Die Sonne von Edvard Munch

Im Licht der virtuellen Realität

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Die Bilder des norwegischen Malers Edvard Munch huldigen „den ewigen Kräften des Lebens“. Während er sich in seinem weltbekannten Kunstwerk Der Schrei der dunklen Seite menschlicher Existenz widmet, spürt er in seinem Meisterwerk Die Sonne seiner Faszination für das Licht als Quelle allen Lebens nach.

Der Aufgang der Dezember-Sonne über einem Fjord in Kragerø taucht die Wellen des Ozeans, die nackten Felsen an der Küste und den schmalen grünen Streifen, der Land und Meer voneinander trennt, in helles Licht. Eine saubere gerade Linie trennt das Wasser vom Himmel. Die Sonne ist allgegenwärtig. Ihr Licht überstrahlt alles.

Dieses VR-Projekt enthüllt die Geschichte hinter dem Kunstwerk und erzählt von der Faszination von Munch für Licht und Lichtexperimente und vermittelt seine „geradezu religiöse Beziehung zu Licht“. Gedreht wurde am Originalschauplatz in Kragerø.

Langsam und beinahe unbemerkt schafft das Licht des Sonnenaufgangs es, die Dunkelheit des Winters in der VR-Experience zu zerstreuen. Die Nacht verschwindet und die Landschaft taucht in mildes Morgenlicht, die Sonnenstrahlen werden greller und die Sonne, die Quelle allen Lebens wird bedrohlich grell und gleißend. Können wir über die physischen Grenzen unserer Augen hinaus sehen?

Aufbauend auf Munchs Neugier für Wissenschaft und Spiritualität wird der letzte Teil der VR-Erfahrung zu einer psychedelischen Erfahrung: Farbexplosionen und psychedelische Bildfetzen kontrastieren die Reinheit des Lichts und der Sonne, der „Ganzfeld-Effekt“ erzeugt halluzinatorische Bildfolgen.

Untermalt wird VR-Experience mit der „Alpensymphonie“ von Richard Strauss. Munch und Strauss standen in regem Briefwechsel und teilten die Faszination für das Licht und für wissenschaftliche Experimente.

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Credits

  • Produktion - Gebrueder beetz
  • Koproduktion - ZDF, Substans Films SF
  • In Zusammenarbeit mit High Road Productions, ARTE, das Munch Museum in Oslo - Unterstützt von Creative Europe – MEDIA Programme of the European Union, Medienboard Berlin-Brandenburg

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