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Alles über ARTE

ARTE ist ein öffentlich-rechtlicher europäischer Kulturkanal, der sich an alle weltoffenen und neugierigen Bürger in Europa wendet, insbesondere in Frankreich (...)

Alles über ARTE

28/04/14

Die Geschichte von ARTE

Ein deutsch-französisches und europäisches Abenteuer


Als öffentlich-rechtlicher Fernsehsender unterstützt ARTE das kulturelle Leben in all seinen Facetten. Das Programm wird rund um die Uhr in Deutschland, Frankreich und vielen anderen europäischen Ländern auf dem Fernsehschirm und über Internet verbreitet.

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2010-2013
April 2013
  • Mit der Gründung von ARTE Future, einer Plattform rund um die Themen Umwelt, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft, wird das Onlineangebot um eine weitere bedeutende Säule ausgebaut.

Januar 2013
  • ARTE beschließt eine bimediale Organisationsstruktur, um seine Web-Präsenz noch weiter auszubauen und die Komplementarität und Kohärenz zwischen herkömmlichem TV-Programm und Digitalangebot zu gewährleisten. Eine redaktionelle Neuausrichtung des Fernsehprogramms sowie die Umstrukturierung der Abteilungen und Arbeitsabläufe wird vorgenommen, um dieser neuen Art des Fernsehschaffens gerecht zu werden.

Juni 2012
  • Peter Latzel wird Nachfolger von Dr. Klaus Wenger als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator der ARD.

April 2012/November 2011
  • Das analoge terrestrische Signal wird abgeschaltet, in Frankreich im November 2011, in Deutschland im April 2012. Die Ausstrahlung erfolgt nun in beiden Ländern digital.

Januar 2012
  • Online-Verbreitung der Programme rund um die Uhr, per Livestream oder zeitversetzt im Internet sowie über Smart-TV und die ARTE-App für Smartphones und Tablets.
  • Mit einem übersichtlichen Programmschema bietet ARTE regelmäßige Ankerpunkte im Programm. Anstelle mehrerer Einzelformate trägt das Abendprogramm an jedem Wochentag eine bestimmte Programmfarbe: Kino am Montag mit zwei Spielfilmen, Thema am Dienstag mit investigativen Dokumentationen, Geschichte und Geopolitik, Premiere am Mittwoch mit außergewöhnlichen Autoren- und Dokumentarfilmen, Serie am Donnerstag und Fernsehfilm am Freitag. Am Samstag bieten Abenteuer ARTE sowie Tracks Night Einblicke in ungewöhnliche Subkulturen und crossmediale Welten. Am ARTE Sonntag erwarten den Zuschauer spannende Spielfilm- und Dokumentarfilmhighlights sowie besondere Programmereignisse. ARTE erweitert auch sein Angebot an täglichen Magazinen und Dokumentationen in den Bereichen Entdeckung und Wissen: Doku-Serien laden zu weltweiten kulturellen Entdeckungsreisen ein.

Oktober 2011
  • Wolfgang Bergmann wird Nachfolger von Heiko Holefleisch als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF.

Februar 2011
  • ARTE Creative, eine Plattform für zeitgenössische Kunst und Kreativität in ihrer gesamten Vielfalt, geht online. Talentschmiede, Forschungslabor und Spielwiese zugleich, bietet sie ausgewählte Inhalte unterschiedlicher Genres: Netz- und Medienkunst, Street Art, Design, Videokunst, Gaming und Fotografie. ARTE Creative stützt sich auf die Internet-Community und arbeitet mit Hochschulen, Festivals, Museen und Kulturinstitutionen in Europa zusammen. Ziel ist es, den kreativen Austausch anzuregen, neue Erzählformen zu schaffen sowie mit neuartigen Formaten auf der Grenze zwischen Fernsehen und Web zu experimentiere.

