Lorient, der Heimathafen

Préparation à Lorient

Lorient, der Heimathafen

Préparation à Lorient

Die Geschichte des Quintetts Direwolves beginnt im Jahr des Herrn 2011. Und wie so oft, ist sie das Ergebnis zweier Zutaten:

Eine felsenfeste Freundschaft: Mit Ausnahme des Sängers Pierre, der aus Brest stammt, haben Benjamin, Jean, Mathieu und Yann-Maël – alle zwischen 28 und 30 Jahre alt – zusammen die Schulbank gedrückt und schon früher viel zusammen unternommen. Man kennt und schätzt sich, was offensichtlich entscheidend ist, wie uns der Bassist Benjamin anvertraut: „Eine Band ist wie eine Ehe – zu fünft“.

Ein förderliches Umfeld: Die Stadt Lorient mit ihren städtischen Proberäumen, die für jedermann offen stehen, sowie die Bretagne – keltisches Land mit einigen Konzertsälen für moderne Musik und vielen Konzertcafés – sind bekannt für ihre ziemlich lebendige alternative Musikszene.

Nach vier Jahren, zwei veröffentlichten Platten und an die 100 Konzerten begaben sich die Direwolves zwischen dem 13. und 17. Mai dieses Jahres auf ihre sechste Tournee, von Fontenay-Le-Comte in der Vendée über Straßburg und Genf bis nach Nantes.

Die Urlaubszeiten der fünf Künstler unter einen Hut bringen, die fast alle einen normalen Job haben, eine Tour mit den Promotern vor Ort abstimmen, die zuweilen mit Anfragen überlastet sind, immer vorausgesetzt, man zahlt am Ende nicht noch drauf: Eine Tournee in den Nebenströmungen der Musik zu stemmen, ist nicht unbedingt ein reines Vergnügen.

Die Direwolves (wörtlich übersetzt „die düsteren Wölfe“) sind Caniden, die das Nordamerika des Pleistozäns bewohnten und vor ca. 10.000 Jahren ausgestorben sind, ist in Wikipedia nachzulesen. Sie sind auch das Wappen des Hauses Stark in der Fernsehserie Game of Thrones.

„Eine Band ist wie eine Ehe – zu fünft.