Freiheit Fankurve

Eine Serie über die Kultur der Fußball-Ultras.

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Diese Webserie porträtiert die treuesten Anhänger von sieben europäischen Fußballteams, die sich ohne Kompromisse mit ihrer Gruppe und ihrer Fankultur identifizieren. Fünf Regisseur*innen trafen sich mit den Ultras, um kulturelle, soziale und politische Aspekte ihrer Leidenschaft im Abseits des Fußballgeschäfts herauszufinden.

Freiheit Fankurve ist das Porträt von fünf Regisseur*innen über die Ultra-Kultur in sieben europäischen Fußballvereinen. Ultras traten in den 60er Jahren als neuartige, Forderungen stellende Form des Supports erstmals in Italien in Erscheinung. Ihnen ist bewusst, dass sie manchen Menschen Angst einflößen, doch für sie zählt vor allem ihre Unabhängigkeit und der Schwefelgeruch ihrer Bengalos. Im Anbetracht der Auswüchse des Fußball-Business sind sie es, die gewisse ethische Grundsätze einfordern. Sie leben ihre Liebe für die Mannschaft, selbst wenn sie von den Clubs und den Behörden streng überwacht werden.

Die Gegenkultur der Ultras, die sich sowohl im Stadion als auch abseits des Stadions entwickelt hat, ist zuweilen gewalttätig, zuweilen politisch und immer leidenschaftlich. Das Gefühl, einer Familie anzugehören, deren Codes nur Eingeweihte kennen, bildet einen Lebensstil und führt auf einzigartige und euphorisierende Art dazu, außergewöhnliche Erlebnisse zu teilen.

Fußball ist ein Vorwand. Es wird deutlich, dass es weniger um das Team oder den Club geht als vielmehr um eine Identität, eine Gruppenzugehörigkeit. Wenn, wie so oft, ein Match zu wünschen übriglässt, muss man nur neben das Spielfeld und auf die Tribüne blicken, um Leidenschaft und Einsatzfreude zu erleben. Manchmal kommen allerdings sogar Waffen zum Einsatz … In Bordeaux, Marseille, Lyon, Saint-Étienne, Lens, Liverpool und Donezk bewegt sich diese Webserie zwischen intimen Lebensgefühl und der Schaffung einer Fangemeinschaft. Dabei wird jenen eine Stimme gegeben, die den Fußball – „die ernsthafteste Nebensache der Welt“, wie es der Ethnologe Christian Bromberger einst ausdrückte – zur Kultur machen.

Credits

  • Regie - Dimitri Kourtchine, Pauline Horovitz, Maxence Voiseux, Suzanne Van Boxsom, Frédéric Hocké, Mohamed El Khatib
  • Schnitt - Gwénola Heaulme, Emmanuel Manzano, Alexander Abaturov
  • Koproduktion - Arte France
  • Produzent/-in - La Générale de Production

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