Januar 2011
  • Gemäß der Satzung ist für den Zeitraum 2003-2006 wieder ein französisches Präsidium des Vorstands von ARTE GEIE einzusetzen: Véronique Cayla wird zur Präsidentin, ihr Vorgänger Dr. Gottfried Langenstein zum Vize-Präsidenten des Vorstands ernannt.
  • Unter der künstlerischen Leitung von Ulli Krieg (ARTE) wird ein neues Senderdesign von einem europäischen Team aus Künstlern und Designern im Bereich Visual Design, Print und Online erarbeitet. Ab 2012 wird es vom Claim „ARTE bewegt” / „ARTE, la télé qui vous allume” begleitet. Das ARTE-Logo wird zur 3D-Skulptur (entworfen von 3D-Artist Joost Korngold, Re*Nascent), öffnet sich in immer wieder neuen Varianten und führt den Zuschauer durchs Programm. Die Identity-Spots verbinden ruhige und poetische Sequenzen mit narrativen Beschleunigun.
2005-2010
April 2010
  • Über CanalSat Caraïbes kann das ARTE-Programm in den französischen Übersee-Departements Martinique, Guadeloupe und Französisch Guayana empfangen werden.

Januar 2010
  • ARTE verstärkt sein Vorabendprogramm sowie das Programm der zweiten Abendhälfte: Zur Stärkung des Vorabendprogramms beginnen die Nachrichten bereits um 19.00 Uhr, das halbstündige ARTE Journal vereint die bisherigen Sendungen ARTE Info und ARTE Kultur zu einer neuen, flexiblen Nachrichtensendung mit gewohnt europäischem Blickwinkel. Europa steht auch im Fokus der Europamagazine am Wochenende, Der Blogger und Yourope.
    Die Primetime wird vorgezogen und beginnt nun zur allgemeinen deutschen Hauptsendezeit um 20.15 Uhr. Gestärkt wird dadurch auch die zweite Hälfte des Abendprogramms ab 22.00 Uhr, wo Zeitgeist und neue Tendenzen in Mode, Musik, Kino und Zeichentrick erkundet werden, z. B. in Sendungen wie Popkultur oder der Live-Show One shot not mit dem Musiker Manu Katché. Außerdem werden die neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft diskutiert, darunter faszinierende und kontroverse Themen wie Magnetstürme, Kannabisanbau und die Intelligenz der Pflanzen.

Mai 2009
  • Start der Online-Plattform für Performing Arts ARTE Live Web. Angeboten wird hier eine Auswahl junger und aktueller Bühnenkunst, ARTE-Koproduktionen sowie Mitschnitte und Aufzeichnungen von ARTE-Partnern, zu denen neben großen Bühnenhäusern auch freie Truppen, Festivals, unabhängige Künstler, Produzenten und Websites gehören. Die Plattform bietet zudem exklusive Interviews und einen Blick hinter die Bühnen der Welt.

April 2009
  • ARTE vernetzt sich in Europa: Der Sender schließt mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehkanal ERT (Ellinikí Radiofonía Tileórasi, Griechenland) ein Kooperationsabkommen, das die Koproduktion von Themenabenden, Fernseh- und Dokumentarfilmen zum Ziel hat.

Oktober 2008
  • Die erste Web-Dokumentation mit Gaza Sderot, das Leben trotz allem, einem Web-Projekt über das Alltagsleben auf beiden Seiten der Grenze zwischen Israel und Palestina, geht online. Dabei handelt es sich um ein interaktives und lebendiges Erzählformat, bei dem die Internetnutzer die Serie in fünf Sprachen (hebräisch, arabisch, französisch, englisch, deutsch) verfolgen können, ein hervorragendes Mittel zur Förderung des Dialogs zwischen Israel und Palestina.
    Seit 2010 sind alle ARTE-Webdokumentationen auf dem Portal arte.tv/webprods zu finden.

2008
  • Das akustische und visuelle Senderdesign wird von den Agenturen Luxlotusliner (München) und Novaprod owl (Paris) überarbeitet. Das ARTE-Logo wird durch ein dreidimensionales Podest in den Vordergrund gestellt. Im Mittelpunkt der Spots stehen Porträts von Männern und Frauen jeden Alters und jeder Couleur.
  • Übertragung von ARTE in HD (High Definition), ab Juli über den Satelliten Astra in Deutschland, ab Oktober im digital-terrestrischen Fernsehen (TNT/DVB-T) in Frankreich.

