Morgen, morgen, nur nicht heute … Es lebe die Prokrastination!

Prokrastinieren: ein Übel unserer Zeit oder passiver Widerstand gegen den Produktivitätszwang?

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"Morgen, morgen, nur nicht heute … Es lebe die Prokrastination!" bietet Ihnen den perfekten Vorwand dafür, auf morgen zu verschieben, was Sie heute besorgen könnten.

„Prokrastinieren“, das bedeutet auf morgen zu verschieben, was man heute besorgen könnte. Der amerikanische Autor Mark Twain riet sogar, nie auf morgen zu verschieben, was genauso gut auf übermorgen verschoben werden kann. Ist es das „Übel unserer Zeit“, wie manche sagen, oder eines der Symptome unseres gemeinen Systems, das uns die Zeit raubt?

Ist Prokrastination der höfliche Ausdruck unserer fundamentalen Inkompatibilität mit dem zeitfressenden kapitalistischen System oder sind wir einfach alle – und das ist wahrscheinlicher, wenn wir ehrlich sind – erbärmliche Faulpelze?

Das ist eine wirklich wesentliche Frage. Denn je mehr Zeit Sie mit diesen Überlegungen verbringen, desto mehr Gründe haben Sie, den Moment hinauszuzögern, in dem Sie sich dieser anderen Sache widmen.

Doch, doch.

Diese Sache, die Sie unbedingt vorgestern erledigen sollten.

Credits

  • Regie - Guillaume Podrovnik
  • Coproduktion - ARTE France, Imagissime

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