Meilensteine

Eine Vision wurde Wirklichkeit – Der öffentlich-rechtliche europäische Kulturkanal ARTE fördert das Verständnis und die Annäherung der Völker in Europa und hat sich fest in der europäischen Fernsehlandschaft etabliert.

2015

Die Gründung von ARTE

Ein großes Abenteuer erzählt von Karambolage

Die Gründung von ARTE

 

Deutsch-französisches "Tandem" - Projekt für Fernsehfilme

Januar 2015

Ausstrahlung des ersten Tandem-Projekts, das im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums des Elysée-Vertrags im September 2013 zur Förderung binationaler Koproduktionen im Bereich Fernsehfilm ins Leben gerufen wurde und zu gleichen Teilen von ARTE Deutschland und ARTE France finanziert wird. Das Projekt spiegelt die Offensivstrategie des Senders im Bereich Spielfilm wider, welche auf dem „Grand Accord“ 1996 zwischen ARTE und den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF sowie dem deutsch-französische Filmabkommen 2001 basiert
Die Idee des Projekts ist es, mit deutschen und französischen Produzenten, Autoren, Regisseuren, Redakteuren und Schauspielern in enger Kooperation Filme zu einer gemeinsamen Thematik zu entwickeln. Das Ergebnis der ersten Doppelproduktion dieser Art zum Thema Atomenergie ist die französische Komödie Das gespaltene Dorf sowie der deutscher Politthriller Tag der Wahrheit. Der Clou des Projekts: Die Schauspieler Vicky Krieps und Laurent Stocker spielen in beiden Produktionen.

2014

Culture Touch

November 2014

Das kostenlose für Tablets konzipierte Kulturmagazin Culture Touch gibt wöchentlich in kurzen Videos, Artikeln und Fotos einen Überblick über aktuelle europäische Kulturereignisse.

Visiter le site

ADENAUER-DE GAULLE PREIS

Paris, am 29. Oktober 2014

ARTE erhält den Adenauer - de Gaulle Preis

ARTE erhält den Adenauer - de Gaulle Preis © MAEDI/B.Chapiron

ARTE erhält den Adenauer-de Gaulle Preis und wird damit für die Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft und um die Konstruktion einer gemeinsamen europäischen Öffentlichkeit geehrt.

Der Adenauer-de Gaulle Preis wird an Personen und Institutionen vergeben, die sich um die deutsch-französische Zusammenarbeit verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde 1988 anlässlich des 25. Jubiläums des Elysée-Vertrags ins Leben gerufen. Harlem Désir, Europa-Staatssekretär der französischen Regierung und sein deutscher Amtskollege Michael Roth, Staatsminister für Europa, überreichten den Preis Véronique Cayla, der Präsidentin von ARTE und dem Vizepräsidenten Dr. Gottfried Langenstein im Salon de l’Horloge am Quai d’Orsay, dort, in welchem 1950 mit der Schuman-Erklärung die Grundlagen für die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl gelegt wurden, den Vorläufer der Europäischen Union.

 

Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach (En duva satt på en gren och funderade på tillvaron)

von Roy Andersson

Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach

© The Coproduction Office

Goldener Löwe, Internationales Filmfestival Venedig, Italien

Koproduktion: ARTE France Cinéma/ZDF

 

ARTE Cinema

September 2014

Die Online-Plattform ARTE Cinema, ein Portal für Kinobegeisterte, geht online. Neben Programmübersichten mit ausführlichem Hintergrundmaterial gibt es zudem die Filmmagazine Kurzschluss, einen Blog von Olivier Père, Blow Up, Film ab!, Filme von ARTE, sowie Europa Film Treasures. Das Filmangebot 24/7 umfasst dabei das ARTE+7-Angebot, eine Reihe von Kurzfilmen sowie besondere Juwelen des Europa Film Treasures.

Mr Hublot

von Laurent Witz und Alexandre Espigares

de Laurent Witz et Alexandre Espigares

© ARTE France

Oscar für den besten animierten Kurzfilm, Oscars (Academy Awards), Los Angeles, USA

Koproduktion: ARTE France

Winter Sleep

von Nuri Bilge Ceylan

winter sleep

© Memento Films

Goldene PalmeCannes Filmfestival, Frankreich

Koproduktion: ARTE

 

Präsidentschaftsmandate verlängert

Juni 2014

Verlängerung der Präsidentschaftsmandate sowohl des Vorstands, Véronique Cayla (Präsidentin) und Dr. Gottfried Langenstein (Vize-Präsident), als auch der Mitgliederversammlung von ARTE, Prof. Markus Schächter und Rémy Pflimlin um ein Jahr, bis zum 31. Dezember 2015. Dadurch wird die Wahrung einer stärkeren Kontinuität der Geschäftsleitung von ARTE und die Fortsetzung der strategischen Zielverfolgung des Senders gewährleistet.

ARTE in Polen

Februar 2014

ARTE vernetzt sich weiter in Europa: Der Sender unterzeichnet ein Assoziierungsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen polnischen Fernsehen TVP. Die seit 1996 bestehende Partnerschaft soll nun um die Förderung von Koproduktionen und Online-Projekten sowie der möglichen Einrichtung eines ARTE-Programmfensters im TVP Kultura erweitert werden.