September 2007
  • Mit Eröffnung der Mediathek ARTE+7 nimmt ARTE eine Vorreiterrolle in der Fernsehlandschaft ein. Mit diesem Online-Service sind ARTE-Programme für einen Zeitraum von sieben Tagen nach Erstausstrahlung online abrufbar. Ab November 2010 ist ARTE+7 auch über Internet-Videoportale wie Youtube, über Smart-TV und über die ARTE-App für Smartphones und Tablets zugänglich.

Januar 2007
  • Wie in der Satzung festgelegt, geht die Präsidentschaft des Vorstands von ARTE GEIE für den Zeitraum 2007-2010 in deutsche Hände über: Dr. Gottfried Langenstein wird zum Präsidenten, Jérôme Clément zum Vize-Präsidenten ernannt.
  • Das klarer strukturierte Programmschema spiegelt drei große Ambitionen wider: Zukunftsorientiertheit, beispielweise durch die Einführung des Sendeplatzes Wissenschaft; noch mehr Europa durch die Schaffung von zwei neuen Sendungen, das Magazin Gesichter Europas, das Geschichten von Menschen erzählt, die Europas Vielfalt verkörpern, und ZOOM Europa, das einmal wöchentlich das aktuelle Geschehen in den EU-Mitgliedsländern beleuchtet; noch mehr Kultur, unter anderem durch einen bevorzugten Sendeplat für das Kulturmagazin Metropolis in der Primetime und die Neuschaffung des Sendeplatzes Trash, auf dem B-Movies mit Kultstatus gezeigt werden.

Oktober 2006
  • ARTE wird in Frankreich über ADSL ausgestrahlt.

September 2006
  • ARTE vernetzt sich in Europa: In Belgien Ausstrahlungsbeginn von ARTE Belgique, dem Sendefenster des RTBF (Radio-télévision belge francophone) auf ARTE, in französischer und seit 2011 auch in flämischer Sprache.

April-Mai 2006
  • ARTE geht täglich bereits ab 8.00 Uhr auf Sendung, an sieben Tagen der Woche können die Programme rund um die Uhr empfangen werden. Vormittags werden ausgewählte Magazine vom Vortag wiederholt, darunter ARTE Kultur, Karambolage, ARTE Reportage und das Lifestylemagazin CHIC. Mit der Ausweitung zum Ganztagsprogramm erreicht ARTE neue Zuschauerkreise.
2000-2005
April 2005
  • Ausstrahlung rund um die Uhr in Frankreich über das digital-terrestrische Fernsehen (TNT/ DVB-T). Das Tagesprogramm wird erweitert und beginnt ab Oktober 2005 um 12.00 Uhr, ab Mai 2006 um 8 Uhr.

Herbst 2004
  • In den europäischen Ländern und der Mittelmeerregion stellt ARTE von der analogen Ausstrahlung des Abendprogramms auf eine digitale Ausstrahlung rund um die Uhr um.

Januar 2004
  • Das homogenere und übersichtlichere Programmschema soll dem Zuschauer Orientierung und Verlässlichkeit bieten. Mehr denn je widmet ARTE dem Thema Europa seine besondere Aufmerksamkeit mit werktäglich drei Ausgaben von ARTE Info, der Sendung ARTE Kultur, die über das Neueste aus der europäischen Kulturszene berichtet, und dem internationalen Magazin ARTE Reportage; nicht zu vergessen Karambolage, das spielerisch und humorvoll die kleinen und großen Unterschiede zwischen Deutschen und Franzosen erläutert.
  • ARTE stellt den Begriff „Neugier” in den Mittelpunkt des Senderdesigns und wählt den Claim „ARTE - So hab' ich das noch nie gesehen”. Die von der Münchner Agentur Velvet entworfene Gestaltung weckt die Neugier des Zuschauers, überrascht und fesselt. Der inzwischen horizontale ARTE 4°-Winkel scheint den Bildschirm zu öffnen.

April 2003
Einweihung des neuen Gesellschaftssitzes von ARTE in unmittelbarer Nähe der europäischen Institutionen in Straßburg.

Das Gebäude wurde vom deutsch-französischen Architektenteam Hans Struhk und Paul Maechel konzipiert.

