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Habermas - Philosoph und Europäer
53 Min.
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Von den Studentenunruhen der 60er Jahre über die sozialen Bewegungen der 70er und 80er bis zur Wiedervereinigung und zur aktuellen Lage Europas: Für den deutschen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier ist Jürgen Habermas ein gelebtes Plädoyer für Demokratie. Der Film würdigt das Schaffen des Philosophen, der am 14. März verstarb.
Jürgen Habermas gilt als bedeutendster deutscher Philosoph seiner Generation. 1929 in Düsseldorf geboren, prägten Habermas' Denken und seine publizistischen Einmischungen grundlegende Diskussionen in der Bundesrepublik wie rund um die Europapolitik. Die Dokumentation vollzieht den Wandel von Habermas nach, der über die Zeit von einem Vertreter eines westlichen, sowjetkritischen Marxismus zum Vordenker deutscher und europäischer Demokratie wurde.
Dabei rückt die Dokumentation zentrale Aspekte seiner Philosophie in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie wichtige gesellschaftliche und politische Umwälzungen der vergangenen Jahrzehnte beeinflusst hat: Dazu zählen die Studentenunruhen der 60er Jahre, die Anti-Atomkraft- oder die Friedensbewegung der 70er und 80er Jahre, der Historikerstreit um deutsche Schuld und Verantwortung in der Folge des Dritten Reichs, die Wiedervereinigung, oder auch die Auseinandersetzung mit den französischen Poststrukturalisten.
In jüngerer Zeit noch machte Habermas durch die Wende zur Religionsphilosophie von sich Reden. Dabei ist die Frage, um die sein Denken seit jeher kreist, in ihrer Grundsätzlichkeit von ungebrochener Aktualität: Wie stellt sich Gemeinschaft her, wenn jeder seinen eigenen Interessen folgt?
Visuell ansprechend und verständlich erzählt, leitet die Dokumentation zentrale Gedanken von Jürgen Habermas aus dem jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontext her. Fachphilosophinnen und Philosophen, Politikerinnen und Politiker sowie Publizistinnen und Publizisten kommen gleichermaßen zu Wort – darunter Außenminister a.D. Joschka Fischer, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sowie Gérard Raulet, Micha Brumlik und Katia Genel.
Dabei rückt die Dokumentation zentrale Aspekte seiner Philosophie in den Mittelpunkt und zeigt, wie sie wichtige gesellschaftliche und politische Umwälzungen der vergangenen Jahrzehnte beeinflusst hat: Dazu zählen die Studentenunruhen der 60er Jahre, die Anti-Atomkraft- oder die Friedensbewegung der 70er und 80er Jahre, der Historikerstreit um deutsche Schuld und Verantwortung in der Folge des Dritten Reichs, die Wiedervereinigung, oder auch die Auseinandersetzung mit den französischen Poststrukturalisten.
In jüngerer Zeit noch machte Habermas durch die Wende zur Religionsphilosophie von sich Reden. Dabei ist die Frage, um die sein Denken seit jeher kreist, in ihrer Grundsätzlichkeit von ungebrochener Aktualität: Wie stellt sich Gemeinschaft her, wenn jeder seinen eigenen Interessen folgt?
Visuell ansprechend und verständlich erzählt, leitet die Dokumentation zentrale Gedanken von Jürgen Habermas aus dem jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontext her. Fachphilosophinnen und Philosophen, Politikerinnen und Politiker sowie Publizistinnen und Publizisten kommen gleichermaßen zu Wort – darunter Außenminister a.D. Joschka Fischer, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, sowie Gérard Raulet, Micha Brumlik und Katia Genel.
Regie
Christian Bettges
Land
Deutschland
Jahr
2021
Herkunft
ZDF
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