2013

Bloody Daughter

von Stéphanie Argerich

Bloody Daughter

© ARTE France/Idéale Audience

Goldener FIPA in der Kategorie „Musik und darstellende Kunst", Internationales Festival für Audiovisuelle Programme FIPA (Festival international de programmes audiovisuels), Biarritz, Frankreich

Koproduktion: ARTE France/Idéale Audience, Intermezzo Films SA, Radio Télévision Suisse/SRF

 

Parade’s End

von Susanna White

Parade’s End von Susanna White mit Adelaide Clemens, Benedict Cumberbatch und Rebecca Hall

© ARTE/BBC/Mammoth Screen Ltd/Nick Briggs

Goldener FIPA in der Kategorie „Serie", Festival International de Programmes Audiovisuels, Biarritz

Koproduktion: Breakout Films/BBC Worldwide/HBO Miniseries/ARTE France

 

Oh Boy

von Jan Ole Gerster

  • Bester Spielfilm, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle (Tom Schilling), Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle (Michael Gwisdek), Beste Filmmusik (Major Minors & Cherilyn MacNeil), Deutscher Filmpreis, Berlin, 2013
  • Europäischer Filmpreis in der Kategorie "Bester Debütfilm", Europäischer Filmpreis, Berlin, Deutschland

Koproduktion: HR/ARTE

Visiter le site

ARTE in der Schweiz

Dezember 2013

ARTE vernetzt sich in Europa: RTS (Radio Télévision Suisse) und ARTE schließen sich zusammen, um gemeinsam Inhalte für das Internet zu produzieren. Die neue Partnerschaft bestärkt die bestehende Zusammenarbeit zwischen der SSR-SRG und ARTE, die auf dem bereits 1995 unterzeichneten Assoziierungsabkommen beruht. Sie ist ein konkreter Ausdruck des gemeinsamen Willens der Sender, die Bandbreite ihres Kulturangebots auf allen Verbreitungswegen zu erweitern.

ARTE in Tschechien

Oktober 2013

Assoziierungsvertrag mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Česká televize.

ARTE Future

April 2013

ARTE Future geht online, eine Plattform rund um die Themen Umwelt, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das bimediale Angebot von ARTE

Januar 2013

Das erweiterte bimediale Angebot von ARTE ermöglicht einen grenzenlosen Zugriff auf das qualitativ hochwertige Programm: über Fernsehen, Computer und mobile Endgeräte. Dadurch bietet ARTE seinen Nutzern einen umfangreichen Service, denn diese bestimmen selbst, wo, wie und wann sie einschalten.

2012

Tous au Larzac

von Christian Rouaud

Larzac - Aufstand der Bauern

© © ARTE France/Ad Vitam

Bester Dokumentarfilm, Césars, Paris

Koproduktion: ARTE France Cinéma/ Elzevir Films

 

Visiter le site

Gerhard Richter Painting

http://www.gerhard-richter-painting.de/

Gerhard Richter Painting

© WDR/zero one film

Bester Dokumentarfilm, Deutscher Filmpreis, Berlin

Koproduktion: WDR/ARTE

 

Visiter le site

Halt auf freier Strecke

von Andreas Dresen

Halt auf freier Strecke

© rbb/ Rommel Film/Andreas Dresen

 

  • Bester Spielfilm in Gold, Beste darstellerische Leistung – männliche Hauptrolle (Milan Peschel), Beste darstellerische Leistung – männliche Nebenrolle (Otto Mellies), Deutscher Filmpreis, Berlin, 2012
  • Produzentenpreis, Preis für die beste Darstellerin (Steffi Kühnert), Preis für den besten Darsteller (Milan Peschel), Bayerischer Filmpreis, München

Koproduktion: RBB/ARTE

 

Visiter le site

Peter Latzel, Geschäftsführer von ARTE Deutschland (ARD)

Seit Juni 2012

Peter Latzel wird Nachfolger von Dr. Klaus Wenger als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator der ARD.

Abschaltung des analogen Signals in Deutschland

April 2012

Das analoge terrestrische Signal wird abgeschaltet, in Deutschland im April 2012, in Frankreich im November 2011. Die Ausstrahlung erfolgt nun in beiden Ländern digital.

ARTE live im Internet

Januar 2012

Online-Verbreitung der Programme rund um die Uhr, per Livestream oder zeitversetzt im Internet sowie über Smart-TV und die ARTE-App für Smartphones und Tablets.

Übersichtliches Programmschema

Januar 2012

Mit einem übersichtlichen Programmschema bietet ARTE regelmäßige Ankerpunkte im Programm. Anstelle mehrerer Einzelformate trägt das Abendprogramm an jedem Wochentag eine bestimmte Programmfarbe: Kino am Montag mit zwei Spielfilmen, Thema am Dienstag mit investigativen Dokumentationen, Geschichte und Geopolitik, Premiere am Mittwoch mit außergewöhnlichen Autoren- und Dokumentarfilmen, Serie am Donnerstag und Fernsehfilm am Freitag. Am Samstag bieten Abenteuer ARTE sowie Tracks Night Einblicke in ungewöhnliche Subkulturen und crossmediale Welten. Am ARTE Sonntag erwarten den Zuschauer spannende Spielfilm- und Dokumentarfilmhighlights sowie besondere Programmereignisse. ARTE erweitert auch sein Angebot an täglichen Magazinen und Dokumentationen in den Bereichen Entdeckung und Wissen: Doku-Serien laden zu weltweiten kulturellen Entdeckungsreisen ein.

