berlin live, Erasure, Schwuz

DREI FRAGEN AN: ERASURE

Die Synthie-Popper von Erasure begeistern noch immer ihre Fans. Wir trafen Andy Bell und Vince Clark vor ihrem Gig im Berliner Schwuz.

Andy Bell (2. v. l.) und Vince Clarke (r.) von Erasure mit ARTE-Magazin-Mitarbeitern Niklas Wysk (l.) und Nico Rommel (2. v. r.) im Schwuz © ARTE Magazin

ARTE Magazin: Woran könnt ihr euch selbst nach 30 Jahren im Showbiz nicht gewöhnen?

Erasure: An das viele Reisen haben wir uns bis heute nicht gewöhnt. Auf Flughäfen herumzuhängen und Zeit totzuschlagen nervt gewaltig. Und dann die ewigen Sicherheitskontrollen. Es müsste eine ,Naked Airline‘ geben, das würde enorm viel Zeit sparen.

Gibt es einen Ort oder ein Land, wo ihr unbedingt noch auftreten wollt?

Tahiti wäre toll! Am besten gleich eine ganze Woche dort verbringen: tagsüber in der Sonne am Strand liegen und abends braungebrannt auf der Bühne stehen. Gern auch auf Hawaii – wir könnten ein paar alte Erasure-Songs auf der Ukulele spielen.

Hört ihr aktuelle elektronische Musik? Was könnt ihr empfehlen?

Nein, leider hören wir kaum aktuelle Musik. Wenn bei Freunden oder im Radio etwas läuft, das uns gefällt, schauen wir nach, wer das ist – allerdings vergessen wir die Namen der Bands meist gleich wieder.

Das Interview führte Niklas Wysk.

ARTE Concert: Berlin Live mit Erasure

„World Be Gone“, das neue Album von Erasure, beschäftigt sich wie kaum ein anderes Werk des Duos mit der aktuellen Weltlage. Es ist ein faszinierendes Album geworden, das trotz ernster Texte zum Tanzen anregt – nicht zuletzt dank dem Markenzeichen der Band, dem poppigen Elektrosound. Bei ihrem Auftritt im Berliner Schwuz spielte das britische Synthpop-Duo nicht nur neue Tracks, sondern auch Klassiker wie „Always“ oder „Sometimes“.

Samstag, 20. Oktober, 00.20 Uhr

Kategorien: Oktober 2017