Januar 2003
  • Gemäß der Satzung ist für den Zeitraum 2003-2006 wieder ein französisches Präsidium des Vorstands von ARTE GEIE einzusetzen: Jérôme Clément wird zum Präsidenten ernannt, Dr. Gottfried Langenstein, unter anderem Leiter der Hauptabteilung "Internationale Angelegenheiten" und ARTE-Koordinator des ZDF, wird Vize-Präsident.

November 2002
  • ARTE wird in Deutschland rund um die Uhr ausgestrahlt über das digitale terrestrische Fernsehen (DVB-T/TNT).

Oktober 2002
ARTE startet sein Tagesprogramm in Deutschland


  • ARTE kann ab 14.00 Uhr über die Kabelnetze von 12.5 Millionen Haushalten in Deutschland empfangen werden.
    Jeden Tag von 14 bis 19 Uhr bietet das ARTE-Nachmittagsprogramm mit vielen neuen Formaten ein attraktives Angebot für die ganze Familie: Gesellschafts- und Jugendmagazine, Beiträge über die Lebensart in Europa und spannende Dokumentationen.
    Das Tagesprogramm wird analog ab 14.00 Uhr über Kabel und rund um die Uhr über den Satelliten ASTRA 1C gesendet, der von 12,5 Millionen Haushalten empfangen wird. Die Einspeisung erfolgt zuerst in Bremen 2001, dann in Niedersachsen und Hamburg 2002 sowie in Rheinland-Pfalz, Berlin und Brandenburg 2003 usw.
    Im Januar 2001 ist das Nachmittagsprogramm bereits eingeschränkt im digitalen Kabelnetz empfangbar, um vor der analogen Ausstrahlung ab 2002 mit neuen Formaten zu experimentieren und neue Publikumsschichten zu erreichen.


September 2002
  • Gründung des ARTE Radio in Frankreich, eines kostenlosen Webradios, das zahlreiche Reportagen, Hörspiele, Dokumentationen und unveröffentliche Klangwerke anbietet.

April 2002
  • Das ARTE-Programm wird über die europäischen Grenzen hinaus ausgestrahlt, über LE SAT in 20 französischsprachigen Ländern Afrikas.

Oktober 2001
  • Heiko Holefleisch wird zum Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF ernannt und löst damit Dr. Hans-Günther Brüske ab.

September 2001
  • Das Programmschema wird den Sehgewohnheiten der Zuschauer angepasst, ohne dabei die Mission des Senders aus den Augen zu verlieren. Das Abendprogramm wird dynamischer durch einen häufigeren Wechsel der Genres, eine stärkere Betonung der Bereiche Kultur und Europa und die Schaffung eines Umschaltplatzes zwischen 22.30 und 23.00 Uhr, um den Zuschauern anderer Sender den Einstieg in das ARTE-Programm zu ermöglichen.
    Montags stehen Dokumentarfilme auf dem Programm, am Dienstag der Themenabend über politische und gesellschaftliche Fragen, es folgen Geschichte am Mittwoch und Spielfilm am Donnerstag. Im dritten Teil des Abendprogramms kommen Kino- und Kunstliebhaber genauso wie Musikbegeisterte mit Sendungen wie Music Planet 2Nite auf ihre Kosten. Samstags um 19.00 wird nun Das Forum der Europäer ausgestrahlt, ein politisches Magazin, das aktuelle europäische Themen behandelt, am Sonntag bereichert um 20.15 die Sendung Tanz das Programm.

Januar 2001
  • Bremen ist das erste Bundesland, in dem ARTE tagsüber ab 14.00 Uhr ins Kabelnetz eingespeist wird.
  • Das Senderdesign wirkt frisch und natürlich in den Farben der vier Jahreszeiten (Agentur Razorfish). Kleine, dreiteilige Alltagsgeschichten, untermalt von natürlichen Klängen (Glockenläuten, Hundegebell, Fahrradgeräusche, Regentropfen, Instrumente), geben wie Atemzüge den Rhythmus des Programms vor. Der 4°-Winkel als wesentliches Gestaltungselement erscheint jeweils in der Abschlusssequenz.
1995-2000
August 2000
  • La Sept ARTE wird in ARTE France umbenannt.