2011

Abschaltung des analogen Signals in Frankreich

November 2011

Das analoge terrestrische Signal wird abgeschaltet, in Frankreich im November 2011, in Deutschland im April 2012. Die Ausstrahlung erfolgt nun in beiden Ländern digital.

Wolfgang Bergmann, Geschäftsführer von ARTE Deutschland (ZDF)

Seit Oktober 2011

Wolfgang Bergmann wird Nachfolger von Heiko Holefleisch als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF.

Pina

von Wim Wenders

Ditta Miranda Jasifi in Pina

© Donata Wenders - NEUE ROAD MOVIES GmbH

Bester Dokumentarfilm, Deutscher Filmpreis

Koproduktion: ZDF/ARTE

Visiter le site

Start von ARTE Creative

Februar 2011

Start von ARTE Creative, einer interaktiven Online-Plattform für zeitgenössische und crossmediale Kunst in all ihren Formen.

3D Logo

Januar 2011

Durch Erhöhung des Rotanteils wird eine wärmere Farbigkeit erzielt.

© ARTE

Unter der künstlerischen Leitung von Ulli Krieg (ARTE) wird das Senderdesign, ab 2012 vom Claim „ARTE bewegt” / „ARTE, la télé qui vous allume” begleitet, von einem europäischen Team aus Künstlern und Designern im Bereich Visual Design, Print und Online erarbeitet. Das ARTE-Logo wird zur 3D-Skulptur, öffnet sich in immer wieder neuen Varianten und führt den Zuschauer durchs Programm (3D-Artist Joost Korngold, Re*Nascent). Die Identity-Spots verbinden ruhige und poetische Sequenzen mit narrativen Beschleunigungen.
Lila Tamazit und Julien Sibre leihen ARTE ihre Stimme für die französische Version, mit einem kurzen Intermezzo von Stephane di Bernardo, während Barbara Stoll, die seit 1994 die deutsche Stimme von ARTE war, von Frank Stoeckle abgelöst wird.

Französisches Präsidium: Véronique Cayla

Seit Januar 2011

Gemäß der Satzung ist für den Zeitraum 2011-2014 wieder ein französisches Präsidium des Vorstands von ARTE GEIE einzusetzen: Véronique Cayla wird zur Präsidentin, ihr Vorgänger Dr. Gottfried Langenstein zum Vize-Präsidenten des Vorstands ernannt. Am 22. März 2011 wird Véronique Cayla außerdem zur Präsidentin von ARTE France gewählt.

2010

Das Herz von Jenin

von Marcus Vetter und Leon Geller

Das Herz von Jenin

© SWR/Eikon/Shaxaf Haber

Bester Dokumentarfilm, Deutscher Filmpreis

Koproduktion: SWR/ARTE

 

Uncle Boonmee, who can recall his past lives (Lung Boonmee Raluek Chat)

von Apichatpong Weerasethakul

Oncle Boonmee, celui qui se souvient de ses vies antérieures

Goldene Palme, Filmfestival Cannes

Koproduktion: ZDF/ARTE

 

Hundeelend

von Serge Avédikian

Chienne d'Histoire

© ARTE France

Goldene Palme, Bester Kurzfilm, Filmfestival Cannes

Koproduktion: ARTE France

 

Bal (Honey/Honig)

von Semih Kaplanoğlu

Bal (Honig)

© ZDF/Heimatfilm/Baris Ozbicer

Goldener Bär, 60. Internationale Filmfestspiele in Berlin

Koproduktion: ZDF/ARTE

 

Visiter le site

ARTE+7 Replay auf allen Bildschirmen

November 2010

ARTE+7 ist jetzt auch über Internet-Videoportale wie Youtube, über Smart-TV und über die ARTE-App für Smartphones und Tablets zugänglich.

ARTE in Übersee

April 2010

Über CanalSat Caraïbes kann das ARTE-Programm in den französischen Übersee-Departements Martinique, Guadeloupe und Französisch Guayana empfangen werden.

Primetime zur deutschen Hauptsendezeit vorgezogen

Januar 2010

ARTE verstärkt sein Vorabendprogramm sowie das Programm der zweiten Abendhälfte: Die Nachrichten beginnen bereits um 19.00 Uhr, das halbstündige ARTE Journal vereint die bisherigen Sendungen ARTE Info und ARTE Kultur zu einer neuen, flexiblen Nachrichtensendung mit gewohnt europäischem Blickwinkel. Europa steht auch im Fokus der Europamagazine am Wochenende, Der Blogger und Yourope.
Die Primetime wird vorgezogen und beginnt nun zur allgemeinen deutschen Hauptsendezeit um 20.15 Uhr. Gestärkt wird dadurch auch die zweite Hälfte des Abendprogramms ab 22.00 Uhr, wo Zeitgeist und neue Tendenzen in Mode, Musik, Kino und Zeichentrick erkundet werden, z. B. in Sendungen wie Popkultur oder der Live-Show One shot not mit dem Musiker Manu Katché. Außerdem werden die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft diskutiert, darunter faszinierende und kontroverse Themen wie Magnetstürme, Kannabisanbau und die Intelligenz der Pflanzen.

