ARTE TRIPS

Arte Trips, Abenteuer im Land der großen Meisterwerke

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Von Caravaggio über Edvard Munch, Pieter Brueghel, Claude Monet, Édouard Manet und Arnold Böcklin bis zu Henri Rousseau – eine Sammlung faszinierender VR-Erfahrungen entführt die Zuschauer ins Innere großer Meisterwerke der Malkunst.

Wie kann man sich einem Meisterwerk nähern, ohne sich vom ersten Anschein blenden zu lassen? Wie schafft man es, sich nicht von seiner kunstgeschichtlichen Bedeutung und dem vermeintlich erforderlichen Vorwissen einschüchtern zu lassen? Wie erzeugt man Vertrautheit mit dem, was von unserer Lebenswirklichkeit so weit entfernt zu sein scheint? Mit ARTE Trips präsentieren wir eine Sammlung faszinierender Virtual-Reality-Erfahrungen, die den Betrachter ins Innere großer Meisterwerke der Malkunst entführen. Auf der anderen Seite der Leinwand erlebt man hautnah, welche Geschichten sie erzählen, welche Absichten der Maler verfolgte, wie seine Vorstellungswelt aussah – und kann sich von seiner Kunst auf völlig neue Weise berühren zu lassen.

Sieben digitale Erfahrungen nehmen den Zuschauer mit den Mitteln des 360-Grad-Films, der Animation und des Videospiels auf eine Reise mit, die erzählerische und spielerische Elemente, Betrachtung und Wahrnehmung, Verständnis und Verzückung miteinander verbindet. In einer immer stärker digitalisierten visuellen Welt will ARTE Trips auf diese Weise neue Technologien, alte Meister und digitale Kunst zusammenführen.

Mithilfe der VR-Brille gelangt der Betrachter in ein Paralleluniversum, wo das Vertrautwerden mit dem Werk als sinnliche Erfahrung gestaltet ist. Jedes Gemälde wird gleichsam zu einer Spielwiese voller Geschichten und Mysterien, die alle anfänglichen Hemmschwellen überwinden lassen.
Niemand muss Caravaggio kennen, um den Nervenkitzel eines verruchten römischen Labyrinths nachzuempfinden. Bei der Betrachtung von Munchs „Der Schrei“ dringen die Dämonen und Geister des Bildes in den Raum ein, in dem sich der Betrachter befindet. Und wer sich dem Tor zur Hölle nähern möchte, erlebt mit Böcklins „Die Toteninsel“ den Weltuntergang und setzt dann gemeinsam mit Fährmann Charon zum Eiland der ewigen Ruhe über.

Virtual Reality dreht die Zeit zurück und setzt sich über ihre Regeln hinweg. Wie wär’s mit einer Nacht im botanischen Garten, wo der Geist Henri Rousseaus bereits auf Sie wartet, um seine psychedelischen Visionen mit Ihnen zu teilen? Oder wären Sie lieber eines von 200 Kindern, die auf einem Bild von Pieter Bruegel dem Älteren eine mittelalterliche Stadt bevölkern? Claude Monet entführt Sie in seinen Wassergarten in Giverny, um mit Ihnen seine Leidenschaft fürs Gärtnern zu teilen – und schon sprießen die Seerosen aus seiner Farbpalette. In den Folies Bergère treffen Sie schließlich an der Bar auf Suzon, die Bedienung mit dem geheimnisvollen Blick.

Mithilfe der Virtual Reality wird der Betrachter in das Bild hineingesogen, der Wechsel von Maßstab und Proportionen (der Betrachter befindet sich plötzlich inmitten der dargestellten Personen) verändert die eigene Wahrnehmung (Perspektivenspiel, Parallaxe) und die erzählten Geschichten lassen das abstrakte historische Wissen greifbar werden.

Jede einzelne Erfahrung besitzt selbstverständlich dokumentarischen Anspruch und will den Betrachter mit dem Künstler, seinem historischen Kontext und seiner Absicht vertraut machen, doch im Vordergrund steht die sinnliche Wahrnehmung – eine Erfahrung, die den Betrachter anders berührt als die Worte eines Kunsthistorikers und ihm letztlich Lust darauf machen soll, sich das Werk im realen Leben anzuschauen.

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