September 1999
  • ARTE strahlt sein Programm in ganz Europa aus: Ab September wird es in den belgischen und niederländischen Kabelnetzen analog rund um die Uhr gesendet, ab Dezember 2002 in Österreich über den Kabelnetzbetreiber UPC Telekabel in den Städten Wien, Wiener Neustadt, Klagenfurt und Graz.

Februar 1999

  • ARTE vernetzt sich in Europa: Kooperationsabkommen mit der finnischen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt YLE (Yleisradio) für Koproduktionen von Fernsehfilmen und Themenabenden.

Januar 1999
  • Prof. Jobst Plog, Präsident des NDR (und vorheriger Präsident der Mitgliederversammlung von ARTE) wird erster deutscher Präsidenten des Vorstands von ARTE GEIE. Jérôme Clément, der Präsident von ARTE France, wird zum Vize-Präsidenten ernannt.

September 1998
  • ARTE stellt das Abendprogramm zwischen 19.00 und 20.45 stärker in den Vordergrund, um den späten Programmeinstiegs als Chance zu nutzen und einen Übergang zwischen der französischen Primetime (20.45 Uhr) und der deutschen (20.15 Uhr) zu schaffen.
    Das Programmschema soll dem Anspruch gerecht werden, einen harmonischen Wechsel vom Kinderkanal in Deutschland bzw. von La Cinquième in Frankreich, die vor ARTE senden, zu schaffen und gleichzeitig in der Vielfalt bereits laufender Programme anderer Sender eigene Akzente zu setzen. Der Erfolg dieser Programmation beruht auf einem dreifachen Angebot aus Magazinen, Reportagen und Dokumentationen. Den Ausgangspunkt bildet eine Programmleiste, die sich mit familienfreundlichen, wissensorientierten und leicht zugänglichen Themen beschäftigt: Wissenschaft und Umwelt stehen im Mittelpunkt in den Sendungen Natur und Umwelt, Archimedes und Wissen, geschichtliche Inhalte bietet Die Woche vor 50 Jahren, auf Reisen in fremde Kulturen geht es in Voyages, Voyages und Musikinteressierte kommen bei den Sendungen Tracks und Maestro auf ihre Kosten. Nach einem kurzen, vollständig computeranimierten Wetterbericht präsentiert ARTE Info von 19.50 Uhr bis 20.15 Uhr Nachrichten und Hintergrundberichte aus einer europäischen Perspektive, bevor ab 20.15 unter der Woche Reportagen (ARTE Reportage, 360° Geo Reportage) und am Wochenende Kunst (Palettes) und Comedy das Programm bestreiten.

Januar 1998
  • ARTE vernetzt sich in Europa: Kooperationsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen ORF (Österreichischer Rundfunk), das März 2001 zu einem Assoziierungsvertrag erweitert wird.

Oktober 1997

Dezember 1996
  • ARTE vernetzt sich in Europa: Kooperationsabkommen mit dem polnischen öffentlich-rechtlichen Sender TVP (Telewizja Polska), das Januar 2001 zum Assoziierungsvertrag erweitert wird.

  • Oktober 1996
    ARTE geht online: www.arte-tv.com (seit 2006: www.arte.tv).

März 1996
  • ARTE strahlt erstmals im Format 16:9 aus.

Februar 1996
  • Ausstrahlung des ersten Films in Audiodeskription für Sehbehinderte.

Januar 1996
  • Das Programmschema entwickelt sich weiter: Mit der Livesendung 7 1/2 wird ein neues Informationsmagazin eingeführt, das viermal wöchentlich Reportagen, Analysen und Kommentare zum aktuellen Geschehen in Europa anbietet. Am Dienstag- und Freitagabend erhalten Dokumentationen zusätzliche Sendeplätze. Ins Programmschema werden außerdem die Sendeplätze Maestro, Music Planet und Welt im Blick aufgenommen.

1996-2000
  • ARTE wird in Deutschland und Frankreich tagsüber ab 14.00 Uhr und später rund um die Uhr ausgestrahlt, allerdings empfangen nur wenige Haushalte die digitalen Programmbouquets per Satellit oder Kabel. In Frankreich wird ARTE über die Bouquets von TPS auf HotBird und von Canal+ auf ASTRA, sowie in Deutschland über ZDF und ARD auf ASTRA verbreitet.

