Plötzlich Stille
Wildtiere in der Pandemie52 Min.
Für Bären, Wale oder Nashörner ist es eng geworden. Kaum ein Winkel der Erde, wo nicht auch Menschen leben. Doch während der Corona-Lockdowns sollen vier Milliarden Menschen zu Hause bleiben. Wie reagieren Wildtiere auf die plötzliche Stille? Für Forschende ist dies weltweit eine einzigartige Chance. Sie sammeln Daten und analysieren Beobachtungen auf allen Kontinenten.
Für Bären, Wale oder Nashörner ist es eng geworden. Kaum ein Winkel der Erde, wo nicht auch der Mensch unterwegs ist. Doch dann kommt Corona – plötzlich herrscht Stille. Um die Ausbreitung von Covid-19 einzudämmen, sollen im Frühjahr 2020 über vier Milliarden Menschen zu Hause bleiben. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Wie reagieren Wildtiere auf diese „Anthropause“? Für die Wissenschaft ergibt sich eine einzigartige Gelegenheit.
Mit Minisendern, Hydrophonen und Videofallen verschaffen sich Forschende rund um den Globus Einblicke in das Leben von Wildtieren in Zeiten der Pandemie. Vor der Küste von British Columbia horchen Walforscher in die Stille unter Wasser. In den Dolomiten werden Braunbären bei Grenzüberschreitungen ertappt. Wildschweine in Tschechien und Rehe in Italien liefern GPS-Daten, Marder in Berlin Fotobeweise von ihren sich wandelnden Nachtaktivitäten.
Nashörner traben Streckenrekorde durch die von Touristen verlassene Serengeti, zu unerwarteten Zielen. Aber in der Lockdown-Zeit versiegen auch Nahrungsquellen – mit Folgen, etwa für die Krähen von Paris. Im schottischen St. Andrews laufen Informationen von über 600 Biologinnen und Biologen, Naturschützern und Datenexpertinnen zusammen: Daten von mehr als 13.000 getrackten Tieren – über eine Milliarde Standortdaten.
Jetzt werden Beobachtungen und Bewegungspunkte von vor, während und nach dem Lockdown verglichen und für eine globale Megastudie zusammengeführt. Die Wissenschaftsdokumentation berichtet über das einzigartige Big-Data-Projekt zum Tierverhalten in Zeiten der plötzlichen Stille und die Erkenntnisse für unsere Zukunft.
Mit Minisendern, Hydrophonen und Videofallen verschaffen sich Forschende rund um den Globus Einblicke in das Leben von Wildtieren in Zeiten der Pandemie. Vor der Küste von British Columbia horchen Walforscher in die Stille unter Wasser. In den Dolomiten werden Braunbären bei Grenzüberschreitungen ertappt. Wildschweine in Tschechien und Rehe in Italien liefern GPS-Daten, Marder in Berlin Fotobeweise von ihren sich wandelnden Nachtaktivitäten.
Nashörner traben Streckenrekorde durch die von Touristen verlassene Serengeti, zu unerwarteten Zielen. Aber in der Lockdown-Zeit versiegen auch Nahrungsquellen – mit Folgen, etwa für die Krähen von Paris. Im schottischen St. Andrews laufen Informationen von über 600 Biologinnen und Biologen, Naturschützern und Datenexpertinnen zusammen: Daten von mehr als 13.000 getrackten Tieren – über eine Milliarde Standortdaten.
Jetzt werden Beobachtungen und Bewegungspunkte von vor, während und nach dem Lockdown verglichen und für eine globale Megastudie zusammengeführt. Die Wissenschaftsdokumentation berichtet über das einzigartige Big-Data-Projekt zum Tierverhalten in Zeiten der plötzlichen Stille und die Erkenntnisse für unsere Zukunft.
Regie
Susanne Maria Krauss
Land
Deutschland
Jahr
2023
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