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ATEMLOS DURCH DEN ONLINESHOP

Das datengetriebene Internet-Versandhaus brachte seinem Gründer Jeff Bezos Reichtum und den Kunden die Bequemlichkeit des Dauerkonsums. Zu welchem Preis? Ein kritischer Blick.

Konsum, der verschlingt: Das Onlineversandhaus Amazon hat Gründer Jeff Bezos zum reichsten Mann der Welt gemacht und unser Konsumverhalten drastisch geändert (© ARTE Magazin)

Bald ist Weihnachten. Früher war das der Moment, an dem der weißbärtige Mann im roten Mantel schöne Geschenke brachte. Heute drängt sich jemand vor, der die Päckchen schon früher liefert. Amazon verkauft den Deutschen an manchen Dezembertagen über fünf Millionen Produkte. Das ist so, als würden alle Einwohner von Berlin und Hamburg an einem einzigen Tag beim US-Konzern bestellen. Weil es so verdammt bequem ist.
Aber nicht nur an Weihnachten erobert Amazon einen immer größeren Platz. Drei von vier Deutschen bestellen im Netz und Amazon erreicht online bereits 40 Prozent Marktanteil. Der Konzern lässt einen einkaufen ohne Stau, Schlangen und motzige Verkäufer. Er lässt aber auch fürchten, dass aus ihm ein Monopol entsteht, unter dem die Kunden bald leiden werden. Vorteile und Gefahren sind untrennbar verbunden mit dem Aufstieg zum weltgrößten Onlinehändler.

Autor: Alexander Hagelüken

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Dezember-Ausgabe des ARTE Magazins!

Der unaufhaltsame Aufstieg von Amazon

Dokumentarfilm, Dienstag, 11.12. | 20.15 Uhr
Online verfügbar bis zum 17. Dezember 2019!

Kategorien: Dezember 2018