Söhne der Sonne
Die Inka52 Min.
Sie sind ein kleines, unbedeutendes Andenvolk. Und doch gelingt es ihnen, in wenigen Jahrzehnten das größte Imperium der damaligen Welt in endlosen Eroberungszügen zu errichten: die Inka. Eine Aura des Rätselhaften umgibt sie bis heute. Wie kam es zu diesem kometenhaften Aufstieg? Wie brachten wenige Spanier dieses Riesenreich in kurzer Zeit zu Fall?
Sie sind ein kleines Andenvolk. Und doch gelingt es ihnen, in wenigen Jahrzehnten das größte Imperium der damaligen Welt zu werden. Die Inka herrschten über mehr als 200 Völker mit etwa zehn Millionen Menschen, bis die Ankunft spanischer Konquistadoren alles veränderte. Von einem sagenhaften Goldland ist damals im fernen Europa die Rede. Das weckt fatale Gier, auch bei Francisco Pizarro.
Gold – das sind die "Tränen der Sonne". So sehen es die Inka. Das glänzende Edelmetall hatte für sie ausschließlich spirituellen Wert, keinen materiellen. Der Tempel der Sonne zu Cuzco war damit ausgekleidet. Eine Aura des Rätselhaften umgibt dieses Volk bis heute. Sie kannten weder Eisen, Rad noch Geld, verfügten über keine Schrift. Schriftliche Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte entstehen erst mit den spanischen Eroberern.
Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen – bevorzugt Kinder. In 7.000 Meter Höhe finden Forscher 1999 auf dem Gipfel des heiligen Berges Llullaillaco Opferstätten und die Mumien dreier Kinder, die im Capacocha-Ritual geopfert wurden. Für die Inka waren es Auserwählte, die selbst zu Göttern wurden. Mit modernen Untersuchungsmethoden lassen sich heute die letzten Monate dieser Kinder rekonstruieren.
Vor allem in der Endphase des Inkareichs war es zu vielen Opfern gekommen. Bislang unbekannte Seuchen wie Pocken, Masern und Grippe töteten selbst den als gottgleich verehrten Herrscher und entvölkerten ganze Landstriche. Hinzu kamen Thronstreitigkeiten. Der Niedergang des Inkareichs hatte viele Ursachen.
Gold – das sind die "Tränen der Sonne". So sehen es die Inka. Das glänzende Edelmetall hatte für sie ausschließlich spirituellen Wert, keinen materiellen. Der Tempel der Sonne zu Cuzco war damit ausgekleidet. Eine Aura des Rätselhaften umgibt dieses Volk bis heute. Sie kannten weder Eisen, Rad noch Geld, verfügten über keine Schrift. Schriftliche Zeugnisse ihrer Kultur und Geschichte entstehen erst mit den spanischen Eroberern.
Ihren Göttern opfern die Inka auch Menschen – bevorzugt Kinder. In 7.000 Meter Höhe finden Forscher 1999 auf dem Gipfel des heiligen Berges Llullaillaco Opferstätten und die Mumien dreier Kinder, die im Capacocha-Ritual geopfert wurden. Für die Inka waren es Auserwählte, die selbst zu Göttern wurden. Mit modernen Untersuchungsmethoden lassen sich heute die letzten Monate dieser Kinder rekonstruieren.
Vor allem in der Endphase des Inkareichs war es zu vielen Opfern gekommen. Bislang unbekannte Seuchen wie Pocken, Masern und Grippe töteten selbst den als gottgleich verehrten Herrscher und entvölkerten ganze Landstriche. Hinzu kamen Thronstreitigkeiten. Der Niedergang des Inkareichs hatte viele Ursachen.
Regie
Gabriele Wengler
Land
Deutschland
Jahr
2020
Programme des Tages
Abenteuer Archäologie
Die Felsmalereien des San-Volkes
Malaria - Hoffnung in Sicht
Die Muschelsammlerinnen von Galicien
360° Reportage
Werft unter Palmen: Indonesiens Pinisis
360° Reportage
Das teuerste Stroh der Welt
Stadt Land Kunst Spezial
Elfenbeinküste
Stadt Land Kunst Spezial
Chile
Zu Tisch
Tahiti, Französisch-Polynesien
Mächtige Winde
Mistral, der Wind des Meisters
Mächtige Winde
Passat, der Wind der Reisenden
Mächtige Winde
Monsun, der Wind des Schicksals
Mächtige Winde
Scirocco, der Wind der Wüste
Volver - Zurückkehren
Naachtun - Verborgene Stadt der Mayas
ARTE Reportage
Indien - China / Indien
Faszination Südsee - Die Fidschi-Inseln
ARTE Journal (18/07/2026)
Proteste in der Ukraine / Rücktritt Jens Spahns
Tracks East
Konservativ ist das neue Cool
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Die Maya
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Die Azteken
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Untergang einer Hochkultur
Dollys Erbe
Zwischen Heilung und Hybris
Tierisch fotogen: Miguel Vallinas aus Spanien
Können Staaten endlos Schulden machen?
42 - Die Antwort auf fast alles
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