Homo Digitalis

 

Wie lange sind wir noch Mensch?

Werden wir irgendwann virtuelle Freundinnen und Freunde haben? Sex mit Robotern besser finden als den echten? Unseren eigenen Körper hacken? „Homo Digitalis“ ist eine Webserie und ein interaktiver Selbsttest über die Zukunftsfrage überhaupt: Was macht die digitale Revolution mit uns als Menschen?

Antworten auf diese Fragen gibt die 7-teilige Webserie „Homo Digitalis“ ab 18. Oktober hier.

 

 

Protagonistin ist die Instagram-verliebte Künstlerin Helen Fares. Sie beginnt ihre Suche im Ars Electronica Future Lab, trifft virtuelle Freunde, lernt eine Drohne mit ihrem Gehirn zu steuern und ihre eigene DNA zu hacken. Begegnungen mit Experten in den USA, Japan und Großbritannien geben weiteren internationalen Kontext. Welche Erkenntnis zieht Helen aus ihrer Reise durch die Zukunftstechnologien?
Wird aus uns, dem Homo Sapiens, eine neue Spezies – der Homo Digitalis?

  1. Die perfekte Freundin
    Sind echte menschliche Beziehungen bald obsolet? Begegnen wir unseren Freunden künftig nur noch virtuell? Wie reagiert Helen Fares, wenn sie statt ihrer Freundin einem Hologramm gegenübersteht?
  2. Upgrade für dein Gehirn
    Auch unsere Körper und Gehirne lassen sich inzwischen technisch aufrüsten. Wer sich einen Chip ins Gehirn pflanzen lässt, kann seine Denkfähigkeiten enorm erweitern. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch und Maschine.
  3. Der digitale Höhepunkt
    Führt das Leben in der digitalen Welt dazu, immer weniger Sex zu haben? – Eine aktuelle Studie bestätigt diese These. Roboter könnten hier Abhilfe schaffen. Wie fühlt sich das an – Sex mit einem Roboter?
  4. Ewige Jugend
    Würdest Du deinen Körper tunen, ein Cyborg werden oder deine DNA hacken, um dein Leben zu verlängern? – Was nach Science Fiction klingt, ist teilweise schon Realität. Auch Helen Fares lässt mit sich experimentieren.
  5. Der virtuelle Kick
    Wer in der echten Realität schon alles ausprobiert hat, könnte in der virtuellen noch Aufregendes entdecken: als Superstar, als Extremsportler oder indem man in einen anderen Körper eintaucht.
  6. Digitales Glück am Arbeitsplatz
    Machen Maschinen und Roboter uns bei der Arbeit effizienter und letztlich auch glücklicher? Tatsächlich können Computer lernen menschliche Gefühle und Wünsche zu erfassen. Das müsste wunschlos glückliche Arbeitnehmer zur Folge haben.
  7. Eine neue Spezies Mensch
    Die digitale Revolution verändert uns Menschen nachhaltig – körperlich und geistig. Wie lange gehören wir bei diesem rasanten Fortschritt noch der Spezies Homo sapiens an? Hat nur der Homo Digitalis eine echte Überlebenschance in der Zukunft?

Zudem ist Homo Digitalis ein wissenschaftliches Experiment. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO haben BR, ARTE und ORF einen spielerischen Test entwickelt: Wie lange bist du noch Mensch? Das Fraunhofer Institut wertet alle Antworten wissenschaftlich aus und veröffentlicht sie im Frühjahr 2018 in Form einer wissenschaftlichen Studie. Die Ergebnisse der Studie werden auch in der TV-Dokumentation Homo Digitalis veröffentlicht. Darin werden die wichtigsten Erkenntnisse für das Fernsehpublikum zusammengefasst.
Homo Digitalis ist eine Produktion des Bayerischen Rundfunks und der Bilderfest GmbH in Koproduktion mit ARTE und dem ORF. Wissenschaftliche Partner sind das Futurelab des Ars Electronica sowie das Fraunhofer Institut. Die Süddeutsche Zeitung ist deutscher Medienpartner.
Webserie und Online-Test ab 18. Oktober hier online.