Nationalstolz

Nationalstolz in Großbritannien

von Helen Pidd, Journalistin für „The Guardian“

Jeder, den ich in Großbritannien kenne, freut sich auf den 5. Juni. Nicht etwa, weil wir dann die 60-jährige Regentschaft unseres unverwüstlichen Staatsoberhauptes feiern, sondern weil wir alle einen Tag frei bekommen. Dank Königin Elizabeth II., die diese ganze Zeit so hartnäckig auf ihrem Thron abgesessen hat, bekamen wir einen zusätzlichen und von uns allen als wohlverdient empfundenen Feiertag geschenkt.

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Kunst, London

Ziegelsteine und Wurfgeschosse: Britische Kunst und ihre Standorte

Tom Jeffreys

von Tom Jeffreys, Kulturredakteur für Spoonfed.co.uk

Die Londoner Kunstszene hat viele Facetten, und was man über die britische Kultur generell hört, ist bestenfalls unklar, schlimmstenfalls widersprüchlich. Wer eine treffende Momentaufnahme von „Großbritannien heute“ wünscht (vielleicht inzwischen auch schon ein Gemeinplatz), der muss ins Londoner East End gehen…

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Kolonie

Imperialismus und Dekolonisation – ein oft vergessener Faktor europäischer Identität

von Berny Sèbe, Dozent für Kolonial- und postkoloniale Studien an der Universität Birmingham

Berny Sèbe

Die koloniale Vergangenheit der Mitgliedstaaten der EU ist auch heute noch greifbar: Ein leichtes Schürfen genügt, um Spuren dieses bedeutenden Kapitels der europäischen Geschichte freizulegen – vor allem bei den beiden wichtigsten Protagonisten Frankreich und Großbritannien.

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London, Multikultiralismus

Der Multikulturalismus hat versagt. Und nun?

von Isabelle Cornaz

Copyright Tom Weatherley

In London ist die Vorfreude auf den Sommer trotz endloser Regentage und grauer Wolkendecke ungetrübt. Die Olympischen Spiele in der englischen Hauptstadt sollen ein Fest der Farben werden, eine bunte Hommage an die multikulturelle Identität der Stadt. Und die künstlerischen Veranstaltungen, die zu diesem Anlass in London vorbereitet werden, lassen einiges erahnen

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Bildung

Studentenleben in Großbritannien

von Wiebke Töbelmann

Eine Zahl, so schockierend wie skurril: 43 Prozent aller 12.000 Friteusenbrände, die sich im Vereinigten Königreich jährlich ereignen, tragen sich zwischen acht Uhr abends und 4 Uhr morgens zu und werden verursacht von jungen Männern unter Alkoholeinfluss. „Chip pan fires“ sind die häufigste Brandursache in Großbritannien. Und wem passieren sie am meisten? Laut Statistik den Studenten!

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Bildung, Fremdsprachen, Schule

Fremdsprachenunterricht in UK

von Andrzej Korzeniowski

Wer in den 1950er oder 60er Jahren in Großbritannien zur Welt gekommen ist, lernte Fremdsprachen meist anhand nichtssagender Sätze, die man aufgrund ihres „grammatikalischen Interesses“ ausgewählt hatte. Erst ab den 70er Jahren führte die Erkenntnis, dass Sprache vor allem mündliche Kommunikation ist, allmählich zu einem Wandel in den Unterrichtsmethoden.

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Gesellschaft, Sex

Die Einstellung der Briten zum Sex

von Emma Bullimore

Der Anblick eines nackten Körpers löst in uns Briten nicht nur Geniertheit, sondern tief verwurzelte Empörung hervor. Und egal, wie ungezwungen die anderen Europäer mit ihrem Körper umgehen, wir lachen lieber über unseren. Ist Sex nicht viel aufregender, wenn er Tabu ist? Vielleicht haben wir ja doch Recht …

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Schottland

Pickt sich Schottland die Rosinen aus dem Porridge?

von Brian Melican

Brian MelicanDas Jahr 2012 könnte in die britische Geschichte durchaus als Ende ebenjener britischen Geschichte eingehen. Angesichts der 2014 geplanten Volksabstimmung in Schottland über den Austritt aus dem Vereinigten Königreich werden die Olympischen Spiele und das Thronjubiläum von Königin Elisabeth II. womöglich wie Abschiedsfeiern anmuten, wie ein letzter gesamtbritischer Aufschrei, bevor der Schotte dem Engländer die Hand drückt und mit einer bittersüßen Träne im Auge allein weiterzieht.

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Gesellschaft, Marketing

Cool Britannia

Paul Sullivan

von Paul Sullivan

« Image » ist alles, so heißt es. Wir alle verstecken unsere wahre Persönlichkeit hinter einer für die Öffentlichkeit bestimmten Maske. Doch nicht nur Privatpersonen müssen sich heutzutage Gedanken über ihr Erscheinungsbild machen. Die meisten Länder und Städte haben inzwischen eine offizielle PR- und Marketingabteilung, die sich um solche Dinge kümmert. Interessant ist der Vergleich zwischen der empirischen Realität eines Ortes und dessen gewünschtem Fremdbild …

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Sport

Im Mutterland des Fußballs

von Christopher Krämer

Seit wenigen Wochen wohnt Christopher Krämer in Edinburgh – Zum Studieren. Aber – natürlich – auch zum Fußball spielen. Wo geht das besser als im Ursprungsland des Fußballs, auf der britischen Insel?

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