2009

Waltz with Bashir

von Ari Folman

Waltz with Bashir

© ARTE France/2008 Brigitte Folman Gang Production

  • Golden Globe Award für den besten fremdsrpachigen Film, Hollywood, USA
  • César für den besten ausländischen Film, Paris

Koproduktion: ARTE France

 

Die Strände von Agnès (Les Plages d'Agnès)

von Agnès Varda

Die Strände von Agnès

© ARTE France/Ciné-Tamaris

César für den besten Dokumentarfilm, Paris

Koproduktion: ARTE France Cinéma

 

Lebanon

von Samuel Maoz

Lebanon

© ARTE France/Etiel Zion

Goldener Löwe – Venice Film Festival

Koproduktion: ARTE France Cinéma

 

ARTE Live Web

Mai 2009

Start von ARTE Live Web, einer der aktuellen Bühnenkunst gewidmeten Internetplattform.

In 2014 wird die Plattform umbenannt in ARTE Concert. Ob Weltmusik oder Theater, Oper, Pop, Rock, Jazz oder Tanz - jährlich sind über 600 Aufführungen zu sehen, davon die Hälfte live. Die Plattform bietet zudem exklusive Interviews und einen Blick hinter die Bühnen der Welt. Gezeigt werden ARTE-Koproduktionen sowie Aufzeichnungen von ARTE-Partnern, zu denen neben großen Bühnenhäusern auch freie Truppen, Festivals, unabhängige Künstler, Produzenten und Websites gehören.

ARTE in Griechenland

April 2009

Kooperationsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ERT (Ellinikí Radiofonía Tileórasi, Griechenland). Die Vereinbarung sieht vor allem die Durchführung von Koproduktionen wie Themenabenden, Fernsehfilmen und Dokumentationen vor.

2008

Peter und der Wolf (Peter and the Wolf)

von Suzie Templeton

© ZDF/ Breakthru Peter Ltd & Se-ma-for/Mikolaj Jaroszewicz

Oscar des besten animierten Kurzfilms, Los Angeles, USA

Koproduktion: ZDF/ARTE

 

Taxi zur Hölle (Taxi to the dark side)

von Alex Gibney

Taxi zur Hölle

© ZDF/US Government Report

  • Oscar für Besten Dokumentarfilm, Hollywood
  • Peabody Award

Koproduktion: ZDF / ARTE

 

Prinzessinnenbad (DER DOKUMENTARFILM)

von Bettina Blümner

Prinzessinnenbad

© RBB

Bester Dokumentarfilm Deutscher Filmpreis 2008, Berlin

Koproduktion: RBB/ARTE

 

Gaza Sderot, erste Web-Dokumentation

Oktober 2008

Die erste Web-Dokumentation mit Gaza Sderot, das Leben trotz allem, einem Web-Projekt über das Alltagsleben auf beiden Seiten der Grenze zwischen Israel und Palestina, geht online. Dabei handelt es sich um ein interaktives und lebendiges Erzählformat, bei dem die Internetnutzer die Serie in fünf Sprachen (hebräisch, arabisch, französisch, englisch, deutsch) verfolgen können, ein hervorragendes Mittel zur Förderung des Dialogs zwischen Israel und Palestina.
Seit 2010 sind alle ARTE-Webdokumentationen auf dem Portal arte.tv/webprods zu finden.

Übertragung in HD

Juli / Oktober 2008

Übertragung von ARTE in HD: über den Satelliten ASTRA in Deutschland, in Frankreich im digital-terrestrischen Fernsehen (TNT).

2007

Das Leben der Anderen

von Florian Henckel von Donnersmarck

Das Leben der Anderen

© Hagen Keller

  • Oscar für den besten fremdsprachigen Film, Los Angeles, USA
  • Independent Spirit Award für den besten fremdsprachigen Film, Filmfestival Los Angeles, USA

Koproduktion: BR /ARTE

 

Visiter le site

Vier Minuten

Von Chris Kraus

Vier Minuten

© SWR

  • Bayerischer Filmpreis, Beste weibliche Darstellerin (Monica Bleibtreu), beste weibliche Nachwuchsdarstellerin (Hannah Herzsprung), Bestes Drehbuch (Chris Kraus), Preis der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken für die Produzentinnen Meike und Alexandra Kordes
  • Deutscher Filmpreis 2007, Bester Spielfilm in Gold, beste darstellerische Leistung (Monika Bleibtreu)

