Benno Fürmann, FILM, neulich mit
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NEULICH MIT… BENNO FÜRMANN

In „Volt“ spielt Benno Fürmann einen Polizisten, der eine Flüchtlingsrevolte verhindern soll. Ein Gespräch über Einwanderung und gute Drehbücher.

Benno Fürmann und Redakteurin Karoline Nuckel(© ARTE MAGAZIN)

ARTE Magazin: Wie realitätsnah ist die „Volt“-Handlung?
Benno Fürmann: „Ich hoffe, wir sind weit entfernt davon. Aber die EU ist ja sehr uneins beim Thema Einwanderung. Je länger man Leute isoliert, desto frustrierter werden sie. Wir müssen aufpassen, dass es nicht eskaliert. Es ist unsere Entscheidung, ob wir bald ‚Volt‘ erleben oder ‚Willkommen bei den Sch’tis‘.“

ARTE Magazin: Was hat der Film bei Ihnen ausgelöst, als Sie ihn zum ersten Mal gesehen haben?
Benno Fürmann: „In ‚Volt‘ wird der Leidensweg von einem Menschen erzählt. Für eine deutsche Produktion hat der Film eine ungewöhnliche Bildsprache, finde ich. Er bringt eine gewisse Grundhärte mit, wirkt sehr physisch, ich würde fast sagen: maskulin.“

ARTE Magazin: Was ist Ihnen lieber: Drama oder Komödie?
Benno Fürmann: „Ich mag humoristische Rollen, doch komplexe, gute Drehbücher für Komödien sind rar gesät. Oft wirken sie platt. Schauspieler leben ja von Problemen: Jede Szene erzählt von Hindernissen, die es zu überwinden gilt, und das geht ebenso auf ernste wie auf lustige Art.“

Interview: Karoline Nuckel

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Juli-Ausgabe des ARTE Magazins!

Volt

Thriller, Donnerstag, 5.7 | 23.20 Uhr
Bis 4. August online verfügbar

Kategorien: Juli 2018