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28 Minuten

Géraldine Nakaches Film "Si tu penses bien" / Im Kampf gegen Ebola und das Hantavirus (19.05.2026)

46 Min.

Verfügbar bis zum 21/08/2026

Sendung vom 19/05/2026

In "Si tu penses bien” befasst sich die Regisseurin Géraldine Nakache mit Narzissmus / Angesichts der Tatsache, dass die Demokratische Republik Kongo von einer neuen Ebola-Epidemie heimgesucht wird und Passagiere des Kreuzfahrtschiffs "MV Hondius" mit dem Hantavirus infiziert wurden, stellt sich die Frage, ob die Welt ausreichend auf das Auftreten neuer Viren vorbereitet ist.

Géraldine Nakache: Mechanismen der Kontrolle filmen, das Schweigen brechen

In ihrem neuen Film "Si tu penses bien" (Wenn du nur richtig denkst) beschäftigt sich die Regisseurin und Schauspielerin Géraldine Nakache mit psychischer Kontrolle und narzisstischem Missbrauch. Gil (Monia Chokri) und Jacques (Niels Schneider) sind unsterblich ineinander verliebt. Doch nach und nach gerät ihre Beziehung unter den Einfluss des Mannes: Seine Beleidigungen und Drohungen nehmen zu, ebenso wie seine psychische Kontrolle. Er isoliert Gil zunehmend von ihrem Umfeld und instrumentalisiert ihre jüdische Religion, um sie weiter einzuschränken. Nakache stellte den Film am vergangenen Wochenende außerhalb des Wettbewerbs in Cannes vor. Kinostart ist am 16. September 2026. 

Ebola, Hantavirus … Ist die Welt auf neue Viren ausreichend vorbereitet?


Am 17. Mai erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgrund der neuen Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo den internationalen Gesundheitsnotstand – die zweithöchste Alarmstufe. Bereits zwei Tage zuvor hatten afrikanische Gesundheitsbehörden erste Fälle in der Provinz Ituri bestätigt, die an Uganda und den Südsudan grenzt. Bislang wurden über 130 Todesfälle registriert.
Zudem sorgten in den vergangenen Wochen Hantavirus-Infektionen an Bord des Kreuzfahrtschiffs "MV Hondius" für internationale Aufmerksamkeit: Elf Fälle wurden nachgewiesen, drei davon verliefen tödlich.
Am 19. Mai beginnt in Genf der jährliche WHO-Gipfel. Ein vor einem Jahr beschlossener internationaler Pandemie-Vertrag, der unter anderem den Austausch von Erregerdaten regeln sollte, ist aufgrund anhaltender Spannungen bisher nicht in Kraft getreten.

Außerdem: Der Historiker Xavier Mauduit berichtet anlässlich der Suche nach einer Brillenschlange im Département Haute-Garonne von einer Frau aus Toulouse, die im 13. Jahrhundert als eines der ersten Opfer der Hexenverfolgung galt. Der Vorwurf: Sie habe ein Wesen mit Schlangenschwanz zur Welt gebracht. Marie Bonnisseau stellt "Halupedia" vor – eine gefälschte Version der Wikipedia, die ausschließlich auf KI-generierten Halluzinationen beruht.

Land

Frankreich

Jahr

2026

Herkunft

ARTE F

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