Koproduktion: SWR/BR/ARTE

Workingman’s death

von Michael Glawogger

Workingman's Death

© ARTE/M. Iqbal

Bester Dokumentarfilm, Deutscher Filmpreis

Koproduktion: ARTE GEIE

Lady Chatterley

von Pascale Ferran

Lady Chatterley

© ARTE France/Nathalie Eno

  • César, Bester Film, Beste Schauspielerin, Beste Fotos, Beste Kostüme, Beste Umsetzung für Pascale Ferran, Pierre Trividic und Roger Bohbot
  • FIPA 2007, Beste Filmmusik (Béatrice Thiriet-Javaux)
  • Der Pressegoldstern des französischen Kinos, Der Goldstern des Filmes
  • Die pariser Lichter von der Auslandspresse, Beste Regiseurin- Beste Schauspielerin
  • Trophäe duo Cinéma, Gilles Sandoz (Maïa Films) und Pascale Ferran
  • Die Sendung „Die Maske und die Feder“, Zuschauerpreis

Koproduktion mit ARTE Frankreich

4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage

von Cristian Mungiu

4 mois, 3 semaines et 2 jours

© ZDF/Oleg Mutu

  • Europäischer Filmpreis, Bester Film, Beste Regie
  • Goldene Palme, Festival de Cannes

Koproduktion: ZDF/ARTE

ARTE +7

September 2007

Mit Eröffnung der Mediathek ARTE+7 nimmt ARTE eine Vorreiterrolle in der Fernsehlandschaft ein. Mit diesem Online-Service sind ARTE-Programme für einen Zeitraum von sieben Tagen nach Erstausstrahlung online abrufbar.

Fokus auf Europa, Kultur und die Zukunft

Januar 2007

Das klarer strukturierte Programmschema spiegelt drei große Ambitionen wider: Zukunftsorientiertheit, beispielweise durch die Einführung des Sendeplatzes Wissenschaft; noch mehr Europa durch die Schaffung von zwei neuen Sendungen, das Magazin Gesichter Europas, das Geschichten von Menschen erzählt, die Europas Vielfalt verkörpern und ZOOM Europa, das einmal wöchentlich das aktuelle Geschehen in den EU-Mitgliedsländern beleuchtet; noch mehr Kultur, unter anderem durch einen bevorzugten Sendeplatz für das Kulturmagazin Metropolis in der Primetime und die Neuschaffung des Sendeplatzes Trash, auf dem B-Movies mit Kultstatus gezeigt werden.

ARTE über ADSL in Deutschland

2007

ARTE wird in Deutschland über ADSL verbreitet.

Deutsches Präsidium: Dr. Gottfried Langenstein

2007 - 2010

Wie in der Satzung festgelegt, geht die Präsidentschaft des Vorstands von ARTE GEIE für den Zeitraum 2007-2010 in deutsche Hände über: Dr. Gottfried Langenstein wird zum Präsidenten, Jérôme Clément zum Vize-Präsidenten ernannt.

2006

Lost children

von Ali Samadi Ahadi, Oliver Stoltz

Les Enfants perdus

© WDR/David Baltzer/Zenit

Bester Dokumentarfilm, Deutscher Filmpreis, Berlin

Koproduktion: WDR/ARTE

Darwin’s Nightmare

von Hubert Sauper

Darwins Alptraum

© WDR/coop99

Cesar des besten Erstlingswerks

Koproduktion: WDR/ARTE

Esmas Geheimnis (Grbavica)

von Jasmila Žbanić

Sarajevo, mon amour (Grbavica)

© ZDF/Mauke Höhne

  • Goldener Bären für den besten Film, 56. Berlinale,
  • Preis der Ökumenischen Jury, 56. Berlinale
  • Friedensfilmpreis, 56. Berlinale

Koproduktion: ZDF/ARTE

ARTE in Frankreich über ADSL

Oktober 2006

ARTE wird in Frankreich über ADSL verbreitet.

Ausweitung zum Ganztagsprogramm

April-Mai 2006

ARTE geht täglich bereits ab 8.00 Uhr auf Sendung, an sieben Tagen der Woche können die Programme rund um die Uhr empfangen werden. Vormittags werden ausgewählte Magazine vom Vortag wiederholt, darunter ARTE Kultur, Karambolage, ARTE Reportage und das Lifestylemagazin CHIC. Mit der Ausweitung zum Ganztagsprogramm erreicht ARTE neue Zuschauerkreise.

2005

Alles auf Zucker

von Dani Levy

Alles auf Zucker

© WDR/X Filme

Deutscher Filmpreis für den Besten Spielfilm, Beste Regie (Dani Levy), Bestes Drehbuch (Holger Franke, Dani Levy), Bester Hauptdarsteller (Henry Hübchen), Bestes Kostümbild (Lucie Bates), Beste Filmmusik (Niki Reiser), Deutscher Filmpreis, Berlin

Koproduktion: WDR/BR/ARTE

Das Kind

von Jean-Pierre und Luc Dardenne

Das Kind

© ARTE France/Christine Plenus

Goldene Palme, Internationale Filmfestspiele von Cannes

Koproduktion: ARTE France Cinéma

 

Visiter le site

ARTE rund um die Uhr in Frankreich über das digital-terrestrische Fernsehen

April 2005

Dank der digital-terrestrischen Verbreitung kann nun die Mehrheit der Franzosen auf das ARTE-Tagesprogramm zugreifen, das zwar bereits seit Januar 2001 bestand, aber bis dahin nur über Kabel und Satellit empfangbar war. Das Tagesprogramm wird erweitert, zunächst ganztags am Wochenende und ab 14.00 Uhr unter der Woche, ab Oktober 2005 beginnt das Programm regulär bereits um 12.00 Uhr, ab Mai 2006 um 8 Uhr.