November 1996
Beitritt der fünf neuen Bundesländer zum Zwischenstaatlichen Vertrag vom 2. Oktober 1990.

1990-1995
Juli 1995
  • Dr. Klaus Wenger wird Nachfolger von Gerd Opitz als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator der ARD.
  • Kooperationsabkommen mit dem öffentlich-rechtlichen schweizer Sender SRG SSR.

Januar 1995
  • Jérôme Clément wird als Präsident des Vorstands von ARTE GEIE im Amt bestätigt, Jörg Rüggeberg wird zum Vize-Präsidenten ernannt und tritt damit die Nachfolge von Dietrich Schwarzkopf an.
  • Die Weiterentwicklung des Senderdesigns durch die Agentur Lambie-Nairn & Company (London) führt zu einer besseren Lesbarkeit. Das puristischere Logo wechselt in einen starken Orangeton. Thematische „Idents“ werden eingeführt, die verschiedene Programmgenres wie Dokumenation, Kino oder Theater ankündigen.

Mai 1994
  • La Sept ARTE gründet ARTE Editions.

Januar 1994
  • ARTE bringt die erste Ausgabe seines deutschen Monatshefts ARTE Magazin heraus.

Februar 1993
  • ARTE vernetzt sich in Europa: Assoziierungsvertrag mit dem belgischen öffentlich-rechtlichen Sender RTBV (Radio-télévision belge francophone)

Oktober 1992
  • Dr. Hans-Günther Brüske wird Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF und löst damit Wolfgang Bernhard ab.

30. Mai 1992
Sendestart von ARTE in Frankreich und Deutschland.

  • Ausstrahlung von ARTE am Abend in Deutschland und Frankreich simultan und analog, in den meisten Haushalten ab Mai. In Frankreich ab 17.00 Uhr Verbreitung über Satellit (TDF 1-2) und Kabel. Ab September terrestrisch empfangbar auf dem 5. Sendernetz (Einspeisung über den Satelliten Telecom 2B), der in 72% der französischen Haushalte empfangen wird. In Deutschland Ausstrahlung über Satellit (DFS1-Kopernikus, ab 1994 Astra 1D) und Kabel.
  • Erschaffung des ARTE-Logos durch Philippe Truffauts Agentur „Well Well Well”. Als Besonderheit fällt auf, dass der untere Teil des Schriftzugs abgeschnitten ist: Die grafische Umsetzung passt in ihrer Radikalität zum ARTE-Projekt, das mit den damaligen Fernsehgewohnheiten bricht und unter völlig neuen Voraussetzungen startet.
    Ebenso ungewöhnliche wie bezaubernde Figuren (Hélène Guétary/Radio Nova), wie etwa die drei Herren mit Regenschirm und Melone, die Zwillinge oder die Lampenfrau, skandieren beim Sendestart das Motto „ARTE, jetzt oder nie!“
  • Sylvie Caspar leiht ARTE ihre Stimme für die französische Version (1992-2010), Doris Ströbl wird die deutsche Stimme von ARTE (1992-1993), gefolgt von Barbara Stoll ab 1994.

September 1991
  • Gründung von La Sept Cinéma, der Filiale für Koproduktionen von La Sept.

Juli 1991
  • Wolfgang Bernhard und Gert Opitz werden als Geschäftsführer von ARTE Deutschland und ARTE-Koordinatoren der ARD und des ZDF ernannt.

April 1991
Gründung des Europäischen Kulturkanals ARTE
in Form einer Europäischen Wirtschaftlichen Interessensvereinigung
(G.E.I.E. / Groupement Européen d’Intérêt Economique)
zusammengesetzt aus La Sept und ARTE Deutschland TV GmbH.

Jérôme Clément, Präsident des französischen Senders La Sept, und Dietrich Schwarzkopf, Programmdirektor der ARD, werden zum Präsidenten und zum Vize-Präsidenten des Vorstands von ARTE GEIE ernannt.

Oktober 1990
  • Die Vertreter der französischen Republik und der elf westdeutschen Bundesländer unterzeichnen einen zwischenstaatlichen Vertrag als Grundlage für den Europäischen Kulturkanal.

Erstellt: 01-09-08
Letzte Änderung: 28-04-14