ARTE

Governance

Unternehmensplan

Unternehmensplan

Der von der Mitgliederversammlung genehmigte Unternehmensplan soll den Zusammenhalt der ARTE-Gruppe und die Koordinierung zwischen deren verschiedenen Einheiten stärken, bei gleichzeitiger Optimierung der in der Ziel- und Mittelvereinbarung (COM) zwischen ARTE France und dem französischen Staat festgelegten bzw. der in Deutschland von der KEF bewilligten Mittelzuweisungen.
Diese Ausrichtungen schlagen sich jedes Jahr in einem konkreten Maßnahmenplan nieder, dessen Umsetzung zweimal jährlich quantitativ und qualitativ bewertet wird.

Der Sender hat folgende strategische Leitlinien für den Zeitraum 2017-2021 festgelegt:

  • ARTE als europäischer Kultursender und Begleiter des Zeitgeschehens
    durch ein einzigartiges Angebot, das europäische Kreation und interkulturellen Dialog fördert und Analyse bietet,
    durch die Gewinnung neuer Zuschauerkreise durch größtmögliche Zugänglichkeit des Angebots in Frankreich, in Deutschland und in Europa auf allen Verbreitungswegen,
    durch Stärkung der Bekanntheit des Angebots und der Marke,
  • Anpassung und Weiterentwicklung der ARTE-Gruppe, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu bewältigen,
    durch Stärkung der Innovationsfähigkeit und Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe,
    durch Förderung von Kompetenzen und Zusammenhalt sowie der Stärkung verantwortungsvollen Handelns.

Kontrollmechanismen

ARTE GEIE verfügt über interne und externe Kontrollmechanismen.
Innerhalb des Unternehmens gilt der Grundsatz, dass die Funktionen der Weisung und der Zahlungsfreigabe voneinander getrennt sind. Die Finanzierung von ARTE GEIE sieht außerdem Ausschreibungsverfahren nach europäischem Recht vor und eine interne unabhängige Revision, welche die Organisation und Abläufe von ARTE GEIE untersucht und kontrolliert.

Die Geschäftsführung wurde von den beiden von der Mitgliederversammlung ernannten Kontrolleuren (Dr. Markus Nievelstein, Geschäftsführer von ARTE Deutschland, und Olivier Guillemot, Direktor Verwaltung und Koordination von ARTE France) kontrolliert. Der Jahresabschluss wird von einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft prüft, die von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.

Die externe Kontrolle erfolgt durch eine externe Prüfungsgesellschaft, die die Umsetzung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Einhaltung der geltenden rechtlichen Bestimmungen, Richtlinien und internen Vorschriften für die Dauer eines Vorstandsmandats überprüft. Die Prüfungsgesellschaft überprüft außerdem die Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen der Geschäftsleitung sowie die Wirksamkeit bestehender Kontrollmechanismen und Systeme zur frühzeitigen Risikoerkennung.

 

Verfahren zur Erfassung von Hinweisen

Das französische Gesetz Nr. 2016-1691 vom 9. Dezember 2016 über Transparenz, Korruptionsbekämpfung und Modernisierung des Wirtschaftslebens (sogenanntes „Sapin II-Gesetz“/ „Loi Sapin II“) führte ein Verfahren zum Schutz von Hinweisgebern, sog. „Whistleblowern“, ein.

Das Gesetz verpflichtet alle öffentlichen und privaten Einrichtungen mit mind. 50 Arbeitnehmern dazu, ein klares, zugängliches und die Anonymität der Hinweisgeber schützendes Verfahren einzuführen.

ARTE gewährleistet Festangestellten sowie externen und gelegentlichen Mitarbeitern, die Zeugen von Verstößen gegen das Gesetz bzw. die für ARTE GEIE geltenden Vorschriften oder Verfahren werden, die Möglichkeit, unter Wahrung der Vertraulichkeit und ohne Gefahr von Repressalien entsprechende Hinweise an unmittelbare Vorgesetzte, den Arbeitgeber oder einen von diesem benannten Ansprechpartner („Ethikreferent/Ethikreferentin“) weiterzuleiten.

Das Verfahren zur Erfassung von Hinweisen ist allen zugänglich. Die Ethikreferentin kann unter folgender E-Mail-Adresse kontaktiert werden: referentethique@arte.tv.

Herunterladen des Verfahrens zur Erfassung von Hinweisen.