2004

ARTE digital in europäischen und mediterranen Ländern

Herbst 2004

In den europäischen Ländern und der Mittelmeerregion stellt ARTE von der analogen Ausstrahlung des Abendprogramms auf eine digitale Ausstrahlung rund um die Uhr um.

Karambolage

Januar 2004

Das homogenere und übersichtlichere Programmschema soll dem Zuschauer Orientierung und Verlässlichkeit bieten. Mehr denn je widmet ARTE dem Thema Europa seine besondere Aufmerksamkeit mit werktäglich drei Ausgaben von ARTE Info, der Sendung ARTE Kultur, die über das Neueste aus der europäischen Kulturszene berichtet, und dem internationalen Magazin ARTE Reportage; nicht zu vergessen Karambolage, das spielerisch und humorvoll die kleinen und großen Unterschiede zwischen Deutschen und Franzosen erläutert.

Das Logo verschiebt sich um 4°

2004

26_Logo-2004

ARTE stellt den Begriff der „Neugier” in den Mittelpunkt des Senderdesigns und wählt den Claim „ARTE - So hab' ich das noch nie gesehen”. Die von der Münchner Agentur Velvet entworfene Gestaltung weckt die Neugier der Zuschauer, überrascht und fesselt. Der inzwischen horizontale ARTE im 4°-Winkel scheint den Bildschirm zu öffnen.
Den Launch des Senderdesigns begleitet in Frankreich eine Werbekampagne, die ARTE-typische Sendeplätze wie ARTE Entdeckung oder den Themenabend am Dienstag sowie den neuen Claim ins Bewusstsein der Zuschauer rückt: „ARTE - Vivons curieux” (Agentur Ailleurs exactement; Paris).

2003

Neuer Gesellschaftssitz in Straßburg

April 2003

Einweihung des neuen Gesellschaftssitzes von ARTE GEIE in unmittelbarer Nähe der europäischen Institutionen in Straßburg. Das Gebäude wurde vom deutsch-französischen Architektenteam Hans Struhk und Paul Maechel konzipiert.

Französisches Präsidium: Jérôme Clément

2003 - 2007

Gemäß der Satzung ist für den Zeitraum 2003-2007 wieder ein französisches Präsidium des Vorstands von ARTE GEIE einzusetzen: Jérôme Clément wird zum Präsidenten ernannt, Dr. Gottfried Langenstein, unter anderem Leiter der Hauptabteilung "Internationale Angelegenheiten" und ARTE-Koordinator des ZDF, wird Vize-Präsident.

2002

ARTE rund um die Uhr in Deutschland über DVB-T

November 2002

ARTE stärkt seine Position im digitalen Bereich in Deutschland. Seit der Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T/TNT) verfügt der Sender über einen digitalen 24-Stunden-Kanal.

Gründung des ARTE Radio

September 2002

Gründung des ARTE Radio in Frankreich, eines kostenlosen Webradios, das zahlreiche Reportagen, Hörspiele, Dokumentationen und unveröffentliche Klangwerke anbietet.

ARTE in Afrika

April 2002

ARTE erweitert seine Ausstrahlung über die europäischen Grenzen hinaus, über LE SAT in 20 französischsprachigen Ländern Afrikas.

2001

Ein neues dynamisches Programmschema

September 2001

Das Programmschema wird den Sehgewohnheiten der Zuschauer angepasst, ohne dabei die Mission des Senders aus den Augen zu verlieren. Das Abendprogramm wird dynamischer durch einen häufigeren Wechsel der Genres, eine stärkere Betonung der Bereiche Kultur und Europa und die Schaffung eines Umschaltplatzes zwischen 22.30 und 23.00 Uhr, um den Zuschauern anderer Sender den Einstieg in das ARTE-Programm zu ermöglichen. Montags stehen Dokumentarfilme auf dem Programm, am Dienstag der Themenabend über politische und gesellschaftliche Fragen, es folgen Geschichte am Mittwoch und Spielfilm am Donnerstag. Im dritten Teil des Abendprogramms kommen Kino- und Kunstliebhaber genauso wie Musikbegeisterte mit Sendungen wie Music Planet 2Nite auf ihre Kosten. Samstags um 19.00 wird nun Das Forum der Europäer ausgestrahlt, ein politisches Magazin, das aktuelle europäische Themen behandelt, am Sonntag bereichert um 20.15 die Sendung Tanz das Programm.

ARTE in Österreich

März 2001

ARTE unterzeichnet den Assoziierungsvertrag mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ORF (Österreichischer Rundfunk).

ARTE Nachmittagsprogramm

Januar 2001

Ein Großteil der deutschen Haushalte kann ARTE nun auch tagsüber empfangen, per Kabel ab 14.00 Uhr und rund um die Uhr über den Satelliten ASTRA 1C, der von 12,5 Millionen Haushalten empfangen wird. Die Einspeisung erfolgt zuerst in Bremen 2001, dann in Niedersachsen und Hamburg 2002 sowie in Rheinland-Pfalz, Berlin und Brandenburg 2003 usw. Bis 2004 können so 18 Millionen deutsche Haushalte ARTE per Kabel empfangen.

