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Philip K. Dick und wie er die Welt sah
57 Min.
Verfügbar bis zum 23/05/2026
Das Lebenswerk des herausragenden Science-Fiction-Autors Philip Kindred Dick, der im Jahr 1982 verstarb: Wie kein anderer prophezeite er in seinen fiktionalen Erzählungen den Überwachungs- und Technologiewahn des 21. Jahrhunderts. Seine Romane und Kurzgeschichten dienten als Vorlage für zahlreiche Hollywood-Verfilmungen, darunter "Blade Runner" und "Minority Report".
Während er zu Lebzeiten verkannt wurde, gilt er heute als wohl größter Visionär des digitalen Zeitalters. Weil Dick an Platzangst litt, verließ er nur selten die kalifornische Vorstadt, in der er lebte. Doch in seiner Fantasie reiste er durch unzählige Welten – nicht selten unter dem Einfluss von Amphetaminen. In seinen 45 Romanen und 120 Kurzgeschichten widmete er sich heute sehr aktuellen Themen wie virtuellen Welten, totalitären Gesellschaften, der technologischen Versklavung und Umweltkatastrophen.
Anhand eines der wenigen Interviews, in denen Philip K. Dick offen über sein Leben spricht, erforscht diese Dokumentation die Tiefen seiner Gedankenwelt. Zu Wort kommen sein Psychotherapeut, seine Witwe und sein Biograf – dem zufolge Dick einen Großteil seines Lebens damit verbrachte, über ʺdas düstere Gefühlʺ zu schreiben, ʺdass all unsere Gewissheiten auf Sand gebaut sindʺ – und zu ergründen, wer sich hinter einem der größten Science-Fiction-Autoren der Literaturgeschichte verbirgt.
Regie
Yann Coquart
Land
Frankreich
Jahr
2014
Herkunft
ARTE F
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