihrer Vorgängerin, um eigens einen Konzertabend zu gestalten. Die Suche ist mühselig, da nur Fragmente von Cristianis Leben auffindbar sind. Darunter ist auch ihr Violoncello des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari. Unnahbar steht das wertvolle Instrument heute in einer gläsernen Vitrine im Museo del Violino in Cremona. Ob es Sol Gabetta gelingt, einmal darauf zu spielen? Wird sie ein Konzert kreieren, wie es zu Zeiten Lise Cristianis üblich war – und wird es das Publikum auch wirklich mitreißen?
Cristiani reist weiter in den Osten Sibiriens als andere Künstler vor ihr. „Ein unstetes Leben ist eine berauschende Angelegenheit“, findet sie. Im Alter von nur 25 Jahren stirbt die begnadete Musikerin fernab der Pariser Heimat.
Sol Gabetta, virtuose Violoncellistin der Gegenwart, spürt der Geschichte Lise Cristianis nach, recherchiert nach dem Repertoire ihrer Vorgängerin, um eigens einen Konzertabend zu gestalten. Die Suche ist mühselig, da nur Fragmente von Cristianis Leben auffindbar sind. Darunter ist auch ihr Violoncello des italienischen Geigenbauers Antonio Stradivari. Unnahbar steht das wertvolle Instrument heute in einer gläsernen Vitrine im Museo del Violino in Cremona. Ob es Sol Gabetta gelingt, einmal darauf zu spielen? Wird sie ein Konzert kreieren, wie es zu Zeiten Lise Cristianis üblich war – und wird es das Publikum auch wirklich mitreißen?
Cristiani reist weiter in den Osten Sibiriens als andere Künstler vor ihr. „Ein unstetes Leben ist eine berauschende Angelegenheit“, findet sie. Im Alter von nur 25 Jahren stirbt die begnadete Musikerin fernab der Pariser Heimat.
Regie
Simone Jung
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
HR
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