Handelskriege im Spiegel der Geschichte

2 Min.

Verfügbar ab dem 19/10/2026

TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 21. Oktober um 02:40

Seit Völker miteinander Handel treiben, gibt es Handelskonflikte. Vor allem starke Wirtschaftsnationen neigen dazu, die von ihnen geführten Handelskriege als ganz normale Wettbewerbstätigkeit zu betrachten. Die Dokumentation aus dem Jahr 2019 zeigt anhand ausgewählter historischer und jüngerer Fälle, wie offene und verdeckte Handelskriege entstehen und welche Folgen sie haben.
In den Diskussionen an deutschen und französischen Universitäten spielen Handelskriege und Wirtschaftskriege, trotz ihrer potenziell weitreichenden, manchmal katastrophalen Folgen, nur eine untergeordnete Rolle. Vor allem starke Wirtschaftsnationen neigen dazu, die von ihnen geführten Handelskriege als ganz normale Wettbewerbstätigkeit zu betrachten.
Anhand ausgewählter historischer und jüngerer Fälle zeigt die Dokumentation aus dem Jahr 2019, wie Handelskriege entstehen, welche Interessen dahinterstehen und welche Folgen sie haben. Die Beispiele reichen von Konflikten, bei denen am Ende alle Seiten verlieren, bis zu Auseinandersetzungen, in denen mächtige Akteure ihre schwächeren Gegner in den Ruin treiben. Sie zeigen aber auch, dass sich kleinere Akteure gegen übermächtige Konkurrenten behaupten können.
Zu Wort kommen unter anderem Christian Harbulot, der damalige Direktor der École de Guerre Économique in Paris, der Politologe Ali Laïdi, die Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann, der Wirtschaftswissenschaftler Heiner Flassbeck, der Historiker Cornelius Torp, die damalige Direktorin des Museums für Ostasiatische Kunst in Köln, Adele Schlombs, der China-Kenner Stefan Baron sowie der Buchautor Hans-Jürgen Wolff.

Regie

  • Christian Buckard

  • Daniel Guthmann

Land

Deutschland

Jahr

2019

Herkunft

ZDF

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