Das ARTE-Nachmittagsprogramm wird eingeführt: Von 14 bis 19 Uhr werden eigens für den Nachmittag produzierte Sendungen sowie Highlights aus dem Abendprogramm ausgestrahlt.

ARTE in Polen

Januar 2001

Assozierungsvertrag mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender TVP (Telewizja Polska, Polen).

Ein natürliches Sendedesign

2001

BRAND-20016

Das Senderdesign wirkt frisch und natürlich in den Farben der vier Jahreszeiten (Agentur Razorfish). Kleine, dreiteilige Alltagsgeschichten geben wie Atemzüge den Rhythmus des Programms vor, untermalt von natürlichen Klängen (Glockenläuten, Hundegebell, Fahrradgeräusche, Regentropfen, Instrumente). Der 4°-Winkel als wesentliches Gestaltungselement erscheint jeweils in der Abschlusssequenz.

Heiko Holefleisch, Geschäftsführer von ARTE Deutschland (ZDF)

2001 - 2011

Heiko Holefleisch wird zum Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF ernannt und löst damit Dr. Hans-Günther Brüske ab.

2000

Gründung von ARTE France

August 2000

La Sept ARTE wird in ARTE France umbenannt.

1999

ARTE in Finnland

Februar 1999

Kooperationsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender YLE (Yleisradio, Finnland) für Koproduktionen von Fernsehfilmen und Themenabenden.

Prof. Jobst Plog, Präsident – Jérôme Clément, Vize-Präsident

1999 - 2003

Prof. Jobst Plog, Präsident des NDR (und vorheriger Präsident der Mitgliederversammlung von ARTE) wird erster deutscher Präsidenten des Vorstands von ARTE GEIE. Jérôme Clément, der Präsident von ARTE France, wird zum Vize-Präsidenten ernannt.

1998

Fokus auf das Abendprogramm

September 1998

ARTE stellt das Abendprogramm zwischen 19.00 und 20.45 stärker in den Vordergrund, um den späten Programmeinstieg als Chance zu nutzen und einen Übergang zwischen der französischen Primetime (20.45 Uhr) und der deutschen (20.15 Uhr) zu schaffen.
Das Programmschema soll dem Anspruch gerecht werden, einen harmonischen Wechsel vom Kinderkanal in Deutschland bzw. von La Cinquième in Frankreich, die vor ARTE senden, zu schaffen und gleichzeitig in der Vielfalt bereits laufender Programme anderer Sender eigene Akzente zu setzen. Der Erfolg dieser Programmation beruht auf einem dreifachen Angebot aus Magazinen, Reportagen und Dokumentationen. Den Ausgangspunkt bildet eine Programmleiste, die sich mit familienfreundlichen, wissensorientierten und leicht zugänglichen Themen beschäftigt: Wissenschaft und Umwelt stehen im Mittelpunkt in den Sendungen Natur und Umwelt, Archimedes und Wissen, geschichtliche Inhalte bietet Die Woche vor 50 Jahren, auf Reisen in fremde Kulturen geht es in Voyages, Voyages und Musikinteressierte kommen bei den Sendungen Tracks und Maestro auf ihre Kosten. Nach einem kurzen, vollständig computeranimierten Wetterbericht präsentiert ARTE Info von 19.50 Uhr bis 20.15 Uhr Nachrichten und Hintergrundberichte aus einer europäischen Perspektive, bevor ab 20.15 unter der Woche Reportagen (ARTE Reportage, 360° Geo Reportage) und am Wochenende Kunst (Palettes) und Comedy das Programm bestreiten.

ARTE in Österreich

Januar 1998

ARTE unterzeichnet ein Kooperationsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ORF (Österreichischer Rundfunk), gefolgt von einem Assoziierungsvertrag im März 2001.

1997

Gründung von ARTE EDITION

Oktober 1997

ARTE Deutschland TV GmbH gründet ARTE EDITION.

ARTE breitet sich weiter aus in Europa

1997

ARTE erweitert die Übertragung seiner Programme in Europa. Dank der digitalen Satellitenkanäle von TPS, ZDF und CANALSATELLITE können die Sendezeiten und die Verbreitung des ARTE Programms über die analogen Kabelnetze ausgebaut werden.

1996

ARTE in Polen

Dezember 1996

Kooperationsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender TVP (Telewizja Polska, Polen): Der Vertrag sieht gemeinsame Produktionen sowie einen Austausch bereits bestehender Sendungen vor. Im Januar 2001 folgt ein Assoziierungsabkommen.

Beitritt der fünf neuen Bundesländer zum zwischenstaatlichen Vertrag

November 1996

Auch die fünf neuen Bundesländer der Bundesrepuplik Deutschlad treten dem zwischenstaatlichen Vertrag vom 2. Oktober 1990 bei.

ARTE geht online

Oktober 1996

ARTE geht online: www.arte-tv.com (seit 2006: www.arte.tv).

Format 16:9

März 1996

ARTE strahlt erstmals im Format 16:9 aus.

Erster Film in Audiodeskription

Februar 1996

ARTE strahlt den ersten Film in Audiodeskription für Sehbehinderte aus.

Neues Informationsmagazin

Januar 1996

Das Programmschema entwickelt sich weiter: Mit der Livesendung 7 1/2 wird ein neues Informationsmagazin eingeführt, das viermal wöchentlich Reportagen, Analysen und Kommentare zum aktuellen Geschehen in Europa anbietet. Am Dienstag- und Freitagabend erhalten Dokumentationen zusätzliche Sendeplätze. Ins Programmschema werden außerdem die Sendeplätze Maestro, Music Planet und Welt im Blick aufgenommen.

Ein "Grand Accord" für europäische Koproduktionen

1996

ARTE France unterzeichnet einen Vertrag mit den öffentlich-rechtlichen Partnersendern ARD und ZDF zur Übereinkunft von europäischen Koproduktionen. Dieser "Grand Accord" ist ein wesentlicher Beitrag zur Entstehung von sechs Filmen großer Regisseure.

ARTE rund um die Uhr

1996 - 2000

ARTE wird in Deutschland und Frankreich tagsüber ab 14.00 Uhr und später rund um die Uhr ausgestrahlt, allerdings empfangen nur wenige Haushalte die digitalen Programmbouquets per Satellit oder Kabel. Verbreitung in Frankreich über die Bouquets von TPS auf HotBird und von Canal+ auf ASTRA, sowie in Deutschland über ZDF und ARD auf ASTRA.

1995

ARTE in der Schweiz und in Spanien

Juli 1995

ARTE unterzeichnet ein Kooperationsabkommen mit SRG SSR, der Holdinggesellschaft der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender der Schweiz sowie ein Kooperationsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender TVE (Televisión Española, Spanien).

Dr. Klaus Wenger †, Geschäftsführer von ARTE Deutschland (ARD)

1995 - 2012

Dr. Klaus Wenger wird Nachfolger von Gerd Opitz als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator der ARD.

Jérôme Clément, Präsident – Jörg Rüggeberg, Vize-Präsident

1995 - 1999

Jérôme Clément wird als Präsident des Vorstands von ARTE GEIE im Amt bestätigt, Jörg Rüggeberg wird zum Vize-Präsidenten ernannt und tritt damit die Nachfolge von Dietrich Schwarzkopf an.

1994

Monatsheft ARTE Magazin

Januar 1994

ARTE bringt die erste Ausgabe seines deutschen Monatshefts ARTE Magazin heraus.

1993

ARTE in Belgien

Februar 1993

Assoziierungsvertrag mit RTBF (Radio-Télévision belge francophone), der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt der französischsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Von 2006 bis 2014 entstand im Rahmen dieser Partnerschaft das Sendefenster ARTE Belgique: vom RTBF produzierte Magazine und Dokumentationen wurden auf ARTE in französischer und flämischer Sprache ausgestrahlt.

1992

ARTE geht abends in Deutschland und Frankreich auf Sendung

30. Mai 1992

Ausstrahlung vom Sitz in Straßburg aus ab 17.00 Uhr in beiden Ländern simultan und analog über Satellit. Die meisten Haushalte empfangen ARTE ab Mai. In Deutschland wird über Satellit (zunächst DFS1-Kopernikus, ab 1994 ASTRA 1D, wodurch ca. 6 Millionen zusätzliche Haushalte erreicht werden) und Kabel ausgestrahlt; in Frankreich ab 17.00 Uhr über Satellit (TDF 1-2) und Kabel, ab September außerdem auf dem 5. Sendernetz (Einspeisung über den Satelliten Telecom 2B), das von 72 % der Franzosen empfangen wird.

Dr. Hans-Günther Brüske, Geschäftsführer von ARTE Deutschland (ZDF)

1992 - 2001

Dr. Hans-Günther Brüske wird Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF und löst damit Wolfgang Bernhard ab.

1991

ARTE France Cinéma

September 1991

Gründung von La Sept Cinéma, der Filiale für Koproduktionen von La Sept. 1998 umbenannt in ARTE France Cinéma.

Gründung von ARTE

April 1991

Gründung des europäischen Kulturkanals ARTE in Form einer europäischen wirtschaftlichen Interessensvereinigung (G.E.I.E. - Groupement européen d'intérêt économique) zusammengesetzt aus La Sept und ARTE Deutschland TV GmbH. Jérôme Clément und Dietrich Schwarzkopf werden zum Präsidenten und zum Vize-Präsidenten des Vorstands von ARTE GEIE ernannt.

Gert Opitz, Geschäftsführer von ARTE Deutschland (ARD)

1991 - 1995

Gert Opitz wird als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator der ARD ernannt.

Wolfgang Bernhard, Geschäftsführer von ARTE Deutschland (ZDF)

1991-1992

Wolfgang Bernhard wird als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF ernannt.

1990

Grundlage für den Europäischen Kulturkanal

Oktober 1990

Die Vertreter der französischen Republik und der elf westdeutschen Bundesländer unterzeichnen einen zwischenstaatlichen Vertrag als Grundlage für den Europäischen